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Grundrecht auf 'mehr Geld'?


10.12.2020 09:21 - Gestartet von lexus1
Der Grundrechtsbegriff wird heute an allen Stellen mit Füßen getreten. "Grundrecht auf Rundfunkfreiheit" wird zitiert - letzteres mag indirekt mit der Finanzierung einer Grundversorgung einhergehen. Aber der ÖR in seiner heutigen Form hat mit Rundfunkfreiheit ohnehin nichts mehr zu tun. Nicht nur ist er deutlich sichtbar "staatsnah" geworden, sondern ist auch die schiere Größe mit nichts mehr zu rechtfertigen. Keiner braucht zig ÖR-Programme. Zwei bis drei, dafür qualitativ hochwertig und nicht staatsnah, das wäre toll.

Aber der Moloch ÖR hat sich vollkommen verselbständigt und hat jedes Maß verloren. Und auch vom Verfassungsgericht ist aller Voraussicht nach nichts wegweisendes zu erwarten.
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[1] holtfreter antwortet auf lexus1
11.12.2020 14:52
Benutzer lexus1 schrieb:

Aber der Moloch ÖR hat sich vollkommen verselbständigt und hat jedes Maß verloren.

Der ÖR-Zwangsfunk ist Teil eines maßlosen Staates, dem wie jede Organisation, die Gehälter zahlt, die Tendenz zur Ausbreitung innewohnt.

https://www.freiewelt.net/interview/es-gibt-nur-ein-modell-fuer-friedvolles-und-produktives-zusammenleben-kapitalismus-10083248/
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[2] helmut-wk antwortet auf lexus1
13.12.2020 13:23
Benutzer lexus1 schrieb:
Aber der ÖR in seiner heutigen Form hat mit Rundfunkfreiheit ohnehin nichts mehr zu tun. Nicht nur ist er deutlich sichtbar "staatsnah" geworden,

Was siehst du da, das klingt nach Einbildung. Die meisten Skandale in D werden immer noch durch den ÖR aufgedeckt. In Magazinen wie Panorama oder Monitor. Oder sie werden in Satiresendungen angesprochen. In einem staatsnahen Rundfunk wär das so nicht möglich.

sondern ist auch die schiere Größe mit nichts mehr zu rechtfertigen. Keiner braucht zig ÖR-Programme. Zwei bis drei, dafür qualitativ hochwertig

Wo du Recht hast, hast du Recht. In Lauf der Jahrzehnte gab es immer wieder zwei Situationen:
-ÖR hat zu wenig Geld -> Erhöhung der Gebühr
-ÖR hat zu viel Geld -> ein neues Rundfunk- oder Fernsehprogramm wird erstellt
im Endeffekt also immer mehr Programme für immer mehr Geld (höhere Gebühr).

und nicht staatsnah, das wäre toll.

Wenn eine Partei wie die AfD dem Rundfunk den Geldhahn abdrehen will, weil der nicht so berichtet wie sie es will (sondern die Wahrheit sagt), dann wird das zu nem staatsnahen Rundfunk führen. Klar dass das BVerfG das verhindern wird.
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[2.1] Gelöschter Beitrag
helmut-wk antwortet auf helmut-wk
15.12.2020 18:37

einmal geändert am 15.12.2020 18:38
Benutzer Rote Flora schrieb:
[]Wurde von Teltarif gelöscht].

Aber falls diese Benutzerin hier noch mitliest:
(1) Ich bin Antikommunist, also nix mit Schnitzler
(2) Goebbels ist ja eher mit dem Björn zu vergleichen, der laut Gerichtsurteil auch Faschist genannt werden darf.
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[2.1.1] helmut-wk antwortet auf helmut-wk
15.12.2020 21:06
Benutzer Rote Flora schrieb:
Teltarif löschte nichts. Ich hatte meine Kommentare geschrieben und auch wieder selber entfernt, da mir die Antwortzeit zu lange dauerte.
Entschuldigung.
Deine Antwort bestätigt aber meine Vermutung, dass da nichts Vernünftiges kommen kann.

Wer ne vernünftige Antwort lesen will, sollte selber was Vernünftiges Schreiben und nicht nur Unterstellungen und Beleidigungen.

Hättest Du einfach mal nur die Klappe gehalten, wärest Du nicht ganz so offensichtlich als Claqueur des Systems aufgefallen.
Mit festen Arbeitszeiten.

LOL.

Bloß weil ich unregelmäßig auf Teltarif bin und meinen Computer nicht jeden Tag einschalte, denkst du an feste Arbeitszeiten?

Mich bezahlt niemand, ich handle aus Überzeugung.