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Sinnvoll: Überarbeitung der Geräte.


16.03.2021 22:33 - Gestartet von DcPS
Funkgeräte (nur Sprech-Taste) sind eigentlich schon immer simple Geräte, sie gestatten eine freie Beobachtung, da das Gerät in der Hand liegt und der (meist einzige, hervorragend istallierte Druckschalter groß und nicht fehlbedienbar ist.
Das trifft für Walkie-Talkies zu, ebenso wie für Handmikrofone. Der Griff zum Mirkofon passiert ohne hinzusehen.
Und ja, es ist eigentlich egal, welches Radio - es gibt immer Ablenkungen durch den Blick zu den Bedienelementen. Ausnahme ist Renault mit seiner Fernsteuerung am Blinker, ohne das Sichtfeld aus den Augen zu verlieren (hinter dem Scheibenwischerhebel ist der Steuerhebel fürs Radio - tatsächlich praktisch.)
Handy, Smartphone und Touchpads dagegen sind Konzentrationsfänger - mit Ausnahme bestimmter Klapphandys (zB. Primo418), die nur ein oder zwei große Tasten haben (annehmen/auflegen oder eine, die beides nacheinander macht). Die wären wie die Mikrofone zu bewerten, wenn sie genauso griffbereit sind (nicht aus der Tasche geholt werden müssen).
Die betroffenen Geräte sollten eine Ausnahmegenehmigung bekommen und mitzuführen sein, sogar einen Kennzeichnungsring erhalten, damit bei Videoaufnahmen diese Eigenschaft erkennbar ist (oder eine neue Plakette - das Beamtentum mag sich da austoben -Ausnahmen kosten).
Was Bediendisplays betrifft: Auch wenn die z.B eingespiegelt werden und durch die Augen gesteuert eine Auslösung erfolgt - was spricht da dagegen.
Ist dabei Acrobatik nötig, ist ein Verbot sinnvoll. Überladene Displays sind gefährlich, die Steuerung mit Sprache mit nicht sofort auszulösende Funktionen ist sinnvoll, bei Karten (eingespiegelte Karten) ist die Blickpositionierung ebenfalls eher förderlich als eine Sprachsteuerung.
Viel zu tun - ein generelles Verbot aller Geräte schießt über das Ziel hinaus.
Eine Neuregelung wäre empfehlenswert - insbesondere wenn als Nebenbedingung gilt, daß solche Geräte erst bedient werden dürfen, wenn der Motor ausgeschaltet ist und das Fahrzeug steht. Alleinfahrer können dann auf der Autobahn nie eine Gefahr melden, ohne selbst zur Unfallgefahr zu werden - ein Unding.
Also bitte, Gesetzgeber - ein wissenschaftlich begründbares Augenmaß.
Der Brummifahre, der weit voraus einen Stau erkennt und das übers Funkmikro weitergibt - kein Problem. Die, die schlafen, sind eher ein Problem.