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Eine Verteuerung oder Verdoppelung der Kosten ist Quatsch...


10.08.2020 21:44 - Gestartet von ojay
Die Behauptung Verteuerung oder Verdoppelung der Kosten ist doch einfache Lobbyismus-Arbeit der Kabelbetreiber.
Es würden sich Kosten gar verringern, wenn alternative Wege mehr genutzt werden können, da man nicht zwangsangeschlossen ist.
Die ganzen IP-Dienste (Zattoo, Waipu.tv,...) würden doch nie richtig genutzt.
Genauso hätten DVB-T2-HD wohl eher andere Zukunftschancen, da terrestrische Techniken unabhängiger sind und wohl durch die Kabel-Monopole in ihrer Verbreitung und Akzeptanz behindert wurden!
Die SAT-Nutzung war ja seit je her eine selbstständige Alternative.
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[1] dirkberlin antwortet auf ojay
11.08.2020 09:59
Naja, die Gemeinschaftsanlagen kosten halt Pauschal was, je weniger Parteien sich daran beteiligen, je teurer wirds für den einzelnen. Ich glaube hier kostet das ein paar Tausend Euro im Jahr und ich zahle wenige Euro im Monat. Wenn genug aussteigen würde der Preis immer weiter steigen und irgendwann wäre es teurer als ein Einzelanschluss.

Persönlich wäre ich momentan überfragt. ein Einzelanschluss wäre deutlich teurer, als was ich jetzt Zahle. DVB-T2 finde ich so herrlich unflexibel, da ich (wenn man die Privaten möchte) pro Gerät zahle. IP TV hat den Nachteil das wirklich kein Fernseher dafür einen eigenen Tuner hätte. Im Zweifel müsste man mit Setupboxen sich rumärgern und die wohl auch mieten. Zumal ich nur bei einem Fernseher ne LAN Dose habe und im Mehrfamilienhaus WLAN so mitteltol ist. Satellit kann man vergessen. Eine Gemeinschaftsanlage würde keiner betreiben wollen (wegen der vielen alternativen), Schüsseln keiner dulden und der Balkon mir zu Schade für unauffälligen.

Für Streaming alleine bin ich vielleicht zu alt. Difinitiv aber die Fernseher.
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[1.1] flatburger antwortet auf dirkberlin
11.08.2020 10:19
Benutzer dirkberlin schrieb:
Naja, die Gemeinschaftsanlagen kosten halt Pauschal was, je weniger Parteien sich daran beteiligen, je teurer wirds für den einzelnen. Ich glaube hier kostet das ein paar Tausend Euro im Jahr und ich zahle wenige Euro im Monat. Wenn genug aussteigen würde der Preis immer weiter steigen und irgendwann wäre es teurer als ein Einzelanschluss.

Was soll an einer Fernsehverkabelung so teuer sein?
Hausanschluß im Keller
Verstärker mit entsprechend vielen einzelnen Ausgängen
Kabel in jede Wohnung
entsprechende Anschlußdosen
So eine Verkabelung fuktioniert jahrelang ohne Probleme
Einzig der Antennenverstärtker als aktives Bauteil kann kaputt gehen
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[1.2] lucky2029 antwortet auf dirkberlin
11.08.2020 11:21
Benutzer dirkberlin schrieb:
IP TV hat den Nachteil das wirklich kein Fernseher dafür einen eigenen Tuner hätte. Im Zweifel müsste man mit Setupboxen sich rumärgern und die wohl auch mieten.

Du hast zum Teil Recht. Einen IP-TV Tuner wird wohl kein Fernsehr haben. Braucht man ja auch nicht im klassischen Sinne. Es gibt allerdings bereits einige Modelle die IP-TV voll integriert haben und es ist bei der Nutzung ein fließender Übergang zum klassischen TV Anschluss. Aus meiner Sicht werden die Kabelanbieter eh mittelfristig auf 100% IP-TV umstellen, da die dann freien Frequenzen im Kabel sehr attraktiv für die allgemeine Datenübertragung sind.