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Offenbarungseid


29.03.2020 19:58 - Gestartet von tfg
einmal geändert am 29.03.2020 19:59
Da kommt jetzt O2 unter dem Deckmäntelchen des Gutmenschentums hervorgekrochen und schraubt die reduzierte Bandbreite von 64 (oder gar 32) kBit/s auf 384 kBit/s hoch. Ich will das gar nicht kleinreden, sicherlich eine nette Geste, die vielen in Deutschland hilft.
Wirklich zum Kotzen finde ich jedoch die vorherigen, verlogenen Werbeversprechen á la "danach surfen Sie mit 32 kBit/s weiter" etc.
Spätestens jetzt straft sich O2 doch selbst Lügen. Ich bin mal gespannt, wie sie dann die erneute Reduzierung auf lächerliche 32 kBit/s verkaufen, wenn die Corona-Krise gelaufen ist. Korrekt wäre doch eine Aussage wie z. B. "nach Verbrauch Ihres Kontingents ist für den Rest des Monats Schluss mit dem Internet."
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[1] chickolino1 antwortet auf tfg
29.03.2020 20:13
@tfg

Ich bin mal gespannt, wie sie dann die erneute Reduzierung auf lächerliche 32 kBit/s verkaufen, wenn die Corona-Krise gelaufen ist. Korrekt wäre doch eine Aussage wie z. B. "nach Verbrauch Ihres Kontingents ist für den Rest des Monats Schluss mit dem Internet."

Schluss mit Internet stimmt ja nun auch nicht....

Messengernachrichten sind z.b. auch mit 32er speed möglich

Mit 64 er speed gehen auch einige internetradio app und auch voip.Telefonie ist damit möglich...z.b. Whatsapp Telefonie oder telefonieren über satellite.app

Mit 64 er speed ist es sogar möglich video Inhalte zu schauen...nur halt nicht als stream.

Ich habe in thailand mit einer 64 er speed Flatrate über nacht den tatort vom onlinetvrecorder.com mirror heruntergeladen....und konnte den dann am nächsten tag offline in Reisebus auf dem weg nach koh samui schauen....

Was aber die Mobilfunkanbieter auf jedem Fall in ihrer Werbung ( genauso gross wie der preis ) schreiben müssten, ist um was für eine Flatrate es sich handelt ?

Wenn man drosselt auf 32 er speed, dann ist es zwar eine Flatrate. ...aber eben eine 32er speed Flatrate.

Die Drosselungseschwindigkeit darf nicht kleiner auf dem Plakaten stehen als das Wort Flatrate oder der Preis oder auch die Maximalgeschwindigkeit. ....das ist meine Forderung an die Mobilfunkanbieter.

Aber gerade mit 64 er Speed erst recht mit dem 384 er Speed den O2 derzeit bietet, ist vieles gut machbar, wenn man sich darauf einstellt.
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[1.1] tfg antwortet auf chickolino1
30.03.2020 01:48

einmal geändert am 30.03.2020 01:50
Benutzer chickolino1 schrieb:
@tfg

Ich bin mal gespannt, wie sie dann die erneute Reduzierung auf lächerliche 32 kBit/s verkaufen, wenn die Corona-Krise gelaufen ist. Korrekt wäre doch eine Aussage wie z. B. "nach Verbrauch Ihres Kontingents ist für den Rest des Monats Schluss mit dem Internet."

Schluss mit Internet stimmt ja nun auch nicht....

Messengernachrichten sind z.b. auch mit 32er speed möglich

Mit 64 er speed gehen auch einige internetradio app und auch voip.Telefonie ist damit möglich...z.b. Whatsapp Telefonie oder telefonieren über satellite.app

Mit 64 er speed ist es sogar möglich video Inhalte zu schauen...nur halt nicht als stream.

Ich habe in thailand mit einer 64 er speed Flatrate über nacht den tatort vom onlinetvrecorder.com mirror heruntergeladen....und konnte den dann am nächsten tag offline in Reisebus auf dem weg nach koh samui schauen....

Was aber die Mobilfunkanbieter auf jedem Fall in ihrer Werbung ( genauso gross wie der preis ) schreiben müssten, ist um was für eine Flatrate es sich handelt ?

Wenn man drosselt auf 32 er speed, dann ist es zwar eine Flatrate. ...aber eben eine 32er speed Flatrate.

Die Drosselungseschwindigkeit darf nicht kleiner auf dem Plakaten stehen als das Wort Flatrate oder der Preis oder auch die Maximalgeschwindigkeit. ....das ist meine Forderung an die Mobilfunkanbieter.

Aber gerade mit 64 er Speed erst recht mit dem 384 er Speed den O2 derzeit bietet, ist vieles gut machbar, wenn man sich darauf einstellt.

Ja klar, ich bin "old school" kann mir vieles nicht so recht vorstellen. Dennoch: Das Volumen meines Drillisch-Vertrages habe ich gestern Abend absichtlich mit einem Tatort-Stream über die erlaubte Freigrenze gehievt, um zu sehen, was dann noch bleibt. Lt. Drillisch kann ich dann mit 32 kB/s weiter surfen.
Kann ich nicht! WebSeiten bauen sich gar nicht mehr auf (ard.de, hr.de etc.) und an Radio-Streaming ist gar nicht mehr zu denken. Ich bezweifle, dass mit der doppelten Geschwindigkeit eine irgendwie befriedigende Internet-Nutzung auf dem Smartphone möglich ist. Grund sind vermutlich die ganzen Apps, die ständig "nach Hause" telefonieren wollen. (obwohl ich versucht habe, diesen Traffic zu minimieren) Auch wenn ich das Telefon einfach nur hinlege, sehe ich an den Indikatoren ständig irgendwelchen Traffic.

Aber noch ein Wort zu meinem Vorredner: Ich bin (siehe oben) bestimmt ein wenig "old school", ich schaue Sonntags auch gern meinen Tatort und nutze mein Smartphone beruflich und privat wenn immer es sinnvoll oder notwendig ist. Die Behauptung, jemand würde sich in Thailand über onlinetvrecorder (nutze ich selbst) einen Tatort (vermutlich in einer Auflösung von 300 mal irgendwas) nachts über Handy mit 64 kBit/s downloaden und während einer Busfahrt über Land reinziehen, hat in mir dann doch einen gewaltigen Lacher ausgelöst.
Wie auch immer,
Donald Trump wurde ja negativ auf Corona getestet. Auch das kann man glauben - muss man aber nicht! Die Gedanken sind frei!
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[1.1.1] achtnullzwo antwortet auf tfg
01.04.2020 08:54
[...] Die Behauptung,
jemand würde sich in Thailand über onlinetvrecorder (nutze ich selbst) einen Tatort (vermutlich in einer Auflösung von 300 mal irgendwas) nachts über Handy mit 64 kBit/s downloaden und während einer Busfahrt über Land reinziehen, hat in mir dann doch einen gewaltigen Lacher ausgelöst.

So sieht‘s aus, in dieser Form mit 64kBit/s Filme ansehen ist Wunschdenken.
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[1.1.1.1] ttfried antwortet auf achtnullzwo
24.04.2020 15:23
Benutzer achtnullzwo schrieb:
[...] Die Behauptung, jemand würde sich in Thailand über onlinetvrecorder (nutze ich selbst) einen Tatort (vermutlich in einer Auflösung von 300 mal irgendwas) nachts über Handy mit 64 kBit/s downloaden und während einer Busfahrt über Land reinziehen, hat in mir dann doch einen gewaltigen Lacher ausgelöst.

So sieht‘s aus, in dieser Form mit 64kBit/s Filme ansehen ist Wunschdenken.

Das hat er doch nicht geschrieben.
Er hat gesagt, er hat den Film vollständig downgeloaded - das geht mit jeder Geschwindigkeit und ist dann halt eine Frage der Zeit. Das offline-Anschauen geht dann auch, denn offline heißt ja, dass man keine Leitung braucht und dann deren Geschwindigkeit egal ist.
Geduld ist für so Manches eine Lösung.

Folgendes ist Spekulation...
Problematisch ist wohl eher die Art der Drosselung.
Die Leitung an sich wird ja nicht auf 32 oder 64 kBit abgewürgt. Es werden (Spekulation!) wohl eher Pausen zwischen den Datenpaketen eingelegt. Diese Pausen scheinen aber wohl bei vielen Servern Time-Outs auszulösen, d.h. für den Server ist der Client weg und wird dann auch nicht bedient.
Nach meiner Erfahrung ist in vielen Fällen 32 kBit nicht ein Hundertstel so schnell wie 3,2 MBit sondern es geht gar nichts.