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france o weia


12.06.2002 02:43 - Gestartet von g4g
hallo,

hier kann man den irrsinn absolut pur, hautnah, in reality, miterleben. ein 30%-"investor" nimmt die zügel in die hand. ein investor, der selbst kein fleisch auf der "brust" hat, kippt die ganze mc-"bude".

wo leben wir, dass 25%+1-investoren die ganze welt auf den kopf stellen können ?

ääätsch: der investor-nicolaus hatte statt gold blei im sack !
(laßt uns bleigießen !)

EINLADUNG zur täglichen horror-live-show in ffm:
thema: wir verbrennen unsere lieblings-aktien
raucharm, ökologisch, praktisch, gut.

eintritt frei.(kein service, bitte genügend alkohol mitbringen)

-i think so-
g4g

//;-) börsen-testpiloten aller welt vereinigt euch

!
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[1] Martin Kissel antwortet auf g4g
12.06.2002 08:16
Alles Mobilcom ist ein Kandidat dafür, mit oder vor UMTS in die Insolvenz zu kommen, gerade wenn France Telecom aussteigt.
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[1.1] beccon antwortet auf Martin Kissel
12.06.2002 10:01
Alles Mobilcom ist ein Kandidat dafür, mit oder vor UMTS in die Insolvenz zu kommen, gerade wenn France Telecom aussteigt.
Warum? Höre ich da eine gewisse Schadenfreude heraus? Ich war immer froh, daß es Mobilcom gibt. (Kann sich einer an 56Pf-->19Pf (01019) erinnern?)

France Telecom versucht jetzt aus dem Laden auszusteigen, weil sie auch zu Hause unter Druck geraden. Da werfen sie unnötigen Ballast über Bord. Ob das rechtmäßig ist, wird sich zeigen.

Conrad
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[1.1.1] avatarmerlin antwortet auf beccon
12.06.2002 10:42
Benutzer beccon schrieb:
Ballast über Bord. Ob das rechtmäßig ist, wird sich zeigen.

Das ist auch vollkommen egal, weil die FT so Ihr Ziel erreicht, den Schaumschläger Schmid endlich loszuwerden.

Das geht so:

Mobilcom braucht dringend Geld für die Kredite. Schmid kann das alleine nicht aufbringen.
FT "vergißt" das Geld rechtzeitig zu überweisen. :-)
In der Folge velangen die Gläubiger die sofortige Zurückzahlung der Verbindlichkeiten.
MC ist zahlungsunfähig!
Schmid kann die Zahlung zwar einklagen, aber ob ihm das in 5 Jahren noch was hilft? Mal davon abgesehen, daß wer wahrscheinlich noch nicht mal den Anwalt bezahlen könnte.
Dann kann die FT dem Insolvenzverwalter ein "interessantes" Angebot machen

BTW wen´s stört, das sind übliche Praktiken. Und ich habe das bereits beim Einstieg von FT vorausgesagt. Schmid scheint aber in seinem Größenwahn seine Möglichkeiten etwas zu verkennen.
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[1.1.1.1] beccon antwortet auf avatarmerlin
12.06.2002 22:12
Ob das rechtmäßig ist, wird sich zeigen.
Das ist auch vollkommen egal, weil die FT so Ihr Ziel erreicht, den Schaumschläger Schmid endlich loszuwerden.
Naja. Ist es nicht so ganz. Sollte es jedenfalls nicht, denn Mobilcom gehört nicht Schmidt sondern den Mobilcom Aktionären, die dadurch geschädigt werden. Das kann eigentlich nur jemanden egal ist, dem die Zukunft des Kapitalmarktes Deutschland und überhaupt der Rest Rechtsstaat hier sch...egal ist. Das wäre nicht gut, wenn das noch weiter Schule machen würde als es jetzt schon ist. Deine Meinung in Ehren, aber ich finde vermeintliche "Schaumschläger" immer noch sympatischer als offene Betrüger, die nur durchkommen, weil sie 800lb Gorillas sind.

Das geht so: Mobilcom braucht dringend Geld für die Kredite. Schmid kann das alleine nicht aufbringen.
FT "vergißt" das Geld rechtzeitig zu überweisen. :-)
Wie gesagt, gegen die Kredite stehen die Aktien der Mobilcom-Anleger, nicht Schmidts Privatvermögen. Wenn sich France Telecom vertraglich verpflichtet hat, die Zahlungen an Mobilcom zu leisten, das nicht tut schädigen sie aber auch wissentlich die Gläubiger von Mobilcom, wenn es zur Zahlungsunfähigkeit kommt, machen sich also schadenersatzpflichtig gegenüber den Gläubigern = Banken.

Dann kann die FT dem Insolvenzverwalter ein "interessantes" Angebot machen
Eine solche Vorgehensweise von FT wäre nur sinnvoll, wenn die dabei auch mit die Schulden von MC los werden können (die wohl größer sind als die auf 0 ausgebuchten Aktien - hat jemand den Geschäftsbericht gelesen?) So blöd sind nicht einmal unsere Großbanken.

Schmid scheint aber in seinem Größenwahn seine Möglichkeiten etwas zu verkennen.
Du scheinst ja einen fast blindwütigen Haß auf Schmidt zu haben, daß Du schon fast Befriedigung bei solchen Ereignissen wie den geschilderten empfindest.

Bitte bedenke auch:
- Mobilcom befindet sich in Rendsburg/Büddelsdorf (spell?) Dort gibt es außer Heide und dem Nord- Ostsee Kanal nichts weiter - jedenfalls keine neuen Jobs für IT und Vertriebsleute. Mobilcom hatte dort für viele Menschen Arbeit geschaffen. Viele MC Mitarbeiter haben in ihrer norddeutschen Bodenständigkeit dort Häuser gebaut/gekauft... Ich bin der letzte, der nicht für mehr Marktwirtschaft eintreten würde. Und wenn ein Unternehmen ein anderes aufkauft, rollen Köppe. Aber sinnlose Genugtuung, daß eine verhaßte Ikone vermeintlich kaputtgeht finde ich nicht in Ordnung.

- Wenn Entscheidungen in der deutschen Wirtschaft vorwiegend mit Brachialgewalt zu Lasten der Anleger durchgezogen werden und ein wesentlicher Teil von Politik (schlimm genug) Gerichten (noch schlimmer) und Bürgern (teilnahmslos, achselzuckend bis zustimmend = voll daneben, da keine Zwänge) das unwidersprochen hinnimmt, dann macht es keinen Sinn mehr hier zu investieren. Da trage ich halt mein Geld lieber in andere Länder, die den Anlegerschutz ernster nehmen. Es kann mich ja niemand zwingen.

Conrad
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[1.1.1.1.1] avatarmerlin antwortet auf beccon
13.06.2002 13:09
Mobilcom gehört nicht Schmidt sondern den Mobilcom Aktionären, die dadurch geschädigt werden.

Und wem gehören die meisten Anteilsscheine, bzw. wie gering ist der Freefloat?

dem die Zukunft des Kapitalmarktes Deutschland

Mir kommen die Tränen bei diesem Gejammer der Aktionärsschützer!

Aktienanlage ist eine Risikoanlage, die nach den Gesetzen der freien Wirtschaft funktioniert. Wer das nicht will, soll Bundesanleihen kaufen! BTW das war doch wirklich für jeden abzusehen, daß die FT der MC nur deshalb das Geld in den Rachen geworfen hat, weil sie möglichst billig in den deutschen Markt wollte. Hätte ja jeder damals seine Aktien für über 100 Euro verkaufen können. Und ich habe noch niemanden heulen hören, wenn durch harte Geschäftspraktiken ein Aktienkurs gestiegen ist.

Wie gesagt, gegen die Kredite stehen die Aktien der Mobilcom-Anleger, nicht Schmidts Privatvermögen.

s.o.

schadenersatzpflichtig gegenüber den Gläubigern = Banken.

Soll der Vorstandsvorsitzende = Schmid doch klagen! ;-)

Gerade der feine Herr Schmid hat jahrelang bewiesen, wie man Unrecht gegenüber den Schwächeren (seine eigenen Kunden) durchsetzt. Dem geschieht es zu 100 % Recht, daß die FT ihn am ausgestreckten Arm verhungern läßt.

wenn die dabei auch mit die Schulden von MC los werden können

Warum. Alleine den Schmid loszuwerden könnte der FT schon einiges Wert sein.

Mobilcom hatte dort für viele Menschen Arbeit geschaffen.

Ja ich gebe zu, das ist für die Gegend traurig. Aber rechne mal zusammen, wieviele Leute im Bereich Telekommunikation derzeit entlassen werden (Alcatel, Lucent, Nokia, Ericsson, Siemens, T-Mobile, Vodafone, KPN, BT und viele andere) Da kommt es auf die paar bei Mobilcom auch nicht mehr an.

Da trage ich halt mein Geld lieber in andere Länder, die den Anlegerschutz ernster nehmen. Es kann mich ja niemand zwingen.

Korrekt! Das steht Dir frei. Oder eben Bundesanleihen oder Sparbuch.
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[1.1.1.1.1.1] beccon antwortet auf avatarmerlin
14.06.2002 07:39
Mir kommen die Tränen bei diesem Gejammer der Aktionärsschützer! Aktienanlage ist eine Risikoanlage, die nach den Gesetzen der freien Wirtschaft funktioniert.
Naja, leider gibt es die Tendenzen. Aber Du wirst sicher nicht so viel Verständnis für einen Verkehrsrowdy haben, der bei Rot über die Kreuzung brettert - batsch - Omma plattgefahren. Macht nichts- so ist das halt, warum ist sie nicht rechtzeitg zur Seite gesprungen. Sollte ohnehin zu Hause bleiben wenn sie das nicht kann. =8-O

Warum haben denn die USA in der Vergangenheit soviel Investitionen angezogen? Weil die SEC auf solche Manipulationen immer ein Auge geworfen und im Zweifelsfall auch für den Minderheitsaktionär eingreift. (Emron ist ein blöder Ausrutscher da und deshalb auch so verheerend in der Wirkung.)

Wer das nicht will, soll Bundesanleihen kaufen!
Würde diesem Staat nicht unbedingt Geld borgen. Die gehen bestimmt bald pleite wenn sie so weitermachen.

Gerade der feine Herr Schmid hat jahrelang bewiesen, wie man Unrecht gegenüber den Schwächeren (seine eigenen Kunden) durchsetzt.
Wieso? Die Kunden sind in der Marktwirtschaft die Stärkeren. Es gibt genug andere Anbieter. Wenn Mobilcom seine vertraglichen Pflichten verletzt, steht jedem Kunden ein Sonderkündigungsrecht (riesen Diskussionen dazu gelesen) zu. Wenn Dir als Kunde bloß ein paar Sachen nicht passen, dann eben nicht, aber so ist das halt mit Verträgen. Es ist ja alles transparent in den AGBs und im Vertragstext aufgeführt. Man muß sie bloß lesen. (um einem Vergleich mit der FT Vorgehensweise vorzubeugen)

Was gab es an Mobilcom denn zu kritisieren? Da gab es einige etwas komische Konditionen (weiß nicht mehr was das war, glaube Hotline & Roaming kosteten was), dafür aber recht gute Preise. Aber die haben immer geleistet, was sie versprochen haben. Ich war lange Freenet- Kunde, viele Bekannte haben Handyvertrag bei denen. Die hatten nie Probleme.

zusammen, wieviele Leute im Bereich Telekommunikation derzeit entlassen werden ... Da kommt es auf die paar bei Mobilcom auch nicht mehr an.
Nö, hast Du recht, kommt es nicht - (solange es jedenfalls die Anderen sind ;-) ) Was nicht gut ist, ist der totale Einbruch, den wir hier in .de erleben. Und der entsteht zum Teil mit durch unklare Geschäftspraktiken.

Conrad
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[1.1.1.1.1.1.1] avatarmerlin antwortet auf beccon
14.06.2002 10:24
Naja, leider gibt es die Tendenzen. Aber Du wirst sicher nicht so viel Verständnis für einen Verkehrsrowdy haben, der bei Rot über die Kreuzung brettert - batsch - Omma plattgefahren.

Ich glaube, Ihr überseht hier ein paar grundlegende Dinge!

Es müßte jemand einschreiten, wenn der Kurs manipuliert würde, oder wenn es sich um betrügerischen Konkurs handeln würde.

Aber die Sache liegt hier ja ganz anders.

Wer hat denn den Konflikt überhaupt ausgelöst? Doch nicht die FT! Alle vernünftigen Netzbetreiber haben die UMTS Investitionen auf das absolute Minimum runtergefahren. Nur der größenwahnsinnige Schmid will das Geld der anderen (FT) mit vollen Händen ausgeben. Und weil die da was dagegen haben, versucht er es, wie schon immer, mit lauten Tönen und wenig Substanz. Und wenn das alles nix hilft, werden eben illegale Transaktionen probiert.

Wenn ich meinem Kapitalgeber immer kräftig auf den Füßen rumtrampele, brauche ich mich nich wundern, wenn der irgendwann zum Gegenschlag ausholt.

Die derzeitige Situation von MC ist also nicht mutwillig von FT herbeigeführt, sondern liegt daran, daß es Schmid diesmal zu weit getrieben hat. Also ein Mangementfehler! Und genau deswegen gibt es für die FT auch nur einen Weg. Der Schmid muß weg. Entweder freiwillig oder durch Konkurs.

Weil die SEC auf solche Manipulationen immer ein Auge geworfen

Die SEC ist aber nicht dafür da, unfähiges Management zu protektionieren.

nicht, aber so ist das halt mit Verträgen.

Wenn man Dich so reden hört, gehe ich davon aus, Du warst nie Mobilcom Kunde und kennst auch keine!

dafür aber recht gute Preise.

Ich kenne zumindest keinen, der nach 2 Jahren der Meinung war, der Mobilcom Vertrag sei ein preisgünstiges Angebot gewesen.

Handyvertrag bei denen. Die hatten nie Probleme.

Also ich kenne wirklich niemanden, der nicht innerhalb der zwei Jahre mit den dubiosen Machenschaften und Vertragsauslegungen der Mobilcom konfrontiert wurde. Vielleicht sind Deine Freunde aber einfach nur leidensfähig genug und wissen nicht wie seriöse Anbieter ihre Kunden behandeln. Du scheinst ja auch normal zu finden, wie Schmid mit der FT umgeht.

Nicht umsonst heißt es: "Verträge mit Mobilcom sind nur für passionierte Hobbyjuristen zu empfehlen"
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[1.1.1.1.1.1.1.1] imodemeister antwortet auf avatarmerlin
16.06.2002 12:08
Na, wenigstens könnte es ein Sonderkündigungsrecht geben. Also soll MC doch pleite gehen. Er hat viel kaputt gemacht und setzt für sein persönliches EGO viele Familien ( Mitarbeiter ) auf´s Spiel. >So gehet in den echten Fachhandel und kauft neue Handy´s<
Und es geht wieder ein deutsches Unternehmen in ausländiche Hände. Und schon wieder gehen Steuern verloren.
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[1.1.1.1.1.1.1.1.1] Sifl antwortet auf imodemeister
20.06.2002 00:49
...
Und es geht wieder ein deutsches Unternehmen in ausländiche Hände. Und schon wieder gehen Steuern verloren.

Dann betrachte doch mal die Seite:
An wie vielen ausländischen Unternehmen ist die DTAG beteiligt!?
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[1.1.1.1.2] guidod antwortet auf beccon
13.06.2002 13:18
<applaus> guter beitrag.

Benutzer beccon schrieb:
Wie gesagt, gegen die Kredite stehen die Aktien der Mobilcom-Anleger, nicht Schmidts Privatvermögen. Wenn sich France Telecom vertraglich verpflichtet hat, die Zahlungen an Mobilcom zu leisten, das nicht tut schädigen sie aber auch wissentlich die Gläubiger von Mobilcom, wenn es zur Zahlungsunfähigkeit kommt, machen sich also schadenersatzpflichtig gegenüber den Gläubigern = Banken.

bleibt zu erwaehnen, dass Schmidt mehrheitseigner des unternehmens ist, und FT grossaktionaer, der rest sind minderheitsbeteiligungen kleiner zehn prozent. grosse namen (banken) finden sich weniger. Bleibt dennoch der hinweis auf glaeubiger, etwa aus vertraegen des betriebsablaufes. Bei einer mutwilligen bankrottierung, entstehen rechtsansprueche, sofern man ersteres beweisen kann, was nicht einfach ist, da es die form einer strafsache annehmen wuerde - und es ist schwer zu glauben, dass FT manager so weit gehen werden (und so dumm waeren), dass dieses beweisbar wird.

Ich spekulierte bisher anders, dass man zwar den aktienkurs drueckt, aber mit der absicht, dass FT eben MC uebernehmen will. Die 22 als preisvorstellung fuer schmidt's anteile waren schon bei einem kurs von 18 ueberzogen, und FT laesst die schere eben mutwillig groesser werden. Ich war gespannt, wann Schmidt umkippt. Rechnet man einen gewissen groessenwahn dazu, wird es jedoch dauern, und entsprechend koennte der kurs dauerhauft geschaedigt werden, entsprechend schlecht fuer die kleinaktionaere. Selbiges wird an der boerse erwartet, der kurs fiel, als schmidt nicht vom posten verdraengt wurde.

In diesem sinne, kann ein wampoa-geruecht auch absichtlich von MC seite gestreut worden sein, aber geht dann schon in eine spekulation auf ein spekulation, ich moechte da nicht in der haut der MC kleinaktionaere stecken. Boersentechnisch wird MC zum risiko-wert, die dem muehsam vorgetragenen ansehen von MC als zukuenftiger big player im mobilfunkgeschaeft schwer schadet, insofern sehe ich irreparable schaeden, enstanden im spannungfeld von FT anspruechen und Schmidt's sturheit.

Von trockenen betrachtungen und verhalten scheinen beide seiten jedoch nicht gerade betroffen zu sein, und zumindest auch von meiner seite, scheint schmidt da einem groesseren wahn verfallen zu sein. Gerade angesichts dieses, der mutwilligkeit beider seiten, wird die aktienkultur in deutschland auch allgemein geschaedigt - obwohl man es auch als wachruetteln jener begreifen kann, die das boersen-system fuer weitgehend korrekt halten. Es bleibt nunmal, was ist immer war, brennpunkt kapitalistischer versuchungen. Ersetzbar, ist es nicht.[1]

beste grusse, guido

fussnote:
[1]abschlusssatz, um spinnern mit halbgaren vorschlaegen gleich den boden zu rauben, dazu hier posten zu wollen - bitte bitte nicht, ich hab genug gehoert - wenn du nicht ein studium VWL abgeschlossen hast, halt die klappe - und verbleib bei vorschlaegen zur schaerfen gesellschaftskontrolle der boerse mittels (zu) erlassen(d)en regeln.
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[1.1.1.1.2.1] wombat antwortet auf guidod
13.06.2002 13:45
>Schmidt's sturheit.

hat jetzt zwar nichts mit dem Thema zu tun, aber ich muss anmerken, dass im Deutschen kein Apostroph im Genitiv gesetzt wird. Diese Unart scheint sich immer mehr aus dem Englischen einzuschleichen. Es heißt also richtig: Schmidts Sturheit.
Gruß
Wombat
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[1.1.1.1.2.1.1] avatarmerlin antwortet auf wombat
13.06.2002 13:53
Benutzer wombat schrieb:
>Es heißt also richtig: Schmidts Sturheit.

<oberlehrer>Die haben noch keinen neuen Vorstandsvorsitzenden. Der derzeitige heißt Schmid</oberlehrer> ;-)
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[1.1.1.1.2.1.1.1] wombat antwortet auf avatarmerlin
13.06.2002 14:03
Benutzer avatarmerlin schrieb:
Benutzer wombat schrieb:
>Es heißt also richtig: Schmidts Sturheit.

<oberlehrer>Die haben noch keinen neuen
Vorstandsvorsitzenden. Der derzeitige heißt Schmid</oberlehrer> ;-)

Kann ja sein, dass der Herr Schmid heißt. Da ich aber aus einem anderen Beitrag zitiert habe, ist meine Schreibweise des Namens schon richtig. Es ging mir schließlich nur ums Apostroph. Und da geht's mir ums Prinzip! ;-)
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[1.1.1.1.2.1.2] OT (RE: france o weia)
guidod antwortet auf wombat
13.06.2002 14:09
Benutzer wombat schrieb:
>Schmidt's sturheit.

hat jetzt zwar nichts mit dem Thema zu tun, aber ich muss anmerken, dass im Deutschen kein Apostroph im Genitiv gesetzt wird. Diese Unart scheint sich immer mehr aus dem Englischen einzuschleichen. Es heißt also richtig: Schmidts Sturheit.

ich verwende so einige dinge, die ich aus anderen sprachen kenne in meiner kommunikation (ich spreche fuenf sprachen), und finde das genitiv-apostroph sehr sinnvoll - gerade bei eigennamen, koennte man auf die idee kommen, das 's' gehoerte dazu. Zwecks richtig oder falsch, wuerde ich eher die regeln aendern, und sinvoller gestalten, und dann waere die schreibung wieder 'richtig' im sinne eines regel-konform - ich empfinde sie allerdings jetzt schon richtig, im sinne des besser und dabei dennoch von jedermann lesbar und sauber verstaendlich.

In diesem sinne, bin ich eher dafuer, dass sich dies 'feine Art' aus dem englischen weiter verbreitet, und auch von anderen adaptiert wird. Ueber diskussionen zu sinn und unsinn von normenbruch, finde ich diese seiten allerdings nicht passend, also lassen wir das thema mal lieber. Auch das spezielle thema, ob ein apostroph-genitiv-s besser ist, koennte hier seiten fuellen, und am ende nur dazu kommen, zu sagen, dass die geschmaecker halt durchaus verschieden sein koennen.

In diesem sinne, hab spass am leben, beste gruesse, guido
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[1.1.1.1.2.1.2.1] ezc antwortet auf guidod
13.06.2002 14:49
In diesem sinne, bin ich eher dafuer, dass sich dies 'feine Art' aus dem englischen weiter verbreitet, und auch von anderen adaptiert wird.

Daher kommen wohl auch die vielen Kommas/Kommata (beides richtig!) an Stellen, wo sie nicht hingehören, gell?
Nur leider stören die den Lesefluss viel mehr als die falschen
Apostrophe.

In diesem sinne, hab spass am leben, beste gruesse, guido

Ja, nicht zu verbissen sehen. Bei Diskussionsbeiträgen find ich
persönlich solche Sachen nicht so schlimm, redaktionelle Beiträge dagegen sollten mit einem Minimum an Sorgfalt geschrieben werden, was leider - nicht nur, aber auch bei teltarif - nicht immer der Fall ist.
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[1.1.1.1.2.1.2.1.1] guidod antwortet auf ezc
13.06.2002 15:09
Benutzer ezc schrieb:
In diesem sinne, bin ich eher dafuer, dass sich dies 'feine Art' aus dem englischen weiter verbreitet, und auch von anderen
adaptiert wird.

Daher kommen wohl auch die vielen Kommas/Kommata (beides richtig!) an Stellen, wo sie nicht hingehören, gell? Nur leider stören die den Lesefluss viel mehr als die falschen Apostrophe.

Da stimme ich zu, diese ueberkommatierung (*lach*) sollte durch bessere formulierungen erstetzt werden, die den gleichen gehalt an gruppierungen in den aussagen erzeugen. Zu schreiben wie man spricht, ist eben nicht richtig (um das wort wieder aufzugreifen *g*), worueber wir uns sicherlich alle einig sind....


In diesem sinne, hab spass am leben, beste gruesse, guido

Ja, nicht zu verbissen sehen. Bei Diskussionsbeiträgen find ich persönlich solche Sachen nicht so schlimm, redaktionelle Beiträge dagegen sollten mit einem Minimum an Sorgfalt geschrieben werden, was leider - nicht nur, aber auch bei teltarif - nicht immer der Fall ist.

Hmm, so als daumenpeilung, je mehr ein eigener beitrag kopiert und zitiert werden koennte, um so mehr sollte er in der form normengerecht sein. Wissenschaftliche beitraege lasse ich immer durch mindestens drei leute gegenlesen, denn leider ergibt es sich, dass die ueblichen bekannten viele eigenarten gleichermassen verwenden, die dennoch nicht ganz norm-konform sind.

Fuer den kostenlosen service von teltarif und deren meldungen, sehe ich aber keinen grund, dass da immer ein chefredakteur und vorduckkontrolle gegenliest. Dadurch entstehen schonmal fehler, und ich hab schon so einige direkt-mails an den verfasser einer teltarif meldung geschrieben, der dann auch binnen der naechsten stunde die meldung korrigiert hat. Ich denke, das machen andere ebenso, und ich sehe es allgemein so, dass es die kombination von teltarif und der aktiven leserbeteilung ist, die den wert dieser informationsquelle so hervorragend macht.

beste gruesse, guido
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[1.1.2] Christian Kramer antwortet auf beccon
19.06.2002 15:23
Benutzer beccon schrieb:
Alles Mobilcom ist ein Kandidat dafür, mit oder vor UMTS in die Insolvenz zu kommen, gerade wenn France Telecom aussteigt.
Warum? Höre ich da eine gewisse Schadenfreude heraus? Ich war immer froh, daß es Mobilcom gibt. (Kann sich einer an 56Pf-->19Pf (01019) erinnern?)

Nö, aber an Tele2 20 Pf. mit Sekundentakt und 15Pf bzw 10 Pf in der Nebenzeit ;-)))
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[1.1.2.1] Sifl antwortet auf Christian Kramer
20.06.2002 00:48
...
Warum? Höre ich da eine gewisse Schadenfreude heraus? Ich war immer froh, daß es Mobilcom gibt. (Kann sich einer an 56Pf-->19Pf (01019) erinnern?)

Nö, aber an Tele2 20 Pf. mit Sekundentakt und 15Pf bzw 10 Pf in der Nebenzeit ;-)))


Na, mit den 19 Pfennig hat er schon Recht!
Das war damals ein Knüllerpreis und damit hat sich MC (zumindest bei mir) einen Namen gemacht.
Auch wenn der "Laden" mit seinen Handy-Tarifen (Mailbox, Rufumleitung und CLIP kosteten extra) teilweise etwas kundenunfreundlich war, verdient zumindest G. Schmid Respekt...
Er hat was aus MC gemacht!
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[2] dyphelius antwortet auf g4g
12.06.2002 09:09
Benutzer g4g schrieb:
hallo, hier kann man den irrsinn absolut pur, hautnah, in reality, miterleben. ein 30%-'investor' nimmt die zügel in die hand. ein investor, der selbst kein fleisch auf der 'brust' hat, kippt die ganze mc-'bude'.
Jetzt immer mal locker, laßt erstmal sehen, ob FT auch ernst macht.
wo leben wir, dass 25%+1-investoren die ganze welt auf den kopf stellen können ?
In einem demokratischen Land mit sozialer Marktwirtschaft, wo sich aber scheinbar der Staat um Unternehmenspleiten nicht mehr kümmert ('sozial' heißt ja schließlich, das der Staat hier ab und zu die Wirtschaft in gewisse Bahnen lenkt und ihr z.B. durch Subventionen unter die Arme greift). Er soll zwar nicht Unternehmen dann mit Staatsgeldern sanieren (geht eh schief - siehe Holzmann), aber die entsprechenden Bedingungen schaffen, daß unsere Wirtschaft konkurrenzfähig zum Ausland bleibt.
Steuersenkungen und verbesserte Infrastruktur zur Verbesserung des Standortes Deutschland. Reformierung der Sozialsysteme um viel Verwaltungaufwand für Personal und immense Kosten für Arbeitsplätze zu reduzieren. Aber das wird eh nix mit Phrasendreschern an der Macht (SPD) und wenig Änderung ist auch von den alten Männern der CDU zu erwarten (höchstens Lothar Späth macht das, was er mit BW gemacht hat).
Naja, laßt uns sehen und beten. Bis dahin brennen unsere Aktien noch gut :)
Ein politikverdroßener Dyphelius
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[2.1] spaceman antwortet auf dyphelius
12.06.2002 11:35
...(höchstens Lothar Späth macht das, was er mit BW gemacht hat).
Na prima! Was hat er denn da gemacht? BW hat während seiner Zeit die meisten Schulden aufgebaut, gewisse Kontakte zur Wirtschaft kosteten ihn den Rücktritt, und das Werk in Jena kann ja fast wirklich jeder zum Erfolg führen bei über 3,6 Mrd. DM Zuschuß und bei über 17.000 Entlassungen...
Aber das hat alles nichts mit FT und MC zutun. Also nicht immer diese off-topic posts... tststs
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[2.2] Sir John antwortet auf dyphelius
21.06.2002 22:04

In einem demokratischen Land mit sozialer Marktwirtschaft, wo sich aber scheinbar der Staat um Unternehmenspleiten nicht mehr kümmert ('sozial' heißt ja schließlich, das der Staat hier ab und zu die Wirtschaft in gewisse Bahnen lenkt und ihr z.B. durch Subventionen unter die Arme greift). Er soll zwar nicht Unternehmen dann mit Staatsgeldern sanieren (geht eh schief - siehe Holzmann), aber die entsprechenden Bedingungen schaffen, daß unsere Wirtschaft konkurrenzfähig zum Ausland bleibt.

Da verwechselt wohl jemand sozial mit sozialistisch! Soziale Marktwirtschaft heißt, daß der Staat Hüter des Wettbewerbs ist - mit so Einrichtungen wie dem Bundeskartellamt - und nicht, daß er Fehler der *knallharten* deutschen Manager deckt. Philipp Holzmann war da schon ein gutes Beispiel. Subventionen (krasses Beispiel: Steinkohle) verzerren und verhindern Wettbewerb. Nichtsdestotrotz brauchen wir eine gute Wirtschaftspolitik, und in diesem Zusammenhang ist Lothar Späth ein durchaus interessanter Name.
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[2.2.1] RE: Mobilcom geht den Bach runter
riven antwortet auf Sir John
21.06.2002 22:52
Ihm Rahmen der UMTS-bedingten Markbereinigung von 6 auf 3 Netzanbieter geht nun der erste von der Bühne oder den Bach runter. Mobilcom hat auch mit France Telekom keine Chance. Schade um das viele Geld und die viele Arbeit, die in die Arbeit eines eigenständigen UMTS-Netzes gesteckt wurde. Auch O2 und Viag werden auf der Strecke bleiben.

Adios Mobilcom

riven
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[2.2.1.1] mofa antwortet auf riven
22.06.2002 13:27
ZUM GLÜCK !!!!!
lang lebe quam !!!
d1 and D2 !!
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[2.2.1.1.1] Mobilfunk-Experte antwortet auf mofa
24.06.2002 09:47
Benutzer mofa schrieb:
ZUM GLÜCK !!!!!
lang lebe quam !!!
d1 and D2 !!

Vielen Dank für diesen "qualifizierten" Beitrag.

1. Es ist keineswegs im Interesse der Verbraucher, wenn irgendein Anbieter vom Markt verschwindet. "Konkurrenz belebt das Geschäft."

2. Mobilfunk ist keine Glaubenssache. Unter den deutschen Anbietern ist Quam sicher nicht der mit der besten Zukunftsprognose, sondern der, der am intensivsten um neue Kunden buhlen muss.
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[2.2.1.1.1.1] Meteor antwortet auf Mobilfunk-Experte
27.06.2002 08:50
Auch wenn ein Experte der Mobilcom die Kritik am Unternehmen als wenig qualifiert empfindet, wurden durch viele Kunden mit der 'Dampfwalzenpolitik' der Mobilcom vor den Kopf gestoßen. Dazu gehört doch auch die fristlose Kündigung über Nacht der Flatratekunden des Tomorrowtarifs. Das war ein kräftiger Beweis, was den Verantwortlichen der Mobilcom Verträge bedeuten. Hat man in allen Ernst gedacht, daß sowas keine negativen Aspekte hinterläßt? Viele Kritiken in Foren und besonders in den Chats haben doch schon lange diese Entwicklung eingeleitet. Ich glaube nicht daran, daß ein Unternehmen, egal wer, mit dem Namen 'Mobilcom' noch einen Kunden hinter dem Ofen hervor holen kann. Inzwischen gibt es so viele Anbieter, die ihre Kunden als Geschäftspartner akzeptieren, daß man auf die Mobilcom locker verzichten kann.
Der erste Schritt ist getan, Herr Schmid hat sich noch nie um Sorgen und Nöte seiner Kunden gekümmert oder dafür ein Gehör gehabt. Daran ändern auch die Positivbeiträge der vermutlich Mobilcombeschäftigten in diesen Forum nichts. Mit tun die Leute leid, die dort ihre Arbeit anständig im Dienst des Kunden gemacht haben. Also gibt es bei mir keine Schadenfreude, wie vielleicht bei vielen Beiträgen vermutet wird.

Adieu Mobilcom

Stefan
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[2.2.1.1.1.1.1] Mobilfunk-Experte antwortet auf Meteor
27.06.2002 11:30
Benutzer Meteor schrieb:
Auch wenn ein Experte der Mobilcom die Kritik am Unternehmen als wenig qualifiert empfindet, wurden durch viele Kunden mit der 'Dampfwalzenpolitik' der Mobilcom vor den Kopf gestoßen.

Zur Klarstellung: Ich habe nichts mit Mobilcom zu tun und es liegt mir fern, die Geschäftspraktiken dieses Unternehmens irgendwie zu verteidigen. Ich habe auch überhaupt nichts gegen Kritik an Mobilcom.

Für etwas unsachlich halte ich lediglich den Beitrag von 'mofa'. Auf die Prognose von 'riven', Mobilcom, o2 und Viag würden auf der Strecke bleiben (man beachte: o2 UND Viag), schrieb 'mofa':
'ZUM GLÜCK !!!!! lang lebe quam !!! d1 and D2 !!'
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[2.2.1.2] j_a_n antwortet auf riven
23.06.2002 16:46
Benutzer riven schrieb:
Ihm Rahmen der UMTS-bedingten Markbereinigung von 6 auf 3 Netzanbieter geht nun der erste von der Bühne oder den Bach runter..... Auch
O2 und Viag werden auf der Strecke bleiben.

Adios Mobilcom

Bevor Du sowas schreibst sottest Du Dich erst einmal informieren !O2 und Viag ..... Extrem peinlicher Bock !
Gruß Jan
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[2.2.1.3] Mobilfunk-Experte antwortet auf riven
24.06.2002 09:55
Benutzer riven schrieb:

Ihm Rahmen der UMTS-bedingten Markbereinigung von 6 auf 3 Netzanbieter geht nun der erste von der Bühne oder den Bach runter. Mobilcom hat auch mit France Telekom keine Chance. Schade um das viele Geld und die viele Arbeit, die in die Arbeit eines eigenständigen UMTS-Netzes gesteckt wurde. Auch O2 und Viag werden auf der Strecke bleiben.

Sicher erscheint es heute unwahrscheinlich, dass es auf Dauer sechs unabhängig voneinander betriebene Mobilfunknetze in Deutschland geben wird. Wer aber heute schon genau weiß, dass genau drei Unternehmen aufgeben werden und vielleicht auch noch welche, der muss hellseherische Fähigkeiten haben. Kleiner Tipp am Rande: Verschaffe dir erst einmal einen Überblick über die *aktuellen* Netzbetreiber...
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[2.2.1.3.1] Meteor antwortet auf Mobilfunk-Experte
27.06.2002 08:56
Ich find es nicht so wichtig, ob 3 oder 6 Anbieter und im Kaffeesatz zu lesen. Man muß es erst mal verkaufen können. Die fürSie als potentielle Kunden vorerst in Frage kommen (Teens)haben nicht das Geld zur Finanzierung und die es Geld haben, werden zum überwiegenden Teil keine Kunden. Ob man mit dem Rest überleben kann? Kirch hat es in einen anderen Bereich nicht geschafft. Einen Vergleich halte ich für zulässig, weil in beiden Fällen der Kunde entscheidet. Alle Menschen sollten sich dieser Kraft mal langsam bewußt werden.
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[2.2.1.4] yannickB antwortet auf riven
24.06.2002 11:37
Benutzer riven schrieb:
Ihm Rahmen der UMTS-bedingten Markbereinigung von 6 auf 3 Netzanbieter geht nun der erste von der Bühne oder den Bach runter. Mobilcom hat auch mit France Telekom keine Chance. Schade um das viele Geld und die viele Arbeit, die in die Arbeit eines eigenständigen UMTS-Netzes gesteckt wurde. Auch O2 und Viag werden auf der Strecke bleiben.

Mein Tipp: Von den jetzige Providern und virtuellen Netzbetreibern (Mobilcom, Talkline, debitel, tele2) wird einer überleben, der dann von Vodafone übernommen wird, Quam wird mit Unterstützung der Telefonica e-Plus übernehmen - die KPN ist einfach zu pleite, um noch viel Kohle in e-Plus pumpen zu können und die Telekom wird mit der British Telecom zu einem europäischen Super-Konzern fusionieren (Zumindest die Mobilfunktöchter T-Mobile und mmO2) und D1 und O2 werden so zu einem Anbieter verschmelzen.
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[2.2.1.4.1] g4g antwortet auf yannickB
25.06.2002 02:18
Benutzer yannickB schrieb:
Benutzer riven schrieb:
Ihm Rahmen der UMTS-bedingten Markbereinigung von 6 auf 3 Netzanbieter geht nun der erste von der Bühne oder den Bach runter. Mobilcom hat auch mit France Telekom keine Chance. Schade um das viele Geld und die viele Arbeit, die in die Arbeit eines eigenständigen UMTS-Netzes gesteckt wurde. Auch O2 und Viag werden auf der Strecke bleiben.

Mein Tipp: Von den jetzige Providern und virtuellen Netzbetreibern (Mobilcom, Talkline, debitel, tele2) wird einer überleben, der dann von Vodafone übernommen wird, Quam wird mit Unterstützung der Telefonica e-Plus übernehmen - die KPN ist einfach zu pleite, um noch viel Kohle in e-Plus pumpen zu können und die Telekom wird mit der British Telecom zu einem europäischen Super-Konzern fusionieren (Zumindest die Mobilfunktöchter T-Mobile und mmO2) und D1 und O2 werden so zu einem Anbieter verschmelzen.
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hallo,
dazu muß sich die regierung und die dtag erst mal trauen,
t-mobile an die börse zu bringen.

hierzu darf ich wieder mal den erlkönig zitieren:
"..das kind in seinen armen war tot.."

stellt sich die frage, was zieht mehr ?
- tote leben länger
- totgeburten sind der rohstoff für jungbrunnen-präparate der
zahlungskräftigen gesellschaft

gruss
g4g

//;-) der lack ist ab



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[] g4g antwortet auf
23.06.2002 07:12
Benutzer ron's enemy schrieb:
Benutzer imodemeister schrieb:
Na, wenigstens könnte es ein Sonderkündigungsrecht geben.

Das mit Sicherheit nicht. Oder verändert sich mit dem Wechsel des Vorstandsvorsitzenden etwas an deinem Mobilcom-Vertrag?
Wohl kaum.

Ron's enemy
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hallo,
kleiner hinweis am rande.

in den agb steht in der regel folgendes, gerade bei denen
der tk-branche:
"... fristlose kündigung möglich, bei sorge der finanziellen zuverlässigkeit..." (eigentlich in bezug auf kunden gedacht);

habe davon beim teldafax-konsortium gebrauch gemacht :-))
(und mich von einem tag auf den anderen von fest-, mobil- und inter-net(z) von denen getrennt)

greift immer bei insolvenz oder bei oder negativer auskunft von creditreform ! (motto: wie du mir, so ich dir...)

- i think so - (private meinung, ohne gewähr)
gruss
g4g

//;-) ich denke, man könnte sogar die meldungen von ft
(von wegen insolvenzgefahr) zum guten anlass nehmen ...

.
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[] mensch25 antwortet auf
23.06.2002 17:01
Benutzer ron's enemy schrieb:
Benutzer imodemeister schrieb:
Also soll MC doch pleite gehen. Er hat viel kaputt gemacht und setzt für sein persönliches EGO viele Familien ( Mitarbeiter ) auf´s Spiel. >So gehet in den echten Fachhandel und kauft neue Handy´s<

Ich finde, dass Schmidt immer so ein 'Große Klappe, nichts dahinter'-Geschäftsmann war. Ich erinnere an die 77 DM-Flatrate-Aktion, die mit Pauken und Trompeten scheiterte und nach der Mobilcom einen Rechnungs-Zirkus veranstaltete, der sich allenfalls mit dem Chaos bei Talkline messen kann.

Dann die angeblich kostenlosen bzw. in der Grundgebühr enthaltenen Ortsgespräche, die Schmidt nach vollmundigen Ankündigungen einführen und damit der Telekom den Garaus machen wollte. Natürlich nur von Kunden eines Mobilcom-Vollanschlusses zu Kunden eines Mobilcom-Vollanschlusses, wie Schmidt später einschränkte, und so ein Vollanschluss war leider nur in vereinzelten Straßenzügen in noch vereinzelteren Gebieten möglich, wie eine Recherche der 'Internet World' ergab. Aber das behält man dann lieber für sich, und schon wird das Ganze ein riesiger Marketing-Erfolg. Dass aus dem ganzen Projekt meines Wissens eigentlich nie was geworden ist, wird natürlich auch nicht an die große Glocke gehängt, sondern verläuft irgendwie im Sande.

Dann erzählt man mal den Kunden, sie könnten sich billig ins Internet einwählen, diese Preise gelten aber dann nur für angemeldetes Call by Call, wie sich im Nachhinein herausstellt. Kunden, die sich mit den selben Einwahldaten einwählen und nicht angemeldet sind, wird einfach mal das Doppelte berechnet.

Im Mobilfunkbereich prahlt Mobilcom immer mal wieder mit seinem eigenen, angeblich physisch vorhandenem Netz, sozusagen als fünfter Netzbetreiber. Bisher habe ich noch von keinem einzigen Kunden gehört, der jemals im Mobilcom-Netz eingebucht war. Vielmehr scheint es sich dabei um reines National-Roaming nach der Machart von Viag/T-D1 zu handeln, das Netz ist also rein virtuell. Demnach ist Mobilcom auch kein realer Netzbetreiber, sondern ein ganz gewöhnlicher Reseller bzw. Service-Provider wie Debitel oder Victorvox.

Ich könnte ja auch mal 'Ron Net' gründen, dessen Netzabdeckung aber leider 0 Prozent beträgt (also noch eine Spur schlimmer als bei Viag) und das daher ausschließlich z.B. auf dem D2-Netz basiert, und dann behaupten, ich sei der sechste Netzbetreiber.
Das wäre genauso ein Schwachsinn.

Immerhin hat Mobilcom außer diversen Katastrophen als einer der ersten Anbieter (für damalige Verhältnisse) günstiges Internet- und Call by Call angeboten. Da kann es natürlich nicht ausbleiben, dass Schmidt im Interview mit Harald Schmidt in fast jedem Satz '01019' sagt, damit auch alle mitkriegen, wie toll Mobilcom ist. Und dass es dort kostenlose Ortsgespräche gibt. Hurra.

Ron's enemy


Du hast aber ganz schön viel Halbwisse, daß du auch noch versuchst als gegeben Tatsache darzustellen.
Zum einen steht auf jeder Freenet-Cd und in jeder tarifbroschüre eindeutig drin,daß man sich für einen der Tarife entscheiden muß, da man ansonsten zu dem Standardtarif surft. wo liegt also das Problem?
Desweiteren ist das eigentliche MobilCom-Netz noch garnicht an den Start gegangen, woher also deine Info von wegen 6. Netzbetreiber? Das MobilCom-Netz wird die Mobilfunkmasten von eplus und D2 nutzen. Das bedeutet die Verbindung zwischen den einzelnen Mobilfunkantennen und den Servern bis zum Handy und die jeweiligen Roamingabkommen mit den ausländ. Netzbetreibern besorgt MobilCom und das ist es was ein eigenes Netz ausmacht. DAs einzige virtuelle Netz ist zur Zeit Quam die tatsächlich nur die kompletten eplus Verbindungen nutzen.
Aktuell hat MC nur eigene tarife, eigene Service-Abteilungen und eigene Shops und ist somit vor allem Service-Provider.
Das wir heute so niedrige Preise im Festnetz und beim Internet und auch beim Mobilfunk haben verdanken wir vor allem der agressiven Marktpolitik von Schmid und Co.
Und wenn er dabei großartig was ankündigt, dann ist das vor allem ein Zeichen für die anderen Unternehmen ebenfalls was 'prestigeträchtiges' zu tun. Der hat den Markt wenigstens in Schwung gebracht z.B. durch: 1. Anbieter der die City Option im MF anbot, erster Anbieter der MF Verträger mit 9,95 DM GG anbot (das sogar ohne Mindestumsatz) woraufhin D1 und D2 nachzogen, 1. Anbieter im Festnetz der eine sekundengenaue Abrechnung bot und das zu Preisen die über 50% unter denen der Telekom lagen, 1. großer Anbieter der mit Freenet surfen für 5 Pf die Minute anbot...etc
Das sind Dinge von denen heute noch jeder TK Kunde profitiert, aber sowas scheint ja leicht in Vergessenheit zu geraten.
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[] g4g antwortet auf
23.06.2002 21:20
hallo,
bin jetzt mal zu faul, weitere agb zu überprüfen.
zudem will ich nicht als rechthaberisch erscheinen.
vielmehr bin ich an einem meinungsaustausch interessiert.
als verbraucher hat man es (in der tk-branche) nicht einfach...

BEISPIEL tele2
agb §3 (vertragsdauer, kündigung) abs 3.3 punkt b
"gegen den kunden verfahren zur abgabe der eidesstattlichen versicherung eingeleitet werden oder über ein sein vermögen ein insolvenzverfahren eröffnet wird, ein solches droht oder sich in den vermögensverhältnissen des kunden eine sonstige wesentliche verschlechterung eintritt, dass zu befürchten ist, dass dieser seinen verpflichtungen ZEITWEISE oder dauerhaft nicht nachkommen wird

man muß hierzu darauf hinweisen, dass es sich auf den vertragsunterlagen vielfach nur um "auszüge der agb" handelt. die agb "kann aushängend eingesehen werden oder anfordert werden"....

solche agb-bestandsteile haben alle bürgel- bzw creditreformmitglieder allein schon, weil diese ansonsten ihren mahnverfahrens-rechtschutz verlieren würden. die schufa ist wie die meisten wirtschaftauskunfteien, eine auf gegenseitigkeit aufgebaute vereinigung.

vor gericht (nach hgb/bgb) hieße dieses ansonsten: teil-/mitverschulden, vertragliche akzeptanz der extremen gefahrenlage

im übrigen müssen in jedem vertrag die vertragslaufzeiten, die kündigungszeiten und die möglichkeiten benannt werden, wie auf die option der von vorneherein eingeschränkten, vorbehaltlichen erfüllungszusage, des leistungsvermögens oder -möglichkeit zu reagieren ist. (außer es sollen die gesetzlichen regelungen greifen ! dann bräuchte man aber keine agb !!! )

das heißt: der lieferant ist in vorleistungspflicht, damit *schuldner* bzgl der lieferung. bestehen zweifel an seiner erfüllungskompetenz gelten die gleichen maßstäbe, die er selbst im jeweiligen vertrag anlegte (die er zuvor als angemessen ansah).

- i think so - (nur ne private meinung, ohne gewähr)
gruss
g4g

//;-) wer sich in gefahr gibt, kommt darin um
(ist selber schuld)

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