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Zur Funktionsunfähigkeit gespart?


20.10.2020 14:31 - Gestartet von DcPS
Das ist schlichtweg gelogen. Schauen wir uns das Programm an: Wo sind da Herstellungsaufwände? Die sind gar nivht so notwendig, die Privaten decken viel ab. Wenn auf allen Sendern die gleichen Nachrichten laufen, nicht objektiv das berichtet wird, was die Bevölkerung interessiert, muß man nach dem Nutzen fragen.
Mediatheken kosten wesentlich weniger, auf die wird steigend zugegriffen, nach eigenen Angaben. Notwendig wären strukturelle Veränderungen, die sind aber noch immer nicht auf der Tagesordnung.
Deshalb halte ich eine weitere Senkung für praktikabeler als eine Steigerung. Es geht nicht ums beseitigen, sondern um Effizienz.
Eine weitere Seite möchte ich ansprechen: Die Presse.
Informationen von staatlichen Stellen sollten prinzipiell kostenlos bereitgestellt werden, für alle Bürger. Da halte ich es für gerechtfertigt, Zeitungen mit eigenen Redaktionen zur Politik dahingehend zu fördern, daß Aufwände dafür, die nachgewiesen und der Höhe nach akzeptabel sind, ebenfalls gefördert werden.
Das ermöglicht es, so zu recherchieten und berichten, daß bestimmten Verschwörungstheorien das Wasser abgegraben wird. Diese Berichte dürfen dann natürlich nicht hinter einem Paywall versteckt werden - sonst wäre das wirkungslos (die Mehrheit ist nicht mehr in der Lage, regelmäßig Zeitungen zu bezahlen, eine unbequeme Wahrheit, die die Politik wegträumt).
Radiobeiträge politischer Genese fördern, Zeitungen neu einbeziehen, Unterhaltungssendungen ohne wesentlichen Erziehungsbeitrag nicht mehr finanzieren im bisherigen Umfang. Dafür reicht das bisherige Geld, dann bekommen wir Strukturreformen im Fernsehen.