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Warum gab...


16.02.2021 15:39 - Gestartet von sangyong
...es dann eine Fusion zwischen e+ und o2? Schon damals wusste man, dass man nicht groß genug ist eigene 5G Netze hochzuziehen.

Klar, Drillisch hat nun sein National-Roaming. Aber nicht für 5G.

Ich bin sehr gespannt und schaue dem gelassen entgegen, rechne aber mit einer weiteren Fusion in den nächsten Jahren. Dann Drillisch und o2.
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[1] Mister79 antwortet auf sangyong
16.02.2021 16:09
Benutzer sangyong schrieb:

Ich bin sehr gespannt und schaue dem gelassen entgegen, rechne aber mit einer weiteren Fusion in den nächsten Jahren. Dann Drillisch und o2.

Ja sehe ich auch so, O2 wird Drillisch auch noch schlucken. Ein eigenes Netz ist teuer, nicht nur im Bau, sondern auch im Unterhalt und mit Drillisch Preisen sehe ich in der Zukunft kein großartiges Netz. Weitere Auktionen um Frequenzen, Hardware, Mieten usw. Alles Dinge die Kosten massiv explodieren lassen. Sendemasten in den Pampas bauen sich auch nicht zum Sparpreis. O2 hat schon massiv Sendemasten in den Städten, die kleben die Antennen noch mit dran und fertig. 1 und 1 muss jeden Standort bauen, anschließen, die Technik vermutlich bei Versatel zum laufen bekommen und und und. Dann stehen wieder Auktionen an, holt man sich die 4G Frequenzen für die Reichweite und wie weit lassen sich die anderen die wichtigen Dinge vom Brot nehmen? Wie weit kann O2 noch kompensieren um das eine oder andere an Frequenzen abgeben zu können? Ich denke bei der Reichweite pro Sendemast wird O2 sich auch nicht die Wurst vom Brot nehmen lassen.

Hätte 1 und 1 Eplus gekauft, gut, dann würde ich die Sache anderes bewerten. Dann wäre vieles schon vorhanden gewesen oder die wenn die Standorte gekauft hätten, welche O2 dann an die Telekom verhökert hat und die restlichen wären von 1 und 1 gekauft worden, wäre ein Großteil schon erledigt. So sehe ich weder ein Leistungsstarkes, noch Ansatzweise tolles 5G Netz in Städten.
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[1.1] sangyong antwortet auf Mister79
16.02.2021 16:37
Wenn selbst die Telekom Probleme hat, bestimmte Gebiete zu erschließen... Wie wird das dann bei Drillisch aussehen?

Aktuell sehe ich da keine Chance in den nächsten Jahren auch nur annähernd Boden zu gewinnen.

Zugegeben: Die Handyanbieter sourcen die Handymasten aus. Somit kann Drillisch zu American Tower & Co. gehen und Kapazitäten einfach anmieten. Möglich ist das schon...

Aber was das kostet und wieviel Zeit das in Anspruch nimmt... Das ist eine Mammutaufgabe und zusätzlich ist man dazu verdammt, IMMER billiger als der Wettbewerb zu sein.

Ich bin wirklich sehr gespannt. In Japan hat das kürzlich mit Rakuten Mobile geklappt. Aber bei denen spricht man von einem gigantischen Milliardenkonzern der x- Standbeine hat, um diese Kosten zu kompensieren.
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[1.1.1] Mister79 antwortet auf sangyong
16.02.2021 17:41
Benutzer sangyong schrieb:

Ich bin wirklich sehr gespannt. In Japan hat das kürzlich mit Rakuten Mobile geklappt. Aber bei denen spricht man von einem gigantischen Milliardenkonzern der x- Standbeine hat, um diese Kosten zu kompensieren.

Dazu kommt noch, setzt 1 und 1 nicht komplett auf ZTE? Alle anderen setzen auf zwei Anbieter. Die Argumente warum man nach Region auf unterschiedliche Anbieter setzt ist für mich schlüssig. Begeht man hier vielleicht einen Fehler mit ZTE only?

ZTE dürfte nur wegen dem Preis interessant sein. Was leistet dann das 5G unter Last. Klar Tobske wird wenn es steht gute Werte messen aber Dampf ist dann sicher noch kein einziger Mast in irgendeiner Stadt. Ob 1 und 1 das schaffen wird?

Ich habe meine Zweifel, allein schon weil ich die einsen immer nur billig und jammern kenne aber niemals klotzend.
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[2] chrispiac antwortet auf sangyong
16.02.2021 18:17
Benutzer sangyong schrieb:
...es dann eine Fusion zwischen e+ und o2? Schon damals wusste man, dass man nicht groß genug ist eigene 5G Netze hochzuziehen.

Klar, Drillisch hat nun sein National-Roaming. Aber nicht für 5G.

Ich bin sehr gespannt und schaue dem gelassen entgegen, rechne aber mit einer weiteren Fusion in den nächsten Jahren. Dann Drillisch und o2.

Interessant wäre eher ein Zusammengehen von 1&1 mit freenet. Klingt auf den ersten Blick nicht sinnvoll, aber

wenn man mal über den Tellerrand sieht, was neben Mobilfunk noch alles zu 1&1 bzw. freenet gehört, könnte das ein großer nationaler Player werden. Freent betreibt und vermartet z.B. freenetTV - das digitale Antennenfernsehen abseits der offentlich-rechtlichen und hat dazu eine ganze Menge Senderstandorte übernommen. Dazu zählen auch UKW und DAB+ Sendernetzinfrastruktur. 1&1 hat in seiner Laufbahn ziemlich viele lokale/überregionale Telefonnetzbetreiber übernommen und ein großes Glasfasernetz aufgebaut sowie Hoster bzw. Serverinfrastruktur (Strato etc.). Das alles zusammengenommen könnte einen starken Player im digitalen Gesamtmarkt ergeben, der sowohl Infrastruktur als auch Vermarktung beherscht und mit einem 5G Grundnetz dann auch ein ernsthafter Konkurent für Telekom, Vodafone und O2 werden könnte.

Da wäre auf jeden Fall mehr „Musik“ und „Wachstumfantasie“ wie auch Synergieeffekte drin, als ein Zusammengehen von 1&1 mit O2.

Sollte z. B. Terristrisches Digitales Fernsehen scheitern, weil zu teuer oder die Kunden für den Mist, den die Privaten Sender ausstrahlen, nicht bereit sind Geld auszugeben, könnte man ggf. die Frequenzen auf Mobilfunk oder Datenangebote wie DSL over the Air, wie z.B.es in den Niederlanden teilweise angeboten wird umfuntionieren. freenet hat die Senderinfrastruktur, 1&1 die dafür nötigen Lizenzen und ggf. Backbonenetz (hat freenet zwar teilweise auch, bei 1&1 sind es aber deutlich mehr Glasfaserkilometer). Wahrscheinlich müßte bei so einem Zusammenschluß einige Unternehmensteile ausgeschlossen werden, beim Hosting könnten sie ggf. zu groß werden, als dass das ein deutsches oder europäisches Kartellamt abnicken würde, aber das wäre ein dann ein schlagkräftiger Anbieter, der gut gegen die anderen großen Anbieter gegenhalten könnte.
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[2.1] spaghettimonster antwortet auf chrispiac
17.02.2021 10:01
Benutzer chrispiac schrieb:
Interessant wäre eher ein Zusammengehen von 1&1 mit freenet. Klingt auf den ersten Blick nicht sinnvoll, aber...

...ist es auch nicht, weil Freenet mit einer Größe von nur 2,5 Mrd. Euro ein Zwerg ist, der United Internet nichts helfen würde.
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[3] foobar99 antwortet auf sangyong
17.02.2021 07:49
Benutzer sangyong schrieb:
...es dann eine Fusion zwischen e+ und o2? Schon damals wusste man, dass man nicht groß genug ist eigene 5G Netze hochzuziehen.

Naja, man könnte auch sagen es war einfach bequemer und profitabler das ohne direkten Konkurrenten im Niedrigpreissegment zu tun. ;)
O2 und E-Plus hatten keine Chance für signifikantes Wachstum trotz hoher Kosten. Für einen Neueinsteiger (mit langem Atem) sieht die Rechnung wohl anders aus.
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[3.1] sangyong antwortet auf foobar99
17.02.2021 08:36
Und die Welt ist eine Scheibe... Hahaha
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[4] basti99 antwortet auf sangyong
17.02.2021 08:30
Benutzer sangyong schrieb:
...es dann eine Fusion zwischen e+ und o2? Schon damals wusste man, dass man nicht groß genug ist eigene 5G Netze hochzuziehen.

Vielleicht war man bei E-Plus einfach nur unfähig? Vielleicht wollte der Inhaber das nötige Geld für Netzausbaus / Expansion nicht in die Hand nehmen?
Ich gehe übrigens eher davon aus, dass irgendwann United Internet die Telefonica Deutschland übernehmen wird.
Hier sind ganz schön viele Milchmädchen mit begrenzten Kenntnissen und geringer gedanklicher Weite unterwegs; vielleicht auch verzweifelte Angestellte etablierter Netzbetreiber. Soweit ich weiß, haben die 1&1- Firmen nichtmal einen Betriebsrat. Dort wird man wahrscheinlich weniger verdienen und nicht so warm sitzen wie bei o2, Vodafone oder gar der der Telekom. Das ist auf jeden Fall ein Wettbewerbsvorteil.
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[4.1] sangyong antwortet auf basti99
17.02.2021 08:35
Hochmut kommt vor dem Fall.

Was du so schreibst, ergibt wenig bis keinen Sinn.

Alles Träumereien!
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[4.2] AufDenPunktGebracht antwortet auf basti99
17.02.2021 12:36
Benutzer basti99 schrieb:

>Vielleicht war man bei E-Plus einfach nur unfähig? Vielleicht
wollte der Inhaber das nötige Geld für Netzausbaus / Expansion nicht in die Hand nehmen?
Ich gehe übrigens eher davon aus, dass irgendwann United Internet die Telefonica Deutschland übernehmen wird. Hier sind ganz schön viele Milchmädchen mit begrenzten Kenntnissen und geringer gedanklicher Weite unterwegs; vielleicht auch verzweifelte Angestellte etablierter Netzbetreiber. Soweit ich weiß, haben die 1&1- Firmen nichtmal einen Betriebsrat. Dort wird man wahrscheinlich weniger verdienen und nicht so warm sitzen wie bei o2, Vodafone oder gar der der Telekom. Das ist auf jeden Fall ein Wettbewerbsvorteil.

Deine Gedankengänge sind gar nicht soweit hergeholt
und der gute Ralph Dommermuth ist flexibel.
Vom Kopf her, von den Ideen auch auch dem finanziellen Background.
Ein Schnellboot reagiert und agiert immer erfolgreicher, als die alten, behäbigen und großen Dampfer Telekom. Vodafone und o2.
Die sitzen weiter in ihrer Komfortzone, verwalten ihr Beamtentum-/und Mentalität und merken gar nicht, das ihnen ihr Klientel
langsam wegstirbt und Wettbewerber weit innovativer auf den Markt kommen.