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o2 Umbenennung


09.06.2002 15:35 - Gestartet von Telefonexperte
Hallo,

warum wurde Montel und One in Österreich nicht auch in o2 umbenannt?

Telefonexperte
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[1] Lars antwortet auf Telefonexperte
09.06.2002 16:22
Benutzer Telefonexperte schrieb:

warum wurde Montel und One in Österreich nicht auch in o2 umbenannt?

Warum sollte Montel denn in O2 umbenannt werden? Montel wird doch von Orange übernommen.

Lars
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[1.1] Cheeseburger antwortet auf Lars
09.06.2002 20:59
Benutzer Lars schrieb:
Benutzer Telefonexperte schrieb:

warum wurde Montel und One in Österreich nicht auch in o2 umbenannt?

Warum sollte Montel denn in O2 umbenannt werden? Montel wird doch von Orange übernommen.

Und warum wird Montel von Orange übernommen?


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[1.1.1] Del Piero antwortet auf Cheeseburger
10.06.2002 11:34
Weil Orange seine Aktivitäten im Ausland erhöhen möchte und
da das Geld momentan nicht aussreicht einen weiteren großen Mobilfunkkonzern aufzukaufen, will man wenigstens den Winzling Montel in Liechtenstein schlucken. Orange will damit seinen großen Konkurenten wie Vodafone und T-Mobile im "kleinen" nacheifern.
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[2] newyorker antwortet auf Telefonexperte
10.06.2002 11:56
O2 ist nicht am österreichischen Betreiber ONE beteiligt, sondern E.ON (mehrheitseigentümer). außerdem ist Orange an ONE mit 17,45 % beteiligt, und es gibt immer wieder gerüchte, wonach ONE von Orange übernommen werden soll und ebenfalls umgetauft auf Orange werden soll.
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[3] Montel kuendigt...
hrgajek antwortet auf Telefonexperte
08.08.2002 13:40
Hallo,

ich hatte (habe) eine Montel Karte, die ich soeben stillgelegt habe (Umleitung auf Mailbox mit Hinweis-Ansage)

Montel war ein geniales Konzept, was leider viel zu wenige verstanden haben.

Eine Rufnummer und in allen befreundeten Netzen *keine* ankommenden Kosten, wenn Anrufe ankommen.

In allen befreundeten Netzen ein einheitlicher Tarif (hier 30 Cent) rund um die Uhr in ale befreundete Netze und Länder. So machte mobiles Telefonieren Spaß.

Da aber Montel LI jetzt Orange wurde, damit nicht mehr zu o2 (ex VIAG) gehört, die Connect A, nicht mehr zu o2 und noch nicht richtig zu Orange, war klar, daß die Karte "ausroamen" würde.

Was wäre geschehen, wenn damals VIAG aus der UMTS-Lizenz einfach ausgestiegen wäre und das gesparte Geld in den Netzausbau und kreative Dienste und Produkte wie Montel gesteckt hätte?

Kaum auszudenken.

Und so bleiben noch 3-4 Netzbetreiber in Deutschland übrig und eine Handvoll in Europa ... tja...

Ein Lob an den Montel Kundendienst, der war absolut mustergültig. Freundlich, schnell, reagierte auf e-mails oder Anrufe, Anmeldung komplett online, Rechnung als PDF zum Download oder per e-mail oder per Papierpost, Bezahlung per Kreditkarte, alles ging problemslos und perfekt.

Gute Verbindungen und Danke nochmal, Kunde gewesen zu sein zu dürfen :-)

73 & 55

Henning Gajek
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[3.1] Montel RIP
kai poehlmann antwortet auf hrgajek
08.08.2002 14:24
Moin!

ich hatte (habe) eine Montel Karte, die ich soeben stillgelegt habe (Umleitung auf Mailbox mit Hinweis-Ansage)

Nun, ich werde meine wohl noch ein paar Wochen, solange
es halt geht, nutzen.

Aber schade, man hatte auch in A und CH sich keine
Gedanken um Passivkosten machen müssen und einen
einigermassen akzeptablen Preis nach D.

Nicht zu vergessen, der teilweise recht günstige
Preis nach Liechtenstein Mobil.

Nur die Taktung ist nicht so ok gewesen.

Nun muß ich dann doch wieder auf T-Mobile-Klax und
Take-One zurückgreifen... :-/

Eine Rufnummer und in allen befreundeten Netzen *keine* ankommenden Kosten, wenn Anrufe ankommen.

Eben - einfach nur praktisch.

Was wäre geschehen, wenn damals VIAG aus der UMTS-Lizenz einfach ausgestiegen wäre und das gesparte Geld in den Netzausbau und kreative Dienste und Produkte wie Montel gesteckt hätte?

Geld hätten sie verdient. Zwar nur x Jahre, aber das
wäre "Easy Money" gewesen.

Wären sie aber zu früh ausgestiegen, wären die Lizenzen
billiger gewesen und die anderen hätten auch nicht
leiden müssen und hätten auch mit UMTS Geld gescheffelt.

Kreditkarte, alles ging problemslos und perfekt.

Bis auf einmal, als DM-Beträge als Euro abgebucht wurden.
Die Gutschrift erfolgte aber problemlos.

Kai
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[3.2] berndtschuster antwortet auf hrgajek
08.08.2002 19:36

Tia Herr Gajek - was wäre wenn ..

welcher GSM Netzbetreiber hätte damals ohne Gesichtsverlust aus der Versteigerung aussteigen können ??

Und wer weiss wie UMTS ankommt oder inwieweit sich die Investitionen bezahlt machen ? Inwieweit können die Konzerne
die Lizenzkosten steuerlich geltend machen ??

Die Abrechnung ob sich die Lizenzen rechnen wird man erst nach
Jahren des UMTS Betriebs beantworten können.

B.