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Apple sagt: Selber Schuld, wenn du dich nicht erpressen läßt.


18.08.2020 12:46 - Gestartet von DcPS
Anders kann man es nicht ausdrücken, wie weit die Gier geht. Ganz klar: Zerschlagung der Firma. Kostendeckender App-Store ja, was die Verteilkosten und Sicherheit angeht.
Alles andere ist Monopolgewinn. Also eine Store-Firma herauslösen, ebenso bei Google und anderen. Das ist dann Marktwirtschaft im Kundeninteresse.
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[1] sattmann antwortet auf DcPS
18.08.2020 21:59
Benutzer DcPS schrieb:
Anders kann man es nicht ausdrücken, wie weit die Gier geht. Ganz klar: Zerschlagung der Firma. Kostendeckender App-Store ja, was die Verteilkosten und Sicherheit angeht. Alles andere ist Monopolgewinn. Also eine Store-Firma herauslösen, ebenso bei Google und anderen. Das ist dann Marktwirtschaft im Kundeninteresse.

Das ist dann Kommunismus, hat noch nie funktioniert.
Epic nutzt ein Service, das kostet soviel wie der Serviceprovider verlangt. Wenn das nicht passt, muss man sein Produkt nicht anbieten. Wenn das wiederum genug Leute tun wird Apple umdenken.

Wem das wiederum aus Kundensicht nicht gefällt, der muss sich kein iPhone kaufen.
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[1.1] helmut-wk antwortet auf sattmann
22.08.2020 16:34
Benutzer sattmann schrieb:
Benutzer DcPS schrieb:
Anders kann man es nicht ausdrücken, wie weit die Gier geht. Ganz klar: Zerschlagung der Firma. Kostendeckender App-Store ja, was die Verteilkosten und Sicherheit angeht. Alles andere ist Monopolgewinn. Also eine Store-Firma herauslösen, ebenso bei Google und anderen. Das ist dann Marktwirtschaft im Kundeninteresse.

Das ist dann Kommunismus, hat noch nie funktioniert.

Nö. kein Kommunismus.

Nach deiner Logik leben wir hier in D im Kommunismus, angesichts der Paragraphen gegen "sittenwidrigen" Wucher oder unlauterem Wettbewerb ...

Und ähnlich wie A-non kann ich im aktuellen Streit der Giganten auch keine Sympathien für eine der beiden Seiten entwickeln.
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[1.1.1] sattmann antwortet auf helmut-wk
22.08.2020 18:55
Benutzer helmut-wk schrieb:

Nö. kein Kommunismus.

Nach deiner Logik leben wir hier in D im Kommunismus, angesichts der Paragraphen gegen "sittenwidrigen" Wucher oder unlauterem Wettbewerb ...

Und ähnlich wie A-non kann ich im aktuellen Streit der Giganten auch keine Sympathien für eine der beiden Seiten entwickeln.

Ich beteilige mich nicht an der Diskussion bzgl. eines Vergleichs Deutschland mit dem Kommunismus, nur soviel: wir bewegen uns eher dort hin, als von dort weg.

Bzgl. der Sittenwidrigkeit bestimmst Gott sei Dank nicht du, was sittenwidrig ist, sondern ein Vergleich mit anderen Marktteilnehmern. Dieser Vergleich zeigt, dass die 30% absolut üblich sind und von anderen "AppStores" auch gezogen werden, prominentestes Beispiel der Google PlayStore.

Für mich bleibt es dabei. Die besagten Unternehmen haben sich jahrelang (als sie noch völlig unbedeutende kleine Lichter waren) nicht daran gestört sich über die von Apple (und auch Google) angebotenen Services in den Fokus zu bringen und von deren Reichweite zu profitieren. Jetzt wo sie eine relevante Größe erreicht haben beklagen sie plötzlich "im Interesse der Kunden" die Gebühren. Das ist lächerlich.
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[2] A-Non antwortet auf DcPS
19.08.2020 11:11
Benutzer DcPS schrieb:
Anders kann man es nicht ausdrücken, wie weit die Gier geht. Ganz klar: Zerschlagung der Firma. Kostendeckender App-Store ja, was die Verteilkosten und Sicherheit angeht. Alles andere ist Monopolgewinn. Also eine Store-Firma herauslösen, ebenso bei Google und anderen. Das ist dann Marktwirtschaft im Kundeninteresse.
Beide Seiten sind recht unsympathisch - Apple und Google mit ihrem Duopol und den 30% vom Umsatz, Epic zockt berufsmäßig Kinder ab. Ich unterstütze da jede Antitrustklage, aber ohne Sympathie für irgendeine hier konkret beteiligte Seite.