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Ich ignoriere generell Geschäfte die keine Katenzahlung annehmen


23.05.2020 08:06 - Gestartet von Felixkruemel
Wer sich als Laden, und sei es ein Bäcker, heutzutage immer noch weigert Kartenzahlung der gängisten Karten (Girocard, Visa, Master) anzunehmen wird von mir grundsätzlich gemieden.
Ich verstehe einfach nicht warum die Händler es nicht hinbekommen ein vernünftiges Bezahlsystem bei sich einzurichten? warum soll ich denn ständig irgendwelche Bargeld mitschleppen anstatt nur das Handy in der Hosentasche zu haben?

Wenn ein Laden keine Kartenzahlung nimmt gehe ich einfach zum nächsten, da hat der andere eben wiedermal einen Kunden weniger. Scheint ihn ja nicht zu stören.

Ich bin auch nicht für die Abschaffung des Bargeldes - jeder soll so bezahlen wie er will - aber eine Pflicht für die Akzeptanz von Standard Kartenzahlung sollte es geben.
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[1] machtdochnichts antwortet auf Felixkruemel
23.05.2020 11:46
Benutzer Felixkruemel schrieb:
Wer sich als Laden...weigert Kartenzahlung anzunehmen..wird von mir grundsätzlich gemieden.

So von mir auch.
Ich habe in diesem Jahr 3 Euro Bar ausgegeben!

Alllerdings hätte ich beim "Bäcker" Probleme, weil es hier seit Langem nur noch Hilfs-Aufback-Shops gibt, die sich zwar "Bäcker" nennen, aber nicht mehr wirklich backen.
Die tauen eigentlich nur auf und sind mehr Aufbäcker.
Dort bekommt man nur Industriebrot und Industriekuchen.

Zum Glück bin ich seit 20 Jahren Hobbybäcker und backe alles selber Brot, Brötchen, Kuchen.....
Das Bäckerhandwerk will sich abschaffen und hat es auch fast geschafft.


Ich habe eher ein Problem mit den Imbißbuden.
Unser Döner hier hat zwar eine echte Kasse, die aber aus steuerlichen Gründen nicht genutzt wird. Das eingenommene Bargeld kommt in eine Schublade neben der Kasse. Das stört niemanden!

Obwohl ich des Deutschen Nationalgericht Döner liebe, muss ich leider verzichten. :-(

Ebenso unser Asiate.
Auch der hat eine Schublade neben der Kasse und einen Zettel, auf dem er pro Portion einen Strich für den Chefasiaten macht.
Als ich Anfang des Jahres die 4 ;-) bestellte (das sind die 3€ -siehe oben),machte er seinen Strich und tat meinen Schein in die Schublade unter dem Tisch. Darauf fragte ich nach dem Bon! ;-))))
Der Gute hat ewig gebraucht, um zu verstehen, dann aber brav meine 3€ in die Kasse getippt. Die Kasse ging auf und wurde sofort wieder geschlossen. Sie war leer! ;-)
Aber ich hatte meinen Bon. Da wird der Gute zum Feierraben wohl drei Euro in die Kasse legen müssen - und ich habe die Steuereinnahmen unserer Stadt für Jahre gesichert.


Ich verstehe einfach nicht warum die Händler es nicht hinbekommen ein vernünftiges Bezahlsystem bei sich einzurichten?

Der wichtigste Grund ist, dass es immer noch zu kompliziert ist.
Schon die AGB bei solchen zusätzlichen Anbieter sind ein Graul.

Man bräuchte einfache Systeme, einfache Erklärungen und jemanden, der alles aus einer Hand macht. Das scheint mir das wichtigste zu sein: Alles aus einer Hand - ein Vertragspartner in Sachen Geld.

Preiswert geht schon, aber nur mit noch einem (zur Hausbank) zusätzlichen Drittanbieter. Die (bargeldlosen) Tarife der Hausbank sind gewöhnlich für Kleinhändler unakzeptabel, weil zu teuer.

Aber das sind nur Vermutungen. Ich weiß es auch nicht wirklich.


Wenn...keine Kartenzahlung...gehe ich einfach zum nächsten.....Scheint ihn ja nicht zu stören.

Nö. Stört ihn nicht. Nicht wirklich.
Gerade im Neuland gibt es genug Leute, die ihre Münzen in den Landen tragen.
Der braucht dich (und mich!) nicht. Es stört ihn nicht, wenn wir nicht kommen. ;-)

Ich bin auch nicht für die Abschaffung des Bargeldes...aber eine Pflicht für die Akzeptanz von Standard Kartenzahlung sollte es geben.

Das möchte ich unterschreiben.
Aber es wird auch eine Aufsicht benötigt, die den verfressenen Banken gehörig auf die Finger haut, wenn sie es mit den Gebühren übertreiben.
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[2] basti99 antwortet auf Felixkruemel
23.05.2020 12:03
Benutzer Felixkruemel schrieb:
Wer sich als Laden, und sei es ein Bäcker, heutzutage immer noch weigert Kartenzahlung der gängisten Karten (Girocard, Visa, Master) anzunehmen wird von mir grundsätzlich gemieden. Ich verstehe einfach nicht warum die Händler es nicht hinbekommen ein vernünftiges Bezahlsystem bei sich einzurichten? warum soll ich denn ständig irgendwelche Bargeld mitschleppen anstatt nur das Handy in der Hosentasche zu haben?

Wenn ein Laden keine Kartenzahlung nimmt gehe ich einfach zum nächsten, da hat der andere eben wiedermal einen Kunden weniger. Scheint ihn ja nicht zu stören.

Ich bin auch nicht für die Abschaffung des Bargeldes - jeder soll so bezahlen wie er will - aber eine Pflicht für die Akzeptanz von Standard Kartenzahlung sollte es geben.

Jeder, wie er mag. Mir sind Angebot und Qualität der gebotenen Waren wichtiger als die Zahlungsart. Ich gehe nicht zu McDonalds, nur weil der Qualitäts- Burger- Laden nebendran keine (oder nicht meine) Karte nimmt. Und es sind gerade die Lebensmittel- Handwerker mir hochwertigeren Produkten (Gute Bäckereien, Konditoreien, teilweise sogar teure Restaurants), die keine Karte nehmen. Soll ich auf Genuss verzichten, um amerikanische Finanzkonzerne reich zu machen?
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[2.1] machtdochnichts antwortet auf basti99
23.05.2020 13:49
Benutzer basti99 schrieb:
Jeder, wie er mag.

So sollte es sein. Aber so ist es eben nicht!
Darum geht es doch.

Wir schreiben das Jahr 2020! Unendliche Weiten..... äh, ne.....
In Neuland kann aber nicht jeder wie er mag, weil viel zu oft Kartenzahlung verweigert wird.

Oft einfach aus Unkenntnis der Lage.

Mir sind Angebot und Qualität der gebotenen Waren wichtiger als die Zahlungsart.

Mir eigentlich auch.
Ist es bei euch so, dass Geschäfte mit ausschließlicher Barzahlung grundsätzlich eine bessere Warenqualität bieten?
Und Geschäfte mit Kartenzahlung bieten nur minderwertige Qualität der Produkte?

Bei uns ist das nicht so. Das hält sich die Waage, würde ich sagen.

Ich kann ganz beruhigt zum nächsten Laden gehen, wenn einer nur Bargeld nimmt.
Oft genug gehe ich dann bis zum Supermarkt. Das sieht man dann auch an den Geschäften in der Stadt. Es werden immer weniger.
Das liegt natürlich nicht nur an der Barzahlung. Aber auch. Diese kleinen Läden werden immer unattraktiver.

Ich gehe nicht zu McDonalds, nur weil der Qualitäts- Burger- Laden nebendran keine (oder nicht meine) Karte nimmt.

Ich denke, gerade deine beiden Beispiele sind doch recht große Ketten, die beide alle Karten nehmen sollten.
Hast du wirklich so eine "spezielle"? Und dann auch nur diese?

Soll ich auf Genuss verzichten, um amerikanische Finanzkonzerne reich zu machen?

Wo kommt eigentlich die McDonalds-Kette her? Oder Burger King? Oder geht es nur gegen amerikanische Finanzkonzerne und nicht gegen amerikanische Billigfutterkonzerne? Wo ist im politischen Sinne da der Unterschied?

Mit meiner Karte mache ich übrigens keine amerikanischen Konzerne reich, obwohl ich ca. 40 Zahlungen mit Karte im Monat habe.
Da sind überhaupt keine amerikanischen Finanzkonzerne beteiligt.

Bar hatte ich in diesem Jahr eine (1) Zahlung.
Trotzdem habe ich nicht auf Genuß verzichtet.
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[2.1.1] Hofrat antwortet auf machtdochnichts
23.05.2020 14:10

einmal geändert am 23.05.2020 14:13
Benutzer machtdochnichts schrieb:

Wir schreiben das Jahr 2020! Unendliche Weiten..... äh, ne..... In Neuland kann aber nicht jeder wie er mag, weil viel zu oft Kartenzahlung verweigert wird.
Leider kann man nicht überall zahlen wie man will, Neuland eben.


Mir sind Angebot und Qualität der gebotenen Waren wichtiger als die Zahlungsart.
Mir natürlich auch.

Diese kleinen Läden werden immer unattraktiver.
Für mich auch, wenn sie keine gängigen Kreditkartenzahlung anbieten, AMEX zähle ich auch zu den gängigen Zahlungsarten.

In den letzen Monaten ist mir nur eine Barzahlung bekannt und das bei unserer Podologin (Medizinische Fachkraft für Füsse), das war gestern. Die Dame arbeitet nur mit Bargeld, keine Girokarte, Kreditkarten sowieso nicht. Da es zu wenig Podologen gibt, muss ich die Kröte schlucken und Bar bezahlen.

Meine Frau braucht nur Bargeld beim örtlichen Becker, weil der nur Bargeld nimmt. Der örtliche gut geführte Markt nimmt Bargeld und Girokarte aber keine Kreditkarten. Ich zahle soweit wie möglich alles mit Kreditkarte, genauso wie meine Frau auch.
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[2.1.1.1] machtdochnichts antwortet auf Hofrat
23.05.2020 14:50

einmal geändert am 23.05.2020 14:53
Benutzer Hofrat schrieb:

...unserer Podologin...arbeitet nur mit Bargeld, keine Girokarte, Kreditkarten sowieso nicht.

Das ist interessant!
Überweisung geht auch nicht?

Ein Podologe arbeitet ja auch auf ein vom Arzt ausgestelltes Rezept.
Bei gesetzlich Krankenversicherten bekommt er einen großen Teil über die Krankenkasse erstattet und eben die Zuzahlung vom Patienten.

Ich bin privat krankenversichert und muss natürlich die Rechnungen alle vollständig selber bezahlen. Diese kann ich dann einreichen und bekomme einen Teil zurück.

Bisher habe ich es noch nie erlebt, dass eine "medizinische Fachkraft" nur bar genommen hat. Ich will es nicht abstreiten - aber ich habe es noch nie erlebt!
Sie muss doch aber eine Rechnung schreiben.......!?
Und auf einer Rechnung steht doch immer (?) auch eine Kontoverbindung.

Hättet ihr die Rechnung dann nicht einfach per Überweisung bezahlen können?

Ich kenne es so von meiner Physiotherapeutin. Dort ist auch alles nur bar. Ein Kartenterminal hat sie nicht. Die macht halt auch Schnickschnackbehandlungen ohne Rezept (und meiner Meinung nach auch ohne Wirkung - das ist aber eine andere Sache).
Allerdings für echte Therapiesitzungen gibt es immer eine Rechnung mit -natürlich- Überweisungsmöglichkeit.
Ich konnte immer bargeldlos bezahlen. Seit vielen Jahren schon.


___________

Nachtrag:
Vielleicht macht sie nichts medizinisches, sondern mehr Nägel schneiden, lackieren, etc......
Und will dann nur Steuern sparen. Also praktisch am Finanzamt vorbei....????
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[2.1.1.1.1] Hofrat antwortet auf machtdochnichts
23.05.2020 15:35

einmal geändert am 23.05.2020 15:37
Benutzer machtdochnichts schrieb:


...unserer Podologin...arbeitet nur mit Bargeld, keine
Girokarte, Kreditkarten sowieso nicht.

Das ist interessant!
Überweisung geht auch nicht?
Ich denke nein, habe aber auch noch nie an Überweisung gedacht und daher nicht gefragt.

Ein Podologe arbeitet ja auch auf ein vom Arzt ausgestelltes Rezept.
Das stimmt, ich kann die Rechnung von der Podologin, die ich vierteljährlich erhalte bei meiner gesetzlichen Krankenkasse einreichen und erhalte das Geld überwiesen von der gesetzlichen Krankenkasse. Die ges. Krankenkasse macht das normalerweise nicht aber unsere Podologin hat keine Kassenzulassung und Podologen gibt es zu wenig, daher eine Einzelfallentscheidung der Krankenkasse.
Meine Frau bekommt auch die Füsse gemacht, keine Heilmittelverordnung, ich Bekomme die Heilmittelverordung als insulipflichtiger Diabetiker mit Arzt Begründung vierteljährlich.

Ich bin privat krankenversichert und muss natürlich die Rechnungen alle vollständig selber bezahlen. Diese kann ich dann einreichen und bekomme einen Teil zurück.
Kenne ich wir sind privat Zusatz versichert für Krankenhaus und Zahn.


Vielleicht macht sie nichts medizinisches, sondern mehr Nägel schneiden, lackieren, etc......
Und will dann nur Steuern sparen. Also praktisch am Finanzamt vorbei....????

Doch Podologen sind keine einfachen Fußpfleger sondern haben eine teure Ausbildung die sie selber zahlen müssen hinter sich. Fußfpfleger sind Kostmetikerinnen , Podologen med. Fachkräfte für Füsse.
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[2.1.1.1.1.1] machtdochnichts antwortet auf Hofrat
23.05.2020 19:05
Überweisung geht auch nicht?

Ich denke nein, habe aber auch noch nie an Überweisung gedacht und daher nicht gefragt.

Frag doch einfach mal, wenn du unbar zahlen möchtest.
Mir ist das am liebsten, weil ich dann meinen Computer fragen kann, welche Rechnungen/Rezepte ich der Versicherung einreichen kann.
Ich mache das nur 2 mal im Jahr und sammle solange.
Mein Onlinebanking sammelt das schön für mich und stellt eine sehr praktische Kostenaufstellung zusammen.

Ist natürlich nur ein Vorschlag.
Ich will Barzahlung nicht madig reden.

...ich kann die Rechnung von der Podologin...bei meiner gesetzlichen Krankenkasse einreichen

Schau mal auf die Rechnung. Da stehen bestimmt Kontonummer, BLZ und IBAN drauf. Dann sollte auch Überweisung gehen und nicht nur Bar.

Das würde mich sehr wundern.

Vielleicht macht sie nichts medizinisches, sondern mehr Nägel schneiden, lackieren, etc......

Doch Podologen sind keine einfachen Fußpfleger.....

;-) So meinte ich das nicht.
Das war mir schon klar. Ich meinte nur, dass sie bei euch vielleicht nur normale Fußpflege gemacht hat und deshalb keine Rechnungen herausgegeben hat.
Jetzt weiß ich aber Bescheid. ;-)

Natürlich haben Podologen eine extra Ausbildung. In meinem Fall bräuchte ich auch eine medizinische und keine normale Fußpflege, müsste also auch zum Podologen.

Wenn sie also medizinisch behandelt gibt sie eine Rechnung und wenn sie nur einfache Fußpflege macht halt keine (um Steuern zu sparen o.ä.). So meinte ich das.
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[2.1.2] sushiverweigerer antwortet auf machtdochnichts
23.05.2020 22:46
Benutzer machtdochnichts schrieb:

Mit meiner Karte mache ich übrigens keine amerikanischen Konzerne reich, obwohl ich ca. 40 Zahlungen mit Karte im Monat habe.
Da sind überhaupt keine amerikanischen Finanzkonzerne beteiligt.

Ach ja? Was ist denn das für eine mysteriöse Karte? Da bin ich echt mal gespannt.
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[2.1.2.1] machtdochnichts antwortet auf sushiverweigerer
24.05.2020 10:55
Ach ja? Was ist denn das für eine mysteriöse Karte? Da bin ich echt mal gespannt.

Mysteriöse Karte? :-)))))))))))))

So mysteriös und selten ist die gar nicht. Ich kenne zig Leute mit solchen Karten. Eigentlich sind sie Standard. Bestimmt haben sogar 99.9% der Barzahler so eine Karte.

Ich habe zwei.
Eine ist von der örtlichen Sparkasse und die andere von der DKB.

Da stecken definitiv keine Amerikaner dahinter. Bei der Sparkasse bin ich mir zu 100% sicher. Da kenne ich sogar eine vom Vorstand.

PS: Nicht jede Karte ist eine Kreditkarte.
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[2.1.2.1.1] sushiverweigerer antwortet auf machtdochnichts
25.05.2020 11:51
Benutzer machtdochnichts schrieb:
Ach ja? Was ist denn das für eine mysteriöse Karte? Da bin ich echt mal gespannt.

Mysteriöse Karte? :-)))))))))))))

So mysteriös und selten ist die gar nicht. Ich kenne zig Leute mit solchen Karten. Eigentlich sind sie Standard. Bestimmt haben sogar 99.9% der Barzahler so eine Karte.

Ich habe zwei.
Eine ist von der örtlichen Sparkasse und die andere von der DKB.

Also die Girocard. Aber auch die ist (selten) frei von amerikanischen Finanzdienstleistern.

Aus Wikipedia geklaut:

In der Regel werden Girocard-Karten von den ausgebenden Kreditinstituten zusätzlich mit Maestro- oder V-Pay-Funktionalität ausgestattet, um damit Zahlungen und Abhebungen im Ausland zu ermöglichen. Zu erkennen sind diese kombinierten Karten am zusätzlichen Maestro- bzw. V-Pay-Logo auf der Karte.

Maestro= Mastercard (USA)
V-Pay = Visa (USA)

Da stecken definitiv keine Amerikaner dahinter. Bei der Sparkasse bin ich mir zu 100% sicher. Da kenne ich sogar eine vom Vorstand.

Wie gesagt, das ist unwahrscheinlich. Es sei denn deine Karte hat weder Maestro noch V-Pay.

PS: Nicht jede Karte ist eine Kreditkarte.

Hat auch keiner gesagt.
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[2.1.2.1.1.1] machtdochnichts antwortet auf sushiverweigerer
25.05.2020 12:07
In der Regel werden Girocard-Karten von den ausgebenden Kreditinstituten zusätzlich mit Maestro- oder V-Pay-Funktionalität ausgestattet, um damit Zahlungen und Abhebungen im Ausland zu ermöglichen.

Meine Güte, jetzt auch noch die Wikipedia.


Das ist doch alles Unsinn (okay, die Wikipedia an sich nicht).

Wenn ich im Supermarkt, beim Schuster, an der Tankstelle........ etwas mit Karte bezahle, brauche ich keine "Maestro- oder V-Pay-Funktionalität".
Da verdient kein amerikanisches Unternehmen auch nur irgendeinen Cent.
Auch wenn man keinen Aluhut bei der Bezahlung trägt, wird trotzdem auch nichts nach Amerika gemeldet.


Und im Ausland:
Wenn du in Schweden mit deinem Bargeld bezahlen willst, werden die dich nur mitleidig anschauen. Dein Bargeld gilt nicht überall. Du brauchst ausländisches.
Wenn du das nicht magst, musst du zuhause bleiben. Zuhause brauchst du keine Maestro oder V-Pay und kannst ganz beruhigt ohne Amerika bezahlen. Ob nun bar oder mit Karte.

Falls du etwas grundsätzlich gegen Amerika hast, darfst du dich aber nicht auf Geldkarten beschränken. Hast du ein Smartphone? An dem hat bestimmt auch ein amerikanisches Unternehmen und damit auch die amerikanische Finanzwelt verdient.
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[2.1.2.1.1.1.1] sushiverweigerer antwortet auf machtdochnichts
25.05.2020 15:18
In der Regel werden Girocard-Karten von den ausgebenden Kreditinstituten zusätzlich mit Maestro- oder V-Pay-Funktionalität ausgestattet, um damit Zahlungen und Abhebungen im Ausland zu ermöglichen.

Meine Güte, jetzt auch noch die Wikipedia.


Das ist doch alles Unsinn (okay, die Wikipedia an sich nicht).

Was schreibst du hier für einen Stuss? Ist das ein Corona-Symptom oder bist du ein Dum.m.schwätzer vor dem Herrn?
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[3] Hofrat antwortet auf Felixkruemel
23.05.2020 12:28

einmal geändert am 23.05.2020 12:34
"Ich verstehe einfach nicht warum die Händler es nicht
hinbekommen ein vernünftiges Bezahlsystem bei sich > einzurichten? warum soll ich denn ständig irgendwelche Bargeld > mitschleppen anstatt nur das Handy in der Hosentasche zu haben?> "
"Wenn ein Laden keine Kartenzahlung nimmt gehe ich einfach zum
nächsten, da hat der andere eben wiedermal einen Kunden
weniger. Ich bin auch nicht für die Abschaffung des Bargeldes: Akzeptanz von Standard Kartenzahlung sollte es geben."

Das kann ich alles nur unterstreichen, sehe ich genauso, der Meinung bin ich auch.
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[4] Superkolbi antwortet auf Felixkruemel
25.05.2020 12:44

Wenn ein Laden keine Kartenzahlung nimmt gehe ich einfach zum nächsten, da hat der andere eben wiedermal einen Kunden weniger. Scheint ihn ja nicht zu stören.

Genau da liegt das Problem. Ich kenne keinen Bäcker oder Eisdiele, die Kartenzahlung nimmt, ebenso häufig "kleinere" Geschäfte oder auch Cafes und immer noch Restaurants.
Dort wird zumindest gelegentlich noch Lastschrift angeboten (mittels Bankkarte).

An den Kosten kann es doch eigentlich nicht hängen, diese sind mit maximal 0,3% des Umsatzes relativ niedrig (und gesetzlich als Obergrenze) festgelegt.
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[4.1] machtdochnichts antwortet auf Superkolbi
25.05.2020 12:57
An den Kosten kann es doch eigentlich nicht hängen, diese sind mit maximal 0,3% des Umsatzes relativ niedrig (und gesetzlich als Obergrenze) festgelegt.

Das stimmt so nicht. Der Finanzdienstleister kann auch zusätzlich noch was draufschlagen. Es ist immer mehr als die 0,3%. Die kriegt die Bank. Den Rest der Dienstleister.

Manche nehmen auch pauschal beispielsweise 25 Cent pro Buchung.
Wenn du etwas für 1€ mit Karte bezahlst, sind die 0,3%+0,25€ weg.
Der Händler bekommt von dem Euro also nur 75Cent!

Die gesetzliche Obergrenze betrifft nur die Bank.

Und manche zahlen auch nur 1x im Monat aus. Dann muss der Händler 4 Wochen auf sein Geld warten. Mache stört das nicht, aber für weniger gut situierte kann das schon das Aus bedeuten.
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[4.1.1] Superkolbi antwortet auf machtdochnichts
25.05.2020 13:33
Richtig, deine Bank kann auch noch mitkassieren.
Je nachdem du eher viele kleine oder eher viele größere Zahlungen hast must du dich halt am Markt nach einem passenden Dienstleister umschauen.
Was man nicht vergessen sollte: Die Zeit, die Mitarbeiter nach Kassenschluss für zählen, sortieren und wegbringen des Geld benötigen, ist häufig auch nicht zu unterschätzen.


Das stimmt so nicht. Der Finanzdienstleister kann auch zusätzlich noch was draufschlagen. Es ist immer mehr als die 0,3%. Die kriegt die Bank. Den Rest der Dienstleister.

Manche nehmen auch pauschal beispielsweise 25 Cent pro Buchung. Wenn du etwas für 1€ mit Karte bezahlst, sind die 0,3%+0,25€
weg.
Der Händler bekommt von dem Euro also nur 75Cent!

Die gesetzliche Obergrenze betrifft nur die Bank.

Und manche zahlen auch nur 1x im Monat aus. Dann muss der Händler 4 Wochen auf sein Geld warten. Mache stört das nicht,
aber für weniger gut situierte kann das schon das Aus bedeuten.