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Nicht-Fachleute verlangen physikalisch Unmögliches! Was für ....


08.06.2020 16:59 - Gestartet von DcPS
Wieviel Strom ein Bluetooth-Chip zieht, ist spätestens seit seiner Herstellung bekannt. Ein altes Problem. Jeder, der halbwegs versteht, wie ein Smartphone funktioniert, weiß, das alles am Akku zehrt. Gut, daß dieser nicht mal wechselbar ist (hat die EU verschlafen, bei Handys bestand da noch Zwang).
Immerhin, man hat jetzt endlich einen Aspekt begriffen, vermutlich. Hat aber noch immer nicht verstanden, daß das auch nichts bringt, diese Lösung. Die Gründe wurden oft genannt. Macht ja nichts, Verstand ist beim Regieren für manche eben hinderlich.
Lustig wird es erst, wenn jemand sich als positiv selber denunzieren will (Im Strafrecht wird ihm in dem Fall ein Zeugnisverweigerungsrecht zugestanden), dann muß er beweisen, das er krank ist. Ohne Offenlegung seoiner Daten unmöglich. Dazu reicht eine Telefonnummer, das Datum des Tests, Name des Arztes oder Ortsangabe, um nahezu sicher eine konkrete Person zu identifizieren. Und dann ist Schluß mit der ganzen Datensicherheit. Wie das geht? An einer Teststelle kommen vielleicht 10 positive Befunde zusammen. Alter, Stimme, Geschlecht, und schon bleiben nur zwei übrig. Eine zweite Frage, und nur einer - der Selbstdenunziant.

Ich verstehe, daß viele Menschen nicht vorausschauend Denken können. Genau zu diesem Zweck versuchen diejenigen, die das können, anderen zu erklären, was wirklich wahr ist. Wer es nicht versteht, unterliegt dann eben den darwinschen Gesetzen.

Ein Federstrich, eine kleine Programmmodifikation, reicht aus, um dann das Gerät piepen zu lassen, wenn ein Infizierter auftaucht. Das ist dann eine Art elektronisches Brandmal, Wer erst dann bemerkt, daß er übers Ohr gehauen wurde, ist eben leichtgläubig. Pseudonymisierung bedeutet nicht Anonymisierung, und wer genau die Diskussion verfolgt hat, hat mitbekommen, daß nur über Pseudonymisierung gesprochen wurde, allerdings meist dafür das Wort anonym verwendet wurde, was völlig falsch ist. Zur Klarstellung:
Pseudonym - Verwendung eines "falschen" Namens, der trotzdem eindeutig eine Person kennzeichnet (der Originalname muß also erst ermittelt werden).
Anonym - Verwendung keines oder eines sehr oft vorkommenden Namens (z.B.der Name Doe in der amerikanischen Justiz für "irgendeinen"), wodurch prinzipiell kein Bezug mehr besteht. Auch jedesmal unvorhersehbar geänderte Namen gehören dazu.
Kopf ein - selber denken.