Diskussionsforum
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größeren Müll hab ich bei Teltarif bisher nicht gelesen...


17.05.2020 20:52 - Gestartet von andre1504
Kein Beitrag
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[1] Zuschauer 1 antwortet auf andre1504
17.05.2020 21:32
Aha, Sie waren also noch nie in den Teltarif-Foren unterwegs? Erstaunlich.
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[2] entweder-oder antwortet auf andre1504
18.05.2020 08:21
Benutzer andre1504 schrieb:
Kein Beitrag
Keine Panik,
es gibt noch viel viel schlimmere Beiträge von Teltarif ...obwohl dieser hier in der hitliste weit oben angesiedelt ist
Kernkompetenz von Teltarif laut Geschäftsführer Zitat
Tarif Informationen !
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[3] Raisuli antwortet auf andre1504
18.05.2020 08:59
Die Zahlen aus einer italienischen Gemeinde mit überlastetem Gesundheitssystem auf ganz Deutschland hochzurechnen hat das Potenzial zur Unstatistik des Monats.
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[3.1] Kai Petzke antwortet auf Raisuli
18.05.2020 12:48
Benutzer Raisuli schrieb:
Die Zahlen aus einer italienischen Gemeinde mit überlastetem Gesundheitssystem auf ganz Deutschland hochzurechnen hat das Potenzial zur Unstatistik des Monats.

Genau deswegen habe ich ja die Zahlen aus ganz Spanien zum zusätzlichen Vergleich verwendet. Dort war das Gesundheitssystem sicher nicht landesweit überlastet. Hinzu kommt: Verfolgt man das Ziel "Herdenimmunität" weiter, dann muss man R auch wieder über 1 steigen lassen, damit es zur weiteren Ausbreitung kommt. Und dabei wird es in einer Bevölkerung, die sich eben zufällig verhält, nie verhindern lassen, dass sich Hotspots mit R deutlich über 1 bilden. Dort kommt es dann zu entsprechend vielen Fällen und erneuten regionalen Überlastungen des Gesundheitssystems. Ich glaube nicht, dass der dauerhafte "Tanz auf dem Vulkan" mit R nahe bei eins über zwei Jahre hinweg gelingen kann.

Dass die Zahl der Opfer möglicherweise geringer wäre, wenn wir kontrolliert die Bevölkerung gleichmäßig mit jeweils persönlich möglichst geringen Covid-Dosen infizieren, mag sein. Doch wäre so etwas - im Gegensatz zu einer Schutzimpfung mit nicht lebenden Viruspartikeln oder ausreichend abgeschwächten Viren - höchstgradig illegal.

Von daher gilt: So lange wir keine gesicherten Erkenntnisse haben, dass sich die Herdenimmunität ohne lokale Überlastungen des Gesundheitssystems erreichen lässt, müssen die Überlastung und die daraus resultierenden Triage-Toten eingerechnet werden.
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[3.1.1] Raisuli antwortet auf Kai Petzke
18.05.2020 19:22
Benutzer Kai Petzke schrieb:
Von daher gilt: So lange wir keine gesicherten Erkenntnisse haben, dass sich die Herdenimmunität ohne lokale Überlastungen des Gesundheitssystems erreichen lässt, müssen die Überlastung und die daraus resultierenden Triage-Toten eingerechnet werden.

Wenn Sie aus meiner (durchaus polemischen) Bemerkung geschlossen haben, ich würde irgendeine "Herdenimmunität" beführworten, so liegen sie voll daneben. Egal ob die Letalität nun bei 1,3% oder 0,3% liegt.
Um die möglichen Konsequenzen einer wie auch immer gearteten Strategie abzuschätzen ist es jedoch nicht legitim einen Hotspot auf ganz Deutschland hochzurechnen! Dieser Ort ist ja nicht mal für ganz Italien repräsentativ. Nur darum ging es in meinem Beitrag.

Aber das Thema "Herdenimmunität" wird doch im Moment nicht ernsthaft diskutiert. Alles schaut doch derzeit nur auf das ominöse R. Wie sie richtig festgestellt haben, ist "Herdenimmunität" mit einem R<=1 bei den aktuellen Zahlen nicht vereinbar. Wir hatten gestern laut RKI 342 neue Infizierte. Wenn ich mich nicht verrechnet habe brauchen wir so ca. 400 Jahre bis ca. 60% der Bevölkerung infiziert wäre. Selbst wenn man von einer 10fach höheren Dunkelziffer an neu Infizierten ausgeht, reden wir dann von 40 Jahren. Da sind die neu Geborenen noch nicht mal dabei. Und weiterhin ist noch nicht einmal gesichert, dass ein Genesener sich nicht erneut anstecken kann!
Spannend wird das Ganze jedoch dann, falls sich abzeichnen sollte, dass der vielbeschworene Impfstoff nun doch nicht so schnell kommt...