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Open Air Test


01.08.2020 14:33 - Gestartet von hotte70
Leider geht der Test aber so gar nicht auf die Inhouse Versorgung der Telekom ein. Unter freiem Himmel macht dieser zwar niemand was vor, aber in Gebäuden wird sehr häufig aus "4G" ein lausiges "E". Telekom drinnen und draußen sind zwei verschiedene Welten!
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[1] little-endian antwortet auf hotte70
01.08.2020 20:26
Benutzer hotte70 schrieb:
Leider geht der Test aber so gar nicht auf die Inhouse Versorgung der Telekom ein.

Ein solcher Test ergäbe auch nur bedingt Sinn, da grundsätzlich kein Anbieter Abdeckungen garantieren kann, bei denen unbekannte Hinternisse mit ebenso nominell unbekannten Dämpfungs- und Zerstreuungseigenschaften überwunden werden müssen.
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[1.1] hotte70 antwortet auf little-endian
01.08.2020 23:35
Benutzer little-endian schrieb:
Benutzer hotte70 schrieb:
Leider geht der Test aber so gar nicht auf die Inhouse Versorgung der Telekom ein.

Ein solcher Test ergäbe auch nur bedingt Sinn, da grundsätzlich kein Anbieter Abdeckungen garantieren kann, bei denen unbekannte Hinternisse mit ebenso nominell unbekannten Dämpfungs- und Zerstreuungseigenschaften überwunden werden müssen.

Es geht ja nicht um garantierte Abdeckungen sondern um einen Netzvergleich. Mehrere Gebäude aussuchen und in diesen einfach die Inhouse Versorgung der Netze miteinander vergleichen. Habe ich privat schon häufiger germacht, und glaube mir, die Telekom sieht dabei sehr oft nicht gut aus.
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[1.1.1] little-endian antwortet auf hotte70
01.08.2020 23:59
Tendenziell könnte man sich hier natürlich an möglichst niedrige Frequenzbänder, sowie möglichst hohe Sendeleistungen des jeweiligen Anbieters halten, denn diese Parameter dürften maßgeblich für etwaige Indoor/Outdoor-Unterschiede sorgen.

Dennoch halte ich die Unwägbarkeiten bei einem solchen Indoor-Test für im Einzelfall noch weniger aussagekräftig als Netzvergleiche im Allgemeinen - welches Gebäude, welche Baumaterialen? Was sagt die Tiefgerage in Berlin über die wärmeschutzverglaste Villa am Starnberger See?

Denkbar ist ja auch, dass je nach Winkel und Höhe der Basisstation Anbieter A trotz höherer Trägerfrequenz mal einen Gebäudeteil besser abdeckt als Anbieter B einen anderen. Hinzukommen womöglich je nach technischem Ausrüster unterschiedliche Empfindlichkeiten in umgekehrter Richtung (Uplink).

Schwierig ...
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[1.1.1.1] hotte70 antwortet auf little-endian
02.08.2020 09:01
Benutzer little-endian schrieb:
Tendenziell könnte man sich hier natürlich an möglichst niedrige Frequenzbänder, sowie möglichst hohe Sendeleistungen des jeweiligen Anbieters halten, denn diese Parameter dürften maßgeblich für etwaige Indoor/Outdoor-Unterschiede sorgen.

Dennoch halte ich die Unwägbarkeiten bei einem solchen Indoor-Test für im Einzelfall noch weniger aussagekräftig als Netzvergleiche im Allgemeinen - welches Gebäude, welche Baumaterialen? Was sagt die Tiefgerage in Berlin über die wärmeschutzverglaste Villa am Starnberger See? Denkbar ist ja auch, dass je nach Winkel und Höhe der Basisstation Anbieter A trotz höherer Trägerfrequenz mal einen Gebäudeteil besser abdeckt als Anbieter B einen anderen. Hinzukommen womöglich je nach technischem Ausrüster unterschiedliche Empfindlichkeiten in umgekehrter Richtung (Uplink).
Schwierig ...

Du machst jetzt aber eine technisch-physikalische Debatte über die Beschaffenheit von Gebäuden daraus, darum geht es hier doch gar nicht! Fakt ist einfach, dass die Telekom in Großstädten größtenteils auf LTE 800 verzichtet und sich das leider in einer miesen Inhouse Versorgung widerspiegelt.
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[1.1.1.1.1] little-endian antwortet auf hotte70
02.08.2020 10:32
Die eingesetzten Frequenzbereiche der Anbieter könnte Teltarif in den Gebieten, in denen sie getestet haben, natürlich vollständig angeben, so dass man selbst einschätzen möge, wieviel Dämpfung ein Gebäude seiner Wahl da wohl draufschlägt.

Bei mir liegen "Indoor" zwischen Band 20, Band 3 und Band 7 im Übrigen jeweils rund 10dB an Dämpfung (RSRP).

Idealerweise gibt Teltarif also auch noch Werte wie RSRP und RSSI an, denn die sind für eine gegebene Position, bei der je nach Frequenzbereich und Antenne aber auch wenige Zentimeter entscheiden können, erfahrungsgemäß immer noch konstanter als erzielte Durchsatzraten oder Latenzzeiten.