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Vermeidbarer Ausfall


24.11.2020 17:06 - Gestartet von pfungpfeur
Die Unterseekabel in den Weltmeeren sind mehrfach stark isoliert um unter anderem solche Ausfälle zu verhinden. Da hat die Telekom wohl an der falschen Stelle gespart! Überraschen tut mich das allerdings nicht.
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[1] RK20 antwortet auf pfungpfeur
24.11.2020 18:14
Benutzer pfungpfeur schrieb:
Die Unterseekabel in den Weltmeeren sind mehrfach stark isoliert um unter anderem solche Ausfälle zu verhinden. Da hat die Telekom wohl an der falschen Stelle gespart! Überraschen tut mich das allerdings nicht.

Mich überrascht, dass du den Text nicht verstanden hast. Da steht klar und deutlich geschrieben:
Den Angaben des Netzbetreibers SH-Netz zufolge hatte der Sturm das sogenannte Helgolandkabel im Watt vor St. Peter-Ording beschädigt

SH Netz ist die Schleswig-Holstein Netz AG und gehört zum Konzern der Hansewerk AG. Also nix Telekom, die ist nur Mieter und muss ihren Kunden die Netzstörung von SH Netz erklären.
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[2] mirdochegal antwortet auf pfungpfeur
24.11.2020 21:19
Benutzer pfungpfeur schrieb:
Die Unterseekabel in den Weltmeeren sind mehrfach stark isoliert um unter anderem solche Ausfälle zu verhinden.

Hat mich auch gewundert, als ich es gelesen habe.
Ob die Firma bewusst ein "Billigkabel" genommen hat, kann ich nicht beurteilen. Aber bei den Seekabeln die man so im Sinn hat, sollte man meinen, es macht nichts aus, wenn sowas ein paar Meter in der Luft hängt.
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[2.1] RK20 antwortet auf mirdochegal
24.11.2020 22:16
Benutzer mirdochegal schrieb:
Benutzer pfungpfeur schrieb:
Die Unterseekabel in den Weltmeeren sind mehrfach stark isoliert um unter anderem solche Ausfälle zu verhinden.

Hat mich auch gewundert, als ich es gelesen habe. Ob die Firma bewusst ein "Billigkabel" genommen hat, kann ich nicht beurteilen. Aber bei den Seekabeln die man so im Sinn hat, sollte man meinen, es macht nichts aus, wenn sowas ein paar Meter in der Luft hängt.

Das Kabel von SH Netz AG ist schon ordentlich, hat 105mm im Durchmesser hat eine Länge von 55km und ist rund 800t schwer, hier ein Bild vom Querschnitt sehen:
https://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/panorama/seekabel-wird-gelegt-buddeln-bis-nach-helgoland-id1046726.html

Aber fast täglich wird das Watt durch die Gezeiten umgewälzt, war dem Kabel nach 11 Jahren zu viel.