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TikTok/WeChat/Huawei vs. Facebook/Whatsapp/Google/...


20.02.2021 19:44 - Gestartet von dokumente
einmal geändert am 20.02.2021 19:52
Dass korrupte EU-Regierungen nicht gegen das protektionistische Ungleichgewicht zugunsten Chinas und dadurch zumindest mitbeschleunigte Handelsdefizite vorgehen, heisst mitnichten, dass EU-Staaten nicht darunter "leiden" wuerden. Desgleichen sind auch US-Politiker zumeist mindestens aufgrund ihrer Spendengelder von aengstlichen Unternehmen mit gierig-geiselhaftem China-Geschaeft korrumpiert; Unternehmen, die China selbstverstaendlich jenes Rache-Kalkuel zugestehen, das sie ihren eigenen Regierungen verwehren wollen (und dafuer auch noch von teltarif, wie im Fall vom Ericsson-CEO, applaudiert werden).
So sehr "Gesetze" zur "Sperrung von Anbietern aus ... Ländern" ohne "freies Internet" natuerlich die 1. Wahl und laengst ueberfaellig sind, so illusorisch sind sie daher. Zumindest aber, wenn endlich einmal ein halbwegs unabhaengiger US-Praesident abseits der korrupten Seidenstrasse daherkommt, kann eine solche reziproke Paritaet in Angriff genommen werden, wenn auch notfalls eben durch "Notfallverfügungen": die chinesische Unterminierung unserer Instanzen ist ein "Notfall"! Die angefuehrten Gruende für diverse China-Restriktionen spielen dabei gar keine Rolle, wenn China selber sich in keinster Weise bemuessigt sieht, Gruende fuer seine Verbote und Zölle vorzugeben.
Ebenso sollte es der in China nicht existente Rechtsstaat chinesischen Unternehmen hierzulande unmoeglich machen, sich unseren Rechtsstaat zu Nutze zu machen (egal wie sehr teltarif auch hier, z.B. bei der Huawei-Klage gegen Schweden, quasi als Mitklaeger auftritt).
Denn wenn jemand einen "Handelskrieg" fuehrt, so ist es China, und zwar seit Jahrzehnten: die USA hatten nur vor 4 Jahren begonnen, das stete chinesische Sperrfeuer endlich einmal zu beantworten. Dank "Bejing-Biden" aber fallen nun auch diese paar ehrenvolle Abwehrmanoever einer einseitigen "Feuerpause" zum Opfer.