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Erhöhung geht nicht ins Programm


09.12.2020 00:24 - Gestartet von sangyong
Ich hatte mal einen Artikel gelesen, dass der Großteil der Erhöhung gar nicht erst ins Programm/ Angebot geht. Die ÖR leiden unter den extrem hohen Altersrückstellungen der eigenen Angestellten. Die verdienen (ich spreche aus Erfahrungen) aberwitzig hohe Gehälter und haben dementsprechend Anspruch auf hohe Pensionen. Dabei spreche ich noch nicht einmal von den Indentanten.

Die haben scheinbar ein Problem, diese hohen Pensionen zu refinanzieren. Daher die Erhöhung der Beiträge. Am Hungertuch nagen die öffentlich-rechtlichen Anstalten jedenfalls nicht.

Der aktuelle Beitrag ist absolut angemessen. Eher könnte man anfangen die Notwendigkeit von phoenix UND tagesschau24 zu überprüfen. Warum nicht 1 Nachrichtenkanal? Warum müssen es zwei sein? usw. usw... Einsparungsmöglichkeiten gibt es genug. Dabei müsste man nicht einmal das Erste, ZDF und die Dritten antasten...

Auch radio Bremen TV hätte es niemals gebraucht. Aber scheinbar sind für diese Späße noch genügend finanzielle Reserven da.
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[1] spaghettimonster antwortet auf sangyong
09.12.2020 08:40
Benutzer sangyong schrieb:
Der aktuelle Beitrag ist absolut angemessen. Eher könnte man anfangen die Notwendigkeit von phoenix UND tagesschau24 zu überprüfen. Warum nicht 1 Nachrichtenkanal?

Wir haben, auf die Schnelle recherchiert, öffentlich-rechtlich

- 21 TV-Sender,
- 7 Mediatheken und
- 75 Radiosender.

Völlig aufgebläht, alle Bundesland wollen ihr eigenes Jodeldiplom haben. Von einer "Grundversorgung", wie im Rundfunkstaatsvertrag festgelegt, kann meiner Ansicht nach keine Rede sein. Wir sollten das auf 2 TV- und 2 Radiosender eindampfen, zumal der öffentlich-rechtliche Rundfunk sowieso im Wesentlichen von den CDU/SPD wählenden Rentnern in Anspruch genommen wird.
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[1.1] Rundfunkorchester und Chöre
chl antwortet auf spaghettimonster
09.12.2020 10:13
13 Rundfunkorchester und Chöre müssen ja auch irgendwie bezahlt werden. Ansonsten müssen sich die Künstler nach mehr Solo-Auftritten umsehen oder noch mehr Unterricht geben.
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[1.2] machtdochnichts antwortet auf spaghettimonster
09.12.2020 12:06
Benutzer spaghettimonster schrieb:
zumal der öffentlich-rechtliche Rundfunk sowieso im Wesentlichen von den CDU/SPD wählenden Rentnern in Anspruch genommen wird.

Das ist schlicht gesagt Unfug.
Das Bildungsniveau ist eher ausschlaggebend als das Alter oder ob jemand der einen oder der anderen Partei nahesteht.

Ich habe noch nie CDU/SPD gewählt und bin auch (noch) nicht im Rentenalter, schaue und höre die ÖR aber schon seit 50 Jahren.
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[1.3] Telefondesinfizierer antwortet auf spaghettimonster
09.12.2020 16:57
Benutzer spaghettimonster schrieb:
Benutzer sangyong schrieb:
Der aktuelle Beitrag ist absolut angemessen. Eher könnte man anfangen die Notwendigkeit von phoenix UND tagesschau24 zu überprüfen. Warum nicht 1 Nachrichtenkanal?

Meine Meinung dazu: Muss man wirklich die immer gleichen Meldungen zyklisch in kurzen Intervallen wiederholen? Braucht es wirklich die "Tagesschau von vor 20 Jahren", inclusive der damaligen Wettervorhersage?


Wir haben, auf die Schnelle recherchiert, öffentlich-rechtlich

- 21 TV-Sender,
- 7 Mediatheken und
- 75 Radiosender.

Tja, bei 21 TV Sendern könnten man denken "wow was für ein Angebot". Tatsache ist aber es ist immer das gleiche: Rote Rosen", "Sturm der Liebe" etc auf allen Kanälen, wo ist da *Vielfalt*?
Immer wieder die selben alten Tatorte (auf den "Dritten") die schon dutzende Male gezeigt wurden.
Jetzt zum Jahresende "Der kleine Lord", "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel", "Dinner for one". Immer wieder, auf allen Kanälen. Kommt eigentlich dieses Jahr auch wieder Sissy? Winnetou jedenfalls läuft schon wieder.

Ich wäre für wenigen Kanäle, dafür mehr Abwechslung.

Völlig aufgebläht, alle Bundesland wollen ihr eigenes
Jodeldiplom haben.