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Kostenfrei ist bei den öffrntlich rechtlichen aber nichts.


27.10.2020 17:42 - Gestartet von sattmann
Die Kosten belaufen sich auf ~20€ pMonat. Das könnte man nach dem Nebenkosten Privileg als Nächstes angehen.
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[1] hansbrel antwortet auf sattmann
27.10.2020 20:09
Benutzer sattmann schrieb:
Die Kosten belaufen sich auf ~20€ pMonat. Das könnte man nach dem Nebenkosten Privileg als Nächstes angehen.


Denke auch, dass das als nächstes dran wäre. Vermutlich wollte der Autor darauf hinaus.
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[2] machtdochnichts antwortet auf sattmann
28.10.2020 10:48
Benutzer sattmann schrieb:
Die Kosten belaufen sich auf ~20€ pMonat.

Du hast den Artikel von Teltarif nicht verstanden!

Es geht um den Empfang von Sendern!
Es geht um die Übertragung!

Ich vermute, du redest über den Rundfunkbeitrag. Das ist ein ganz anderes Thema.
Den Rundfunkbeitrag muss man auch zahlen, wenn man gar kein DVB schaut/hört. Und man muss ihn auch zahlen, wenn man per Kabel oder IP oder sonstiges schaut/hört.

Bei DVB-T2 ist der Empfang(!) der öffentlich rechtlichen Sender kostenlos.
Ebenso bei Satellitenempfang. Der Empfang der ÖR ist kostenlos.

Bei Kabelfernsehen und Empfang über IP zahlt man zusätzlich(!) zum Rundfunkbeitrag. Der Empfang kostet.
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[2.1] sattmann antwortet auf machtdochnichts
28.10.2020 11:02
Benutzer machtdochnichts schrieb:
Benutzer sattmann schrieb:
Die Kosten belaufen sich auf ~20€ pMonat.

Du hast den Artikel von Teltarif nicht verstanden!

Es geht um den Empfang von Sendern!
Es geht um die Übertragung!

Ich vermute, du redest über den Rundfunkbeitrag. Das ist ein ganz anderes Thema.
Den Rundfunkbeitrag muss man auch zahlen, wenn man gar kein DVB schaut/hört. Und man muss ihn auch zahlen, wenn man per Kabel oder IP oder sonstiges schaut/hört.

Bei DVB-T2 ist der Empfang(!) der öffentlich rechtlichen Sender kostenlos.
Ebenso bei Satellitenempfang. Der Empfang der ÖR ist kostenlos.

Bei Kabelfernsehen und Empfang über IP zahlt man zusätzlich(!) zum Rundfunkbeitrag. Der Empfang kostet.

Ich hab das schon verstanden, kostenlos ist der Empfang aber dennoch nicht. Dass ich zahlen muss OBWOHL ich nicht will macht das Ganze nicht besser. Wenn jeder im Restaurant ein Bier bezahlen muss zum Essen, ob er es trinkt oder nicht, macht es das Bier auch nicht kostenlos.
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[2.1.1] machtdochnichts antwortet auf sattmann
28.10.2020 11:42

einmal geändert am 28.10.2020 11:43
Benutzer sattmann schrieb:

Ich hab das schon verstanden, kostenlos ist der Empfang aber dennoch nicht.

Du verstehst es noch immer nicht!


Wenn jeder im Restaurant ein Bier bezahlen muss zum Essen, ob er es trinkt oder nicht, macht es das Bier auch nicht kostenlos.

Es geht aber nicht ums Bier, sondern ums Restaurant!
Das Restaurant (der Eintritt) ist kostenlos! Das Bier musst du bezahlen.

Es gibt aber auch Etablissements, in denen du Eintritt zahlen musst und das Bier trotzdem etwas kostet.

_______________

So ist es beim ÖR.
Der Empfang ist kostenlos. Es wird aber niemand gezwungen das Programm anzuschauen/anzuhören.

Kennst du einen Kabelanbieter, der dich entgeltfrei ÖR-Sender schauen läßt?
Oder bekommst du IP-Fernsehen/Radio kostenfrei?
Bestimmt nicht. Du musst Kabelfernsehen und Internetzugang bezahlen. Oder etwa nicht?
Auch für den DVB-T2-Empfang der Privaten musst du zusätzlich zahlen!

DVB-T2 der ÖR dagegen ist kostenlos.





_______________

PS: Du (oder je nach Alter deine Eltern) müssen auch Krankenkassenbeiträge zahlen.
Es ist aber niemand gezwungen, auch krank zu werden.

So etwas nennt man Solidargemeinschaft.
Gut, dass es sie gibt!
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[2.1.1.1] Turbo Tobster antwortet auf machtdochnichts
28.10.2020 12:56
Benutzer machtdochnichts schrieb:
___________

PS: Du (oder je nach Alter deine Eltern) müssen auch Krankenkassenbeiträge zahlen.
Es ist aber niemand gezwungen, auch krank zu werden.

So etwas nennt man Solidargemeinschaft.
Gut, dass es sie gibt!

Dem ist nichts hinzuzufügen. In was für einer Informationsgesellschaft wir leben würden, wenn nur noch private Newsoutlets wie FoxNews oder Social Media-Kanäle als Quelle für die eigene Information dienten, kann man in anderen Ländern und auch bei uns schon sehr deutlich sehen.
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[3] sushiverweigerer antwortet auf sattmann
28.10.2020 15:01
Benutzer sattmann schrieb:
Die Kosten belaufen sich auf ~20€ pMonat. Das könnte man nach dem Nebenkosten Privileg als Nächstes angehen.

Warum sollte man? Die Mehrheit will ÖR-Rundfunk und ist auch bereit dafür zu bezahlen.

Und das Bundesverfassungsgericht hat die Rechtmäßigkeit des Rundfunkbeitrags auch bestätigt.

Und selbst in der Schweiz, wo die Bürger noch wesentlich freiheitsliebender und regierungskritischer eingestellt sind, gab es bei einem Referendum eine Mehrheit für die Beibehaltung des ÖR-Rundfunks und der Rundfunkgebührenpflicht.

Davon abgesehen hindert dich ja keiner daran, dich von RTL2, Pro7 und Co. verblöden zu lassen und von der dort kostenpflichtigen Werbung in HD.
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[3.1] ExternalMessage antwortet auf sushiverweigerer
28.10.2020 15:13

Davon abgesehen hindert dich ja keiner daran, dich von RTL2, Pro7 und Co. verblöden zu lassen und von der dort kostenpflichtigen Werbung in HD.
Noch nie so einen Müll gelesen. Die Rundfunk Gebührt ist einfach nur dumm . Warum soll ich für was bezahlen was ich nicht nutzen ?
Achso weil man andere Sender schaut als du ist man also Blöd macht ja ziemlich viel Sinn . Merkste selbst ?
Ich glaube das hat was mit Geschmack zu tun aber ok .
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[3.1.1] helmut-wk antwortet auf ExternalMessage
31.10.2020 14:30
Benutzer ExternalMessage schrieb:
Achso weil man andere Sender schaut als du ist man also Blöd macht ja ziemlich viel Sinn . Merkste selbst ? Ich glaube das hat was mit Geschmack zu tun aber ok .

Es gibt Leute, die sich via TV informieren. Und da hat es schon was mit Intelligenz zu tun, woher man Infos bezieht.
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[3.2] sattmann antwortet auf sushiverweigerer
28.10.2020 16:39
Interessanter Text von dir, Argumentation will ich es nicht nennen.
1) Ich habe nie geschrieben dass ich die Rundfunkgebühren abschaffen will, dass du das direkt hineininterpretierst lässt aber den Schluss zu dass doch nicht alle so begeistert von den Gebühren sind wie du suggerierst.

2) Der Rundfunkbeitrag wurde „im Wesentlichen bestätigt“ das ist ein weit weniger klarer Fall als häufig dargestellt, die nächsten Klagen warten auch schon in Schlange auf eine Entscheidung. Nur weil der Bundesverfassungsgerichtshof etwas entscheidet heißt das übrigens nicht dass es gut ist, man derselben Meinung sein muss oder das nicht zu ändern ist. Es heißt erstmal nur dass die gängige Praxis nicht per se schon illegal ist (was übrigens zB nicht für die Mehrfachzahlung für 2./3. Wohnungen gilt, das wurde nämlich zB kassiert).

3) Mir erschließt sich nicht was die Schweiz damit zu tun haben soll. Wir haben Richtgeschwindigkeit, die Schweiz nicht. Und andersrum. Soll ich nach einem Land mit anderen Gebührenstrukturen suchen und das dann als Totschlagsargument anführen?

4) Was ich sehe oder nicht sehe tut nichts zur Sache, mit Beleidigungen in einer sachlichen (zumindest meinerseits) Diskussion beförderst aber nur du dich ins aus. Konstruktiven Beitrag leistest du damit keinen.

Versuchs doch einfach nochmal.


Benutzer sushiverweigerer schrieb:
Warum sollte man? Die Mehrheit will ÖR-Rundfunk und ist auch bereit dafür zu bezahlen.

Und das Bundesverfassungsgericht hat die Rechtmäßigkeit des Rundfunkbeitrags auch bestätigt.

Und selbst in der Schweiz, wo die Bürger noch wesentlich freiheitsliebender und regierungskritischer eingestellt sind, gab es bei einem Referendum eine Mehrheit für die Beibehaltung des ÖR-Rundfunks und der Rundfunkgebührenpflicht.

Davon abgesehen hindert dich ja keiner daran, dich von RTL2, Pro7 und Co. verblöden zu lassen und von der dort
kostenpflichtigen Werbung in HD.
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[3.2.1] helmut-wk antwortet auf sattmann
31.10.2020 14:30
Benutzer sattmann schrieb:
1) Ich habe nie geschrieben dass ich die Rundfunkgebühren abschaffen will

Du willst die ~20 Euro Kosten der ÖR (also den Rundfunkbeitrag) "angehen". Wenn das nicht abschaffen heißt, was dann?

3) Mir erschließt sich nicht was die Schweiz damit zu tun haben soll. Wir haben Richtgeschwindigkeit, die Schweiz nicht. Und andersrum. Soll ich nach einem Land mit anderen Gebührenstrukturen suchen und das dann als Totschlagsargument anführen?

Ein Hinweis auf ein Land, wo sich das Volk für die Beibehaltung des ÖR ausgesprochen hat, zusammen mit ner Andeutung, welche Motive da eine Rolle spielen könnte, ist schon ein Argument.

Die ÖR haben auch eine gesellschaftliche Aufgabe. Schon Adenauer hat das nicht gepasst, er wollte der ARD ein Staatsfernsehen zur Seite stellen, das wurde gerichtlich verhindert, und so kam das ZDF als zweites ÖR dazu ...

Bis heute stören sich Kritiker des ÖR an dessen Ausgewogenheit, am schärfsten wird es ja aus Kreisen kritisiert, die der Lügendemo PEGIDA nahestehen. Damit meine ich nicht dich, du hast ja noch nicht viel konkretes gegen die ÖR vorgebracht, aber das zeigt im Umkehrschluss, wie sehr wir die ÖR brauchen.
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[3.2.1.1] Anatal antwortet auf helmut-wk
20.11.2020 12:01
Man braucht keine Pegida-Bewegung, um zu erkennen, dass die politische Einflussnahme auf den ÖR hierzulande übermächtig ist. Das konnte man schon in den 70ern erkennen, in denen sich der BR ausgeklinkt hatte, wenn ein Film mit schwuler Thematik gesendet wurde...und es gibt noch zahlreiche andere Beispiele...ein Regierungssprecher mit Nähe zum ZDF ist nur EIN solches No-Go...

Bis heute stören sich Kritiker des ÖR an dessen Ausgewogenheit, am schärfsten wird es ja aus Kreisen kritisiert, die der Lügendemo PEGIDA nahestehen. Damit meine ich nicht dich, du hast ja noch nicht viel konkretes gegen die ÖR vorgebracht,
aber das zeigt im Umkehrschluss, wie sehr wir die ÖR brauchen.
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[3.2.1.1.1] helmut-wk antwortet auf Anatal
21.11.2020 12:37
Benutzer Anatal schrieb:
Man braucht keine Pegida-Bewegung, um zu erkennen, dass die politische Einflussnahme auf den ÖR hierzulande übermächtig ist.

Der ist vorhanden, aber "übermächtig"?

Es gibt ne ganze Reihe von Skandalen, die von ÖR-Sendern aufgedeckt wurden, z.T. innerhalb eines "Recherche-Verbunds". Wie viele Skandale wurden durch Privatsender aufgedeckt?

Aber klar, es ist ja die Aufgabe von "Regierungssendern", die Politiker zu kritisieren und deren Skandale öffentlich zu machen ...

Das konnte man schon in den 70ern erkennen, in denen sich der BR ausgeklinkt hatte, wenn ein Film mit schwuler Thematik gesendet wurde...

Der BR klingt sich schon seit Jahrzehnten nicht mehr aus (und es war nicht nur "schwule Thematik", auch bei anderen Themen hatte sich Franz-Joseph-Strauss-Land ausgeklinkt).

und es gibt noch zahlreiche andere Beispiele...ein Regierungssprecher mit Nähe zum ZDF ist nur EIN solches No-Go...

Das soll schlimmer sein als ehemalige Minister und Staatssekretäre in Großunternehmen? Da macht jemand Karriere und wechselt in die Politik, das beweist doch keinen Einfluss auf seinen vorherigen Arbeitgeber. Umgekehrt wärs schon eher ein Beleg.

Und offensichtlich musst du dich an solchen Positionen aufhängen und kannst deine These nicht am Programminhalt festmachen.