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Sunrise lässt damit Swisscom richtig lächerlich aussehen


20.03.2020 17:01 - Gestartet von Felixkruemel
Gute Infrastruktur und CDNs der großen Anbieter im eigenen Netz zahlen sich bei solchen Situationen eben aus.

Swisscoms Netz ist halt aktuell schon fast zusammengebrochen, da kann Sunrise jetzt schön darüber lachen indem man im Gegensatz zu der Forderung von Swisscom Streaming Dienste abzuschalten einfach die Internetanbindungen schneller macht und die Datengrenze abschaltet und so streaming noch mehr fördert. Die Last nach außen erhöht das ja für Sunrise nahezu garnicht.

Aber Swisscom wird das definitiv nicht für gut empfinden. Bin mal gespannt was für Ausreden sich Swisscom da demnächst für ihre katastrophale Infrastruktur einfallen lässt und was die noch für dumme Forderungen stellen.
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[1] hrgajek antwortet auf Felixkruemel
21.03.2020 12:13
Hallo,

Benutzer Felixkruemel schrieb:
Gute Infrastruktur und CDNs der großen Anbieter im eigenen Netz zahlen sich bei solchen Situationen eben aus.

Wenn es jemand gibt, der diese Infrastruktur bezahlen kann und will und dann auch baut, ja.

Swisscoms Netz ist halt aktuell schon fast zusammengebrochen,

Darüber streiten sich die Gelehrten.
Die letzte Störung lag am Interconnect zwischen Swisscom und Sunrise.
Andere Störungen an schlecht terminierten Updates. Das hatten wir in DE auch schon :-(

>Die Last nach außen erhöht das ja für Sunrise nahezu
garnicht.

Wenn die Videoinhalte aus dem eigenen Netz stammen, stimmt das theoretisch. Vieles kommt aber von außen, hoffentlich ist das auch genügend dimensioniert.

Aber Swisscom wird das definitiv nicht für gut empfinden. Bin mal gespannt was für Ausreden sich Swisscom da demnächst für ihre katastrophale Infrastruktur einfallen lässt und was die noch für dumme Forderungen stellen.

Nicht mit Steinen im Glashaus werfen. In Deutschland gibt es schon lange ähnliche Tendenzen. Es wird alles kaputt gespart, weil Kunden nix zahlen wollen (oder können) und weil die Anteilseigener Rendite sehen möchten und müssen.

Das T-Netz ist vielleicht auch aus der Historie noch so gut, weil "damals" ultrastabil gebaut wurde.

Für eine Generation, wo Netze heute einfach "eh da" sind, wird es schwer zu lernen, dass Netze gebaut, gewartet und aktualisiert werden müssen, das geht nicht von selbst.

Just my 0,02 Euro
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[1.1] mannesmann antwortet auf hrgajek
21.03.2020 17:46
Benutzer hrgajek schrieb:
Benutzer Felixkruemel schrieb:
Aber Swisscom wird das definitiv nicht für gut empfinden. Bin mal gespannt was für Ausreden sich Swisscom da demnächst für ihre katastrophale Infrastruktur einfallen lässt und was die noch für dumme Forderungen stellen.

Nicht mit Steinen im Glashaus werfen. In Deutschland gibt es schon lange ähnliche Tendenzen. Es wird alles kaputt gespart, weil Kunden nix zahlen wollen (oder können) und weil die Anteilseigener Rendite sehen möchten und müssen.

Das waren die Boom Zeiten, jetzt ist Krise. Es herrscht blanke Panik, der Kaiser steht nackt da, es ist jetzt klar, wer nicht investiert hat und nur Marketing Blabla kann oder wer investiert hat und nun Leistung bringt.

Das T-Netz ist vielleicht auch aus der Historie noch so gut, weil "damals" ultrastabil gebaut wurde.

Irgendwelche Technik von "damals" steht heute ziemlich sicher im Museum.

Aber richtig die Grundlage wurde im damals gelegt, so sind alle großen europäischen ehemaligen Staatsmonopolisten Tier 1 Provider, 1. Bundesliga, Internet Oberschicht, stehen also an der ersten Stelle in Sachen Traffic.

Insbesondere haben sie sehr viele (internationale) Glasfaseranbindungen aus dem Dotcom Boom, die damals hoffnungslos überdimensioniert waren und erst heute gut ausgelastet und jetzt sehr wertvoll sind. Hierzu gehören auch die Deutsche Telekom, Telefonica/o2 und Liberty Global (ehemals Unitymedia).

Swisscom steht, obwohl ehemaliger Staatsmonopolist, nur an zweiter Stelle Tier 2, 2. Bundesliga.

Vodafone ist zwar auch Tier 2, gibt aber anscheinend sehr viel aus, um sich bei Tier 1 sehr ordentlich(!) einzukaufen, um noch vor einem Großteil der ehemaligen europäischen Staatsmonopolisten zu stehen, siehe die aktuelle AS (Autonomes System) Rang Verteilung:

1. Level 3
2. Telia
3. Cogent
...
6. Telecom Italia
...
11. Vodafone
...
14. France Telecom
...
16. Telefonica
...
20. Deutsche Telekom
...
29. Liberty Global
...
69. Swisscom
...
184. 1&1
...
203. Sunrise