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Schönes Argument GEGEN Internetradio


02.11.2020 19:16 - Gestartet von christian-w
einmal geändert am 02.11.2020 19:30
Muss ich mir merken, wenn mal wieder irgend ein UKW-only Programm meint das Radio via Internet/Smartspeaker die Zukunft ist. Schön blöd sich von Plattformen abhängig zu machen auf die man als Programmveranstalter keinerlei Einfluss hat.


Langfristig wäre es natürlich schön wenn man sich als Gerätehersteller/Endkunde gar nicht erst von Drittanbieter-Datenbanken abhängig machen muss, sondern der Empfänger z.B. anhand eines DNS-Eintrags (oder einer Art standardisierter Textdatei, analog zur robots.txt) die Stream-URLs der Website ermitteln kann.

Da müsste man sich nur mal auf einen Standard einigen. Und das Thema "Aber die Bannerklicks, die PreRoll-Ads und das Tracking!!111elf" hat sich mit dem Argument "Smartspeaker=Zukunft" eh erledigt, also gibt es auch kein Grund mehr die Streams hinter irgendwelchen Token zu verstecken.

Aber die Radioindustrie steht was das angeht der Film- und Musikindustrie in Sachen Kunden/Hörer vergraulen im nichts nach. Auch die möchten es offenbar auf die schmerzhafte Tour lernen.
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[1] winterkönig antwortet auf christian-w
07.11.2020 08:21
Benutzer christian-w schrieb:
Muss ich mir merken, wenn mal wieder irgend ein UKW-only Programm meint das Radio via Internet/Smartspeaker die Zukunft ist. Schön blöd sich von Plattformen abhängig zu machen auf die man als Programmveranstalter keinerlei Einfluss hat.


Langfristig wäre es natürlich schön wenn man sich als Gerätehersteller/Endkunde gar nicht erst von Drittanbieter-Datenbanken abhängig machen muss, sondern der Empfänger z.B. anhand eines DNS-Eintrags (oder einer Art standardisierter Textdatei, analog zur robots.txt) die Stream-URLs der Website ermitteln kann.

Da müsste man sich nur mal auf einen Standard einigen. Und das Thema "Aber die Bannerklicks, die PreRoll-Ads und das Tracking!!111elf" hat sich mit dem Argument "Smartspeaker=Zukunft" eh erledigt, also gibt es auch kein Grund mehr die Streams hinter irgendwelchen Token zu verstecken.

Aber die Radioindustrie steht was das angeht der Film- und Musikindustrie in Sachen Kunden/Hörer vergraulen im nichts nach. Auch die möchten es offenbar auf die schmerzhafte Tour lernen.


Da ich im Wohnzimmer sowieso eine Soundbar wollte habe ich mich für den Sonata1 entschieden der auch einen Satreceiver integriert hat. Das schöne daran ist dass man dort auch Streamadressen direkt am Gerät einfügen kann und damit unabhängig von Portale wie Reciva oder Frontier ist. Im Prinzip könnte dass jeder Hersteller machen. Entweder dass man die Adresse direkt am Gerät einfügen kann oder über eine App.