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Fax Empfang + Versand ü VOIP Anbieter


13.04.2021 17:08 - Gestartet von Hofrat
2x geändert, zuletzt am 13.04.2021 17:25
Gut dass die Bundesnetzagentur so durchgreift.

Zum Fax Versand und Fax Empfang verwende ich den Voip Anbieter Easybell. Bei Easybell habe ich eine Voip Festnetznummer, die ich zum Faxversand/Empfang verwende, 9,96 Euro im Jahr zahle ich dafür bei Easybell. Faxempfang geht an die E-Mail Adresse als PDF Datei, Faxversand über die Easybell Homepage. Bei Sipgate Basic habe ich ebenfalls eine Voip Festnetznummer, damit kann ich ebenfalls Faxe über die Homepage versenden. Kosten für den Fax Versand bei Sipgate Basic 49 Cent je Fax plus 1,79 Cent je Minute. Beim Faxanschluss bei Sipgate Basic für 3,95 Euro im Monat plus 1,79 Cent je Minute kann man auch Faxe empfangen, 3,95 Euro im Monat war mir zu teuer dafür. Von 032 Nummern halte ich nichts genauso wenig wie von 0700 Nummern. Genannte Nummerngassen nutze ich nicht, weder zum Versenden von Faxen noch rufe ich 032 und 0700 Rufnummern an. Auch anderen mute ich nicht zu mir auf eine 032 Faxnummer Faxe zu antworten oder mich auf einer 0700 Rufnummer anzurufen. Bei unserem 1und1 VDSL 100 Anschluss befindet sich meines Wissens auch eine 032 Faxnummer, diese nutze ich aber nicht.
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[1] KiRKman antwortet auf Hofrat
13.04.2021 19:05
Benutzer Hofrat schrieb:
Zum Fax Versand und Fax Empfang verwende ich den Voip Anbieter Easybell. Bei Easybell habe ich eine Voip Festnetznummer, die ich zum Faxversand/Empfang verwende, 9,96 Euro im Jahr zahle ich dafür bei Easybell. Faxempfang geht an die E-Mail Adresse als PDF Datei, Faxversand über die Easybell Homepage.

Vielen Dank für den Hinweis an Hofrat. Beim Lesen des letzten Abschnitts des Artikels dachte ich auch sofort an "Fax Online" von easybell. Dazu noch ein paar Klarstellungen / Ergänzungen, da ich den Fax-Dienst von easybell selber nutze und sehr zu schätzen gelernt habe:

1. Für Neukunden kostet der Dienst im ersten Jahr sogar nur 3,96€. Erst ab dem zweiten Jahr zahlt man 9,96€, sofern man nicht vorher kündigt, was jederzeit formlos per kurzer E-Mail an den Support möglich ist. Und diese Preise sind Jahrespreise, also nicht pro Monat, sondern tatsächlich pro Jahr zu entrichten! Bei rund vier Euro pro Jahr beziehungsweise regulär zehn Euro pro Jahr musste ich nicht lange überlegen, um mich für diesen Dienst zu entscheiden.

2. Man bekommt bei easybell "Fax Online" tatsächlich eine richtige Festnetznummer aus dem eigenen Ortsnetz zugeteilt. Alternativ kann man seine vorherige Nummer zu easybell importieren. Auch kann man später die Faxnummer wieder exportieren, falls nötig. Somit ist das "Fax Online" unter einer "richtigen" Telefonnummer erreichbar. Für Fax-Empfang und Fax-Versand wird natürlich dieselbe Rufnummer verwendet.

3. Im Jahrespreis enthalten ist eine "Festnetz-Flat", so dass man in der Praxis schon alle im Jahr versendeten Faxe mit dem Jahrespreis abgedeckt hat. Vorausgesetzt natürlich, dass man nicht ins Ausland versendet. Oder an Mobilfunk-Anschlüsse, was eher ungewöhnlich sein dürfte. Jedoch können sich auch die Minutenpreise ins Ausland mehr als sehen lassen (meines Erachtens äußerst günstig). Der Empfang von Faxen ist sowieso kostenlos.

4. Als "Fax Online" Nutzer wird man freilich zum easybell-Kunden und hat damit Zugang zum Hardware-Shop. Dort gibt's stark subventionierte Hardware, die man ansonsten nur mit einem neuen Internet-Vertrag bekommen würde. Ich habe dort zum Beispiel meine FRITZ!Box 7590 gekauft, als diese gerade auf den Markt kam. Im normalen Handel wurde die Box seinerzeit für 249€ angeboten; bei easybell kostete sie zur selben Zeit 189€ (!). Davor gab's lange Zeit die 7490 für 169€. Den Zugang zum Hardware-Shop erlangt man nach Login übers Kundenkonto. Böse Zungen bei MyDealz behaupten, dass sich viele "Fax Online" Nutzer nur den Zugang zum Hardware-Shop erschleichen wollen :-)

5. Der Dienst ist bei easybell auf der Homepage leider nur sehr versteckt unter den VoIP-Produkten zu finden. Also falls jemand neugierig geworden sein sollte: https://www.easybell.de/voice-over-ip/fax-online.html

PS.: Natürlich kann man sich darüber streiten, warum wir in Deutschland immer noch so viel faxen müssen :-( Das ist wie bei WhatsApp: Man will es eigentlich nicht mehr nutzen, kann aber die meisten Leute nur auf diesem Wege bequem erreichen...
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[2] tfg antwortet auf Hofrat
13.04.2021 20:14

einmal geändert am 13.04.2021 20:16
Noch günstiger ist dus.net. Das kostet gar nichts. Einzige Voraussetzung ist die Portierung einer Festnetznummer dorthin. (Sonst zahlt man eine Jahresgebühr für die zugewiesene Festnetznummer) Ich nutze den Dienst seit Jahren und bekomme ebenfalls im Schnitt 1-2 Fax(e) pro Woche für KFZ-Ankauf, Radarwarner und jetzt natürlich Corona-Equipment.
Was natürlich ideal wäre, wenn man (serverseitig) Faxe ablehnen könnte, wenn keine Rufnummer übermittelt wird. (das tun die Spammer ja aus gutem Grunde nie). Das ließe sich über eine Fritz-Box für den Fax-Empfang realisieren.
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[2.1] mwunsch antwortet auf tfg
06.05.2021 10:00
Benutzer tfg schrieb:
Was natürlich ideal wäre, wenn man (serverseitig) Faxe ablehnen könnte, wenn keine Rufnummer übermittelt wird. (das tun die Spammer ja aus gutem Grunde nie). Das ließe sich über eine Fritz-Box für den Fax-Empfang realisieren.

Das ist auch so eine Sache, die mir aufstößt - dass Rufnummern-Spoofing (komplettes Fälschen der angezeigten Rufnummer) oder -Unterdrückung.

Ich habe nichts dagegen, wenn Durchwahlnummern einer Firma oder Behörde abgeschnitten werden und der Angerufene stattdessen die Zentralrufnummer angezeigt bekommt - aber daß ein Anruf aus dem Ausland z.B. mit der örtlichen Vorwahl + "110" angezeigt werden kann (hatte ich schonmal), sagt doch schon, daß diese technische Möglichkeit abgeschafft gehört.

Bei Firmen gehört die Rufnummern-Unterdrückung generell verboten.