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Man darf gespannt sein, ob das funktioniert


10.06.2020 11:35 - Gestartet von lexus1
2x geändert, zuletzt am 10.06.2020 11:37
Als Apple Jünger seit 1994 habe ich alle Höhen und Tiefen in Apples Produktstrategie mitgemacht. Das OS von Apple war immer der ausschlaggebende Faktor. Doch seit 2015 kaufe ich keine neuen Apple-Rechner mehr. Warum? Weil sie in meinen Augen per Designentscheidung zum schönsten, teuersten und ressourcenschädlichsten Edelschrott mutiert sind. Am schlimmsten sind die Macbooks: Von der Wiege unverändert in den Müll. Reicht das Geld bei Kauf nicht für die Vollausstattung, wandert das Gerät zum Alteisen, wenn z.B. die Festplatte zu klein wird. Von Designfehlern wie beim Touchpad, Taststur oder der schier lächerlichen Notwendigkeit, jedes neue Macbook mit einer Anschlusserweiterung betreiben zu müssen ganz zu schweigen. Macbooks sind heute im wesentlichen Spielzeuge, keine Arbeitsgeräte. Das ist traurig, denn bis 2012 gab es noch schöne Macbooks mit erweiterbarem Speicher und HD sowie einer Vielzahl nützlicher Schnittstellen und Anschlüsse.

Aber es gab/gibt einen Ausweg: Der Hackintosh. Nicht einfach zu bewerkstelligen, aber für die, die es schaffen, die perfekte Lösung. Es ist davon auszugehen, daß ein Wechsel auf ARM auch diese Gruppe ausschließen soll.

Nun, spätestens dann wird es einsam ums MacOS werden. Zu viele Restriktionen ums OS herum wird die SW community nicht gerade dazu ermuntern, zu viel Energie in SW für den Mac zu stecken. Man wird dann nur noch das nötigste machen. Und spätestens dann lohnt es sich einfach nicht mehr, einen Mac zu haben.

Schade. Steve Jobs dürfte im Grab rotieren.
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[1] grafkrolock antwortet auf lexus1
10.06.2020 11:46
Falsch. Ein zu klein gewordener Mac wandert keineswegs in den Elektroschrott, sondern wird zu einem ordentlichen Preis weiterverkauft.
Ich darf die Behauptung aufstellen, dass die Gesamtnutzungsdauer eines Macs die eines ähnlichen PCs bei weitem übersteigt. Dazu braucht man nur ein den Container eines beliebigen Recyclinghofs zu gucken.