Diskussionsforum
Menü

Relativ...


21.05.2020 10:16 - Gestartet von Sven Dahmen
Die Zahlen würden ansatzweise Sinn/Aussage ergeben, wenn sie
a. an den absoluten Kundenzahlen gewichtet wären und
b. die Zusammensetzung des von Volders betreuten Vertragsbestands berücksichtigt würde.

So sind sie völlig wertlos.
Menü
[1] tfg antwortet auf Sven Dahmen
21.05.2020 19:05
Benutzer Sven Dahmen schrieb:
Die Zahlen würden ansatzweise Sinn/Aussage ergeben, wenn sie a. an den absoluten Kundenzahlen gewichtet wären und b. die Zusammensetzung des von Volders betreuten Vertragsbestands berücksichtigt würde.

So sind sie völlig wertlos.

Genau das war auch mein erster Gedanke.

Was für ein Blödsinn ist es, Unternehmen wie Sky, Telekom, Vodafone udgl. mit Millionen von Vertragsverhältnissen als "service-schlechter" darzustellen wie z. B. den mir völlig unbekannten FASI-Dienst mit (geraten) max. 5 bis 6-stelligen Kundenzahlen.

Wer denkt sich sowas aus und warum wird das von Teltarif überhaupt veröffentlicht?
Menü
[1.1] hrgajek antwortet auf tfg
22.05.2020 13:28
Hallo,

Benutzer tfg schrieb:
Benutzer Sven Dahmen schrieb:
Die Zahlen würden ansatzweise Sinn/Aussage ergeben, wenn sie a. an den absoluten Kundenzahlen gewichtet wären und b. die Zusammensetzung des von Volders betreuten Vertragsbestands berücksichtigt würde.

Hat Volders doch gesagt, sie haben 22.500 Verträge ausgewertet.
Ob darunter besonders viel oder besonders wenig Vodafone oder o2 Kunden sind, haben sie in der Tat nciht gesagt.

Was für ein Blödsinn ist es, Unternehmen wie Sky, Telekom, Vodafone udgl. mit Millionen von Vertragsverhältnissen als "service-schlechter" darzustellen wie z. B. den mir völlig unbekannten FASI-Dienst mit (geraten) max. 5 bis 6-stelligen Kundenzahlen.

FASI ist eine Flugambulanz, die gerne ihre "Mitglieder" in Fußgängerzonen oder auf der Straße wirbt. Dass die "Kunden" dort möglichst bald wieder rauswollen, wenn sie feststellen, wie "sinnvoll" oder "nicht sinnvoll" diese Mitgliedschaft ist, erscheint mir plausibel.

Sky wirbt mit günstigen Einsteiger-Tarifen, wird aber nach Ende der Mindestlaufzeit empfindlich teurer. Ergo kündigen die Leute möglichst bald wieder.

In der Kündigungs-"Hitparade" der Mobilfunkanbieter von Volders finden sich Vodafone (1), o2 (2) und Telekom (5).

Interessanterweise wurden Service-Provider wie beispielsweise Mobilcom-Debitel nicht explizit aufgeführt, vielleicht lagen sie auch auf Rang 11 oder niedriger.

Und ganz klar: Zufriedene Kunden (egal von welchem Anbieter) kündigen nicht. Das sollte doch eigentlich klar sein.

Manche Kunden "kündigen" nur, weil sie sich davon bessere Tarife/Rabatte versprechen, was bei vielen Anbietern wirklich so ist.

Jeder hat mit seinem Anbieter eigene (individuelle) Erfahrungen. Diese Auswertung kann nur einen gewissen Trend widerspiegeln, aber keine allgemeingültige Aussage über die zu erwartende Qualität eines Anbieters treffen.

Es gibt Kunden, die mit dem Angebot und Service von Vodafone, o2 oder Telekom top zufrieden sind. Warum also sollten die kündigen?

73 & 55 (Gruss)

Henning Gajek (teltarif.de)
Menü
[1.2] Tzupa antwortet auf tfg
22.05.2020 15:56

2x geändert, zuletzt am 22.05.2020 16:09
Benutzer tfg schrieb:


Wer denkt sich sowas aus und warum wird das von Teltarif überhaupt veröffentlicht?



Ich halte die Headline "Schlechter Service: Vodafone und o2 auf vordersten Plätzen" gemessen an der Qualität der im Artikel zitierten statistischen Daten auch für bedenklich.
Menü
[2] helmut-wk antwortet auf Sven Dahmen
22.05.2020 10:48
Benutzer Sven Dahmen schrieb:
Die Zahlen würden ansatzweise Sinn/Aussage ergeben, wenn sie a. an den absoluten Kundenzahlen gewichtet wären und b. die Zusammensetzung des von Volders betreuten Vertragsbestands berücksichtigt würde.

So sind sie völlig wertlos.

Schließe mich an, wollte erst einen eigen Kommentar schreiben, aber Sven hat bereits alles gesagt.

Wie dumm muss ein Redakteur sein, der das unkritisch so weitergibt, wie es veröffentlicht wird?
Menü
[2.1] turmlaeufer antwortet auf helmut-wk
25.05.2020 16:48
Traurig dieser Copy Paste Journalismus ohne sinnvolle Differenzierung und Relativierung.