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Anbieterwahl bei Cable


10.04.2021 22:02 - Gestartet von niclas
Das Vodafone Monopol muss gebrochen werden. Wie bei DSL, Strom, Gas muss es bei Cable eine Anbieterwahlfreiheit geben. Schaut man hinter die Kulissen, wurde die Sonderregeln nur durch Lobbyismus geschaffen.
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[1] DenSch antwortet auf niclas
11.04.2021 02:05
Benutzer niclas schrieb:
Das Vodafone Monopol muss gebrochen werden. Wie bei DSL, Strom, Gas muss es bei Cable eine Anbieterwahlfreiheit geben. Schaut man hinter die Kulissen, wurde die Sonderregeln nur durch Lobbyismus geschaffen.

Ja äh.. also ich weiß nich ob du die Nachrichten verfolgst, aber du kannst seit einiger zeit bei O2 Cable bestellen...
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[1.1] niclas antwortet auf DenSch
11.04.2021 08:50
Benutzer DenSch schrieb:
Benutzer niclas schrieb:
Das Vodafone Monopol muss gebrochen werden. Wie bei DSL, Strom, Gas muss es bei Cable eine Anbieterwahlfreiheit geben. Schaut man hinter die Kulissen, wurde die Sonderregeln nur durch Lobbyismus geschaffen.

Ja äh.. also ich weiß nich ob du die Nachrichten verfolgst, aber du kannst seit einiger zeit bei O2 Cable bestellen...
Ein weiterer Anbieter (O2) ist ja keine Anbieterfreiheit sondern nur ein PR-Gag. TV-Produkte sind übrigens nicht bei O2 buchbar.
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[1.1.1] Chris111 antwortet auf niclas
11.04.2021 13:01
Benutzer niclas schrieb:
TV-Produkte sind übrigens nicht bei O2 buchbar.

Doch, aber o2 TV
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[1.2] Mister79 antwortet auf DenSch
12.04.2021 07:25
Benutzer DenSch schrieb:
Benutzer niclas schrieb:
Das Vodafone Monopol muss gebrochen werden. Wie bei DSL, Strom, Gas muss es bei Cable eine Anbieterwahlfreiheit geben. Schaut man hinter die Kulissen, wurde die Sonderregeln nur durch Lobbyismus geschaffen.

Ja äh.. also ich weiß nich ob du die Nachrichten verfolgst, aber du kannst seit einiger zeit bei O2 Cable bestellen...

Mhhhh Nebelkerze und das Übel um Unity kaufen zu dürfen.,,

Das hat nichts mit Drittanbietern zu tun. Davon mal ab der Upload bei o2 mit Vodafone selbst nicht verglichen werden kann und Max 300 Mbit ist jetzt auch ein Spaß aber nicht der Erfolg als Drittanbieter es vermarkten zu dürfen. Das ist nur eine Nebelkerze. Und Vodafone hat sein Vorhaben ja schon massiv reduziert und begnügt sich mit Bestandsnetzaufpumpen und legte den erweiterten Netzausbau im Kabel auf Eis
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[1.3] aladino antwortet auf DenSch
12.04.2021 13:01
Benutzer DenSch schrieb:
Benutzer niclas schrieb:
Das Vodafone Monopol muss gebrochen werden. Wie bei DSL, Strom, Gas muss es bei Cable eine Anbieterwahlfreiheit geben. Schaut man hinter die Kulissen, wurde die Sonderregeln nur durch Lobbyismus geschaffen.

Ja äh.. also ich weiß nich ob du die Nachrichten verfolgst, aber du kannst seit einiger zeit bei O2 Cable bestellen...

Früher waren auch die Koaxialkabel bei der, damals noch Deutsche Post. Mit der Sanierung des „Staatskonzerns“ wollte man das Kabelnetz verkaufen. Mit Vodafone der schon das Deutsche Bahn Netz gekauft hatte, wurde Tafelsilber verscherbelt um Börsengänge zu ermöglichen. Kaum zu glauben, dass das heute keiner mehr wahr haben will.
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[1.3.1] DenSch antwortet auf aladino
12.04.2021 16:43
Benutzer aladino schrieb:

Früher waren auch die Koaxialkabel bei der, damals noch Deutsche Post. Mit der Sanierung des „Staatskonzerns“ wollte man das Kabelnetz verkaufen. Mit Vodafone der schon das Deutsche Bahn Netz gekauft hatte, wurde Tafelsilber verscherbelt um Börsengänge zu ermöglichen. Kaum zu glauben, dass das heute keiner mehr wahr haben will.

Nicht so ganz korrekt, etwas sehr viel polemische Stammtisch-Parole.

Das Kabelnetz stammte aus Bundespost zeiten, soweit so richtig. Ging dann auf die Deutsche Telekom über.
Dann kam es zum Problem: Regularische Vorgaben sorgten dafür, das man das Kabelnetz ausgliederte und dann eigentlich alle 9 Gesellschaften an einen verkaufen wollte, man durfte aber nicht.
So entstand dann eben das ehemals zweigeteilte Kabelnetz (UM, KDG). Jetzt ist es alles wieder eins.

Bei dem alten Bahnnetz (DBkom) war es ähnlich. Man verkaufte es an die CNI, welche Mannesmann dann übernahm und Arcor daraus formte. Die Bahn war übrigens relativ lange weiterhin an dem Laden beteiligt (bis 2008 meine ich).
Jedenfalls gehört das Bahnnetz jetzt wieder der Bahn, bzw irgeneiner DB-Tochter.
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[2] Bullshit!
DurdenTyler antwortet auf niclas
11.04.2021 10:15
Benutzer niclas schrieb:
Das Vodafone Monopol muss gebrochen werden. Wie bei DSL, Strom, Gas muss es bei Cable eine Anbieterwahlfreiheit geben. Schaut man hinter die Kulissen, wurde die Sonderregeln nur durch Lobbyismus geschaffen.

Es gibt bei DSL keine Anbieterfreiheit!
Oh ja du bekommst deine Rechnung dann nicht mehr von der Telekom, sondern von xyz, trotzdem gehört die letzte Meile die du nutzt der Telekom, trotzdem kommt der Techniker von der Telekom, trotzdem nutzt du das VDSLAM der Telekom, erst wenn die Daten von der Telekom im Backbone an deinen gewählten Anbieter übergeben werden, darf dieser sich noch um das letzte Stück Routing kümmern.
Letztendlich laufen 95% deines Anschlusses über die Telekom und der Großteil deiner monatlichen Gebühr erhält die Telekom.
Wo genau ist hier jetzt die Freiheit und wo genau ist hier dein Vorteil?
Entweder die Anbieter nehmen Geld in die Hand und bauen Ihr eigenes Glasfasernetz auf oder haben einfach Pech gehabt. Man kann nicht erwarten selbst nichts zu investieren aber auf andere Nacken Geld zu verdienen. Ganz groß in dem Geschäft ist zb 1&1, die haben weder eigenes Festnetz noch eigenes Mobilfunknetz verdienen aber auf dem Nacken der Telekom und von o2 gutes Geld.
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[2.1] okverstanden antwortet auf DurdenTyler
11.04.2021 11:20
Benutzer DurdenTyler schrieb:
Benutzer niclas schrieb:
Das Vodafone Monopol muss gebrochen werden. Wie bei DSL, Strom, Gas muss es bei Cable eine Anbieterwahlfreiheit geben. Schaut man hinter die Kulissen, wurde die Sonderregeln nur durch Lobbyismus geschaffen.

Es gibt bei DSL keine Anbieterfreiheit!
Oh ja du bekommst deine Rechnung dann nicht mehr von der Telekom, sondern von xyz, trotzdem gehört die letzte Meile die du nutzt der Telekom, trotzdem kommt der Techniker von der Telekom, trotzdem nutzt du das VDSLAM der Telekom, erst wenn die Daten von der Telekom im Backbone an deinen gewählten Anbieter übergeben werden, darf dieser sich noch um das letzte Stück Routing kümmern.
Letztendlich laufen 95% deines Anschlusses über die Telekom und der Großteil deiner monatlichen Gebühr erhält die Telekom. Wo genau ist hier jetzt die Freiheit und wo genau ist hier dein Vorteil?
Entweder die Anbieter nehmen Geld in die Hand und bauen Ihr eigenes Glasfasernetz auf oder haben einfach Pech gehabt. Man kann nicht erwarten selbst nichts zu investieren aber auf andere Nacken Geld zu verdienen. Ganz groß in dem Geschäft ist zb 1&1, die haben weder eigenes Festnetz noch eigenes Mobilfunknetz verdienen aber auf dem Nacken der Telekom und von o2 gutes Geld.


Sie können es sehen wie sie wollen, aber die Fakten spielen eine entscheidenere Rolle. Die größte Anbieterfreiheit für den Kunden in Deutschland bei der Wahl des Internetanschlusses gibt es nur im Mobilfunknetz und zwar bei den drei Anbietern. Bei einem Internetanschluss über DSL/Kabel gibt es die Anbieterfreiheit nur bei Anschlüssen die auf dem Kupfer-/Telefonkabel der Bundespost basieren, bzw. heutzugage der Telekom.

Nur dort wird durch Gesetzgeber eingegriffen, Produkte, Leistungen und Preis reguliert. Jeder Mensch auf der Welt kann nun seine eigenen Endkundenprodukte über die Infrastruktur der Telekom realisieren. Egal ob man nun 100% Telekom (Kabel, Technik und Routing) benutzt oder nur noch das Kabel was vom APL bis zum KVZ geht und dann ist es wirklich nur noch ein Kupferkabel ohne aktive Technik oder Routing durch die Telekom.
Das lohnt sich aber nicht für jeden Anbieter.

Gibt es solche Möglichkeiten im Kabelbereich von Vodafone, stellt Vodafone offene Zugänge für jeden Interessenten bereit welche vom Gesetzgeber reguliert werden?

Der große Vorteil für den Kunden ist, er kann sich den Anbieter aussuchen nach Preis, Service, Produkte, Ansprechpartner. Das geht bei Kabel nicht, das ist wieder Monopol.


Für mich gehöhrt die Kabelmonopolosierung ganz klar gebrochen, gleiches Recht für alle und die Hausanschlüsse / Bezahlsystem entweder gekippt oder das gleiche wird auch für den Telefonanschluss eingeführt.
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[2.1.1] DenSch antwortet auf okverstanden
12.04.2021 12:36
Der große Vorteil für den Kunden ist, er kann sich den Anbieter aussuchen nach Preis, Service, Produkte, Ansprechpartner. Das geht bei Kabel nicht, das ist wieder Monopol.

Das kann er ja auch heute. Wenn ihm Vodafone nicht gefällt, bucht er halt 1&1.
Das er dann DSL statt Cable bekommt, ist ein anderes Thema.
Die Freiheit hat der Kunde aber.
Ein Monopol wäre, wenn der Kunde Vodafone nutzen MUSS, um ans Internet zu kommen. Das muss er aber nicht. Er kann das aus freien Stücken annehmen oder ablehnen.


Anders sieht das nur bei dem "Zwangs-TV über Nebenkosten" aus. Hier MUSS der Bewohner diesen Anbieter zwar nicht nutzen, ihn aber trotzdem bezahlen.
Das gehört in dem Sinne abgeschafft.

Für mich gehöhrt die Kabelmonopolosierung ganz klar gebrochen, gleiches Recht für alle und die Hausanschlüsse / Bezahlsystem entweder gekippt oder das gleiche wird auch für den Telefonanschluss eingeführt.

Ich denke, Vodafone selber hätte da kein Problem mit.
Die Telekom kommt am Ende des Monats vor lachen nicht in den Schlaf, wenn sie die 11,19€ für jede vermietete HVt-TAL und 7,05€ für jede KVz-TAL zusammenrechnet. Ausgaben? Hamwa nich. Das Netzt ist seit Jahrzehnten abbezahlt. Das bisschen Glas für Vectoring bezahlt sich in kürzester Zeit von alleine, allein dadurch, das man dadurch alle Alternativen Anbieter aus den KVz verbannt.

Rechne das mal hoch. Keinen Aufwand (Alles, was die Telekom macht, wird dem Anbieter in Rechnung gestellt! ALLES!)

Kurz: Vorleistungsprodukte sind weitaus lukrativer als eigene Produkte.