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Festnetz als Geschäftsmodell...


05.12.2020 09:48 - Gestartet von A-Non
einmal geändert am 05.12.2020 09:58
...befindet sich ja eigentlich bis zu einem gewissen Grad in der Krise. Jetzt, wo die Mobilnetze beginnen mit 4G und 5G zu überschaubaren Preisen unlimitiert zu werden - wofür braucht die Hälfte der Kunden da noch Festnetz? Warum nicht einfach tethern?

Mir ist klar, dass diese Antwort nicht für jeden Kunden gelten kann - manche sind vielköpfige Familien, wollen Kabelfernsehen, wollen ihr IoT-Haus 24/7 im Netz...und so weiter. Andere brauchen beruflich ein Festnetz ob der höheren Geschwindigkeit. Noch andere müssen Ports forwarden, was ein Mobilfunkvertrag auch nicht ohne große Frickelei hinbekommt.

Da würde ich auch gern mal ne Analyse/Interviews etc. von Teltarif drüber sehen.
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[1] Boob14 antwortet auf A-Non
05.12.2020 18:41
...befindet sich ja eigentlich bis zu einem gewissen Grad in der Krise. Jetzt, wo die Mobilnetze beginnen mit 4G und 5G zu überschaubaren Preisen unlimitiert zu werden - wofür braucht die Hälfte der Kunden da noch Festnetz? Warum nicht einfach tethern?

Die Mobilfunkbandbreiten bei den Frequenzen die in Gebäuden nutzbar sind, sind aber begrenzt. Wenn zu viele auf Mobilfunk Tethern umsteigen, sind die Netze schnell zu. Man müsste für einen DSL Ersatz per Mobilfunk besser mit Außenantennen arbeiten, die auch die 3,5Ghz 5G Frequenzen empfangen können. Da hat man kein Kapazitätsproblem. Die Techniken für so etwas sind noch in der Entwicklung. Vielleicht wird so etwas ein Thema in 2-5 Jahren.