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Warum diese Bevormundung


25.07.2020 12:32 - Gestartet von timitom
Überall mischt sich der Staat ein. Irgendwann kann kein Unternehmer/ Unternehmen mehr vernünftig Wettbewerbsfähig handeln, weil alles durch Gesetze, Einschränkungen und Verbote untersagt ist.

Es gibt heute so viele Möglichkeiten auf dem Mobilfunkmarkt, niemand muss sich für 24 Monate binden wenn er das nicht möchte.
Einige Beispiele:
o2Flex Tarife
Vodafone Callya mit Bankeinzug
Diverse "Billig-Marken" mit Abbuchung
usw...
Die alle bieten die gleichen Vorteile wie Mobilfunkverträge, nur eben kein finanziertes Handy.

Wer genau rechnen kann wird schnell verstehen, das die Handys kaum noch Subventioniert sind, sondern einfach in der Grundgebühr eingerechnet.

Also wer flexibel sein möchte, Vertrag oder Prepaid Karte mit oder ohne automatische Aufladung im Wunschnetz besorgen und Handy eben kaufen oder finanzieren.

Warum muss eine weitere gesetzliche Einschränkung her, für etwas wo der Markt seid Jahren schon Alternativen anbietet?
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[1] Es geht um die Folgen
whalesafer antwortet auf timitom
25.07.2020 13:07
Nicht die Verträge an sich sind das Problem sondern die Provisionsauszahlungen, die sich damit eingebürgert haben. Das hat eine ganze Branche mit einem Verkaufsdruck korrumpiert, der zu untragbaren Auswüchsen geführt hat. Verbraucher, die sich auf die Beratung im "Fachgeschäft" verlassen, bekommen regelmäßig extrem überdimensionierte Verträge angedreht, weil diese dem Vermittler die größte Provision bringen. Die Branche und die CDU befürchten nur, dass eine Möglichkeit verschwindet, dem Verbraucher das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Mit langfristiger Planung hat das nichts zu tun. Man will nur den Verbraucher so lange wie möglich an der Angel haben. In kaum einer anderen Branche haben sich Dauerverträge etabliert, um "Planungssicherheit" zu haben. Die Branchen, in denen es so läuft wie in der Telekommunikation, sind dafür auch so verrufen, z.B. die Fitnesstudios. Ein zufriedener Kunde wechselt nicht, selbst wenn er dürfte. Wenn die Kundenzufriedenheit wieder im Vordergrund steht, und nicht, wie lange der Kunde noch im Vertrag gefangen ist, wird das den Verbrauchern nützen.