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Downloadangebot hinter FritzBox mit gesperrten Ports


02.04.2021 10:59 - Gestartet von ch_reck
Ein Downloadangebot kann nicht hinter einer von aussen gesperrte FritzBox mit nach aussen gesperrte Torrent-Ports 6881-6999 funktioneren. Oder sehe ich das falsch?

Ein Gerät im Heimnetzwerk kann selbst ein Download mit einer entsprechenden App durchführen. Die App wird auch sich als Download-Quelle über einen Server eintragen. Die Verbindung von aussen sollte aber doch von der FritzBox blockiert werden?

Die Abmahner stellen ja nur einen Honey-Pot auf und grasen die Torrent-Serverlisten durch, wer einen Download anbietet. Muss der Abmahner nachweisen, dass ein Download vom Abgemahnten zustanden kam? Oder wird willkührlich nur das Downloadangebot abgemahnt? Dann sollte ein Widerspruch gerichtlich standhalten.
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[1] binar antwortet auf ch_reck
03.04.2021 12:27
Benutzer ch_reck schrieb:
Ein Downloadangebot kann nicht hinter einer von aussen gesperrte FritzBox mit nach aussen gesperrte Torrent-Ports 6881-6999 funktioneren. Oder sehe ich das falsch?

Ein Gerät im Heimnetzwerk kann selbst ein Download mit einer entsprechenden App durchführen. Die App wird auch sich als Download-Quelle über einen Server eintragen. Die Verbindung von aussen sollte aber doch von der FritzBox blockiert werden?
Eine Filesharingsoftware (die auch z.B. per Javascript im Browser laufen kann) kann sich auch von einer Webseite öffentliche Adressen von Rechnern geben lassen, die gerne Daten erhalten würden und dann dorthin Daten hochladen, dafür muss es keine nach außen offenen Ports auf der Senderseite geben.
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[1.1] Daz antwortet auf binar
04.04.2021 16:56
Benutzer binar schrieb:
Benutzer ch_reck schrieb:
Ein Downloadangebot kann nicht hinter einer von aussen gesperrte FritzBox mit nach aussen gesperrte Torrent-Ports 6881-6999 funktioneren. Oder sehe ich das falsch?

Torrent funktioniert mit jedem beliebigen Port. Die üblicherweise verwendeten Standard-Ports einer Anwendung zu sperren ist also eine sehr schwache "Gegenmaßnahme". Mein Torrent nutzt einen zufällig ausgewählten Port. Man kann sogar einstellen, dass für jede Verbindung ein neuer Port benutzt wird und diesen per UPnP in der Firewall öffnen lassen, was allerdings auch ein Einfallstor für Hacker darstellt.