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09.12.2020 09:23 - Gestartet von carstenhb
Ist doch aber bemerkenswert, dass der Ministerpräsident des 2,1 Millionen Landes im Osten den restlichen 80 Millionen in Deutschland erklärt, wie Demokratie geht. In dem er die Abstimmung nicht durchführen lässt. Denn sonst würde man ja offen mit der AfD gehen. Irgendwas ist da unverständlich.
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[1] Uli1 antwortet auf carstenhb
09.12.2020 09:57
Benutzer carstenhb schrieb:
Ist doch aber bemerkenswert, dass der Ministerpräsident des 2,1 Millionen Landes im Osten den restlichen 80 Millionen in Deutschland erklärt, wie Demokratie geht. In dem er die Abstimmung nicht durchführen lässt. Denn sonst würde man ja offen mit der AfD gehen. Irgendwas ist da unverständlich.
Demokratie wäre, wenn man die Rundfunkbeiträge der Bürger gesetzeskonform, sinnvoll und zweckmäßig ausgibt.
Permanente Verstöße gegen den gesetzlichen Bildungsauftrag, aufgeblähte Verwaltungsstrukturen, jede Menge hochdotierte Posten, kein greifendes Qualitätsmanagement, Versagen der Kontrollgremien.
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[2] machtdochnichts antwortet auf carstenhb
09.12.2020 12:14
Benutzer carstenhb schrieb:
Denn sonst würde man ja offen mit der AfD gehen. Irgendwas ist da unverständlich.

Wir haben es hier nur mit innerparteilichem Machtgeplänkel zu tun!

Wenn Partei X eine Meinung hat, ist es egal, welche Meinung Partei Y hat!
Eine Partei sollte nie mit einer anderen "mitgehen", sondern sich selber einbringen.

Wenn Partei X seine Meinung ändert, weil Partei Y diese auch hat, läuft etwas schief. Das hat mit Demokratie nichts zu tun. Gar nichts.

Ich werde mir für die nächste Wahl merken, wer die Meinung der Mehrheit vertritt und wer nur aus seiner Bedeutungslosigkeit herauskommen will.
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[2.1] holtfreter antwortet auf machtdochnichts
17.12.2020 20:36
Benutzer machtdochnichts schrieb:

Wenn Partei X seine Meinung ändert, weil Partei Y diese auch hat, läuft etwas schief. Das hat mit Demokratie nichts zu tun.

So sehe ich das auch. Im Sinne des Wählers wäre es, den Umstand zu nutzen, dass eine andere Partei im gleichen Sinne abstimmt, egal, was man sonst von dieser Partei halten mag.

Im konkreten Fall geht es darum, eine neue Konkurrenz mit allen Mitteln klein zu halten, die zum großen Teil die inzwischen aufgegebenen, eigenen Positionen vertritt und damit ähnliche Wählerkreise anspricht.

Zwischen CDU und SED-Nachfolgepartei sind die Schnittmengen deutlich kleiner, diese Parteien werden sich gegenseitig kaum Wähler abjagen. Deshalb war sich die CDU auch nicht zu schade, auf Geheiß von Merkel die Wahl in Thüringen mit rückgängig zu machen und einen Ministerpräsidenten der SED-Nachfolgepartei ins Amt zu helfen.