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Viel zu viele kennen einfach eine eSim gar nicht.


03.03.2020 21:15 - Gestartet von chl
Es gibt die eSim-Profile seit etwas mehr als 2 Jahren. Kaum jemand kennt oder nutzt diese - sofern man nachfragt. Es gibt momentan weniger als eine handvoll Geräte auf dem Markt, die überhaupt eSim-fähig sind. Diese Geräte sind nicht preisgünstig sondern sehr teuer.
Der Vorteil von Simkarten (Einsatz im beliebigen Endgerät, Weitergabe) geht bei der eSim naturgemäß verloren.
Es sind aber weit über 100 Millionen aktive physikalische Simkarten in Deutschland im Umlauf, manche schon seit Jahrzehnten. Es gibt keinen Grund, diese Karten nun zu entsorgen. Einfache Endgeräte werden auch niemals eSim-fähig werden.
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[1] Boob14 antwortet auf chl
04.03.2020 10:38
Der Vorteil von Simkarten (Einsatz im beliebigen Endgerät, Weitergabe) geht bei der eSim naturgemäß verloren.

Bei eSIM gibt es auch Sicherheitsprobleme. Betrüger verschaffen sich Zugang zum Kundenkonto beim Mobilfunkunternehmen und übertragen die Mobilfunknummer weg vom Kunden, auf ein anderes Smartphone. Ist doof, wo immer mehr Dienste mit der Telefonnummer verknüpft ist. Daher werden eSIM Codes auch teilweise mit der Post noch verschickt. Nokia will wohl in 2 Wochen eSIM Mehrwertdienste vorstellen. Da wird man die Sicherheit bei eSIMs noch deutlich verbessern müssen. Geräte Wechsel muss aufwendiger gemacht werden.
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[1.1] berndmobile antwortet auf Boob14
04.03.2020 14:21
Benutzer Boob14 schrieb:
Der Vorteil von Simkarten (Einsatz im beliebigen Endgerät, Weitergabe) geht bei der eSim naturgemäß verloren.

Richtig den Komfort und die Freiheit einfach mal zu sagen: OK ich muss heute mal eine Arbeit machen die draußen ist und es ist davon auszugehen das man sich dreckig macht bzw man für die Arbeit was einfacheres oder Robusteres brauche. Heute sag ich ok ich nehme meine SIM-Karte und stecke sie in ein Tastenhandy oder statt meines S10 nehme ich einfach mein altes S5. Da müssen eSIMs komplett passen, wenn dann geht es sehr umständlich per neuen Brief den man zu geschickt bekommt oder sogar bei O2 mit einer neuen SIM und danach der eSIM Post.

Da wird man die Sicherheit bei eSIMs noch deutlich verbessern müssen. Geräte Wechsel muss aufwendiger gemacht werden.

Gerade nicht, man sollte aber die Sicherheit deutlich erhöhen. Man kann es viel einfacher machen zum Beispiel so wie bei den SIMs auch. Man bekommt einen Brief mit SIM und eSIM (QR-Code) zu jeder (e)SIM (nicht mit Multi-SIM verwechseln) gibt es eine PIN1, PIN2, PUK1 und PUK2 und Zusätzlich einen 15 bis 30 stelligen Aktivierungscode (ähnlich bei den Banken mit den Photo-TAN).

Mit diesen Daten kann man dann bei den Smartphones einfach und schnell die eSIMs wechseln. Und in Kontrollcenter könnte man bei Bedarf auch direkt die physische SIM aktivieren falls man diese braucht.

Das wäre einfach für eSIM. Alternative könnte man dies auch komplett online machen in form eines PDFs oder anzeige im Kontrollcenter.
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[1.1.1] Boob14 antwortet auf berndmobile
04.03.2020 15:12
Man kann es viel einfacher machen zum Beispiel so wie bei den SIMs auch. Man bekommt einen Brief mit SIM und eSIM (QR-Code) zu jeder (e)SIM (nicht mit Multi-SIM verwechseln) gibt es eine PIN1, PIN2, PUK1 und PUK2 und Zusätzlich einen 15 bis 30 stelligen Aktivierungscode (ähnlich bei den Banken mit den Photo-TAN).

Das Problem beim eSIM Klau ist, dass die Angreifer Zugangsdaten zum Online Kundenkonto sich besorgen. Damit kann der Angreifer die PINS und die PUKS sehen. Man könnte den Aktivierungscode nicht aufführen. Problem ist da wieder der Kundenkreis, der sein Smartphone wechseln will und seinen Code nicht wieder findet. Führt auch wieder zu einen erhöhten Aufwand. Sichere Verfahren dürften sich sicher mit der Zeit und der Verbreitung von eSIM Geräten etablieren.

Ist noch nicht abzusehen, wie sich die eSIM Verbreitung entwickelt.
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[1.1.1.1] Hinterholz7 antwortet auf Boob14
04.03.2020 19:40
Benutzer Boob14 schrieb:
Man kann es viel einfacher machen zum Beispiel so wie bei den SIMs auch. Man bekommt einen Brief mit SIM und eSIM (QR-Code) zu jeder (e)SIM (nicht mit Multi-SIM verwechseln) gibt es eine PIN1, PIN2, PUK1 und PUK2 und Zusätzlich einen 15 bis 30 stelligen Aktivierungscode (ähnlich bei den Banken mit den Photo-TAN).

Das Problem beim eSIM Klau ist, dass die Angreifer Zugangsdaten zum Online Kundenkonto sich besorgen. Damit kann der Angreifer die PINS und die PUKS sehen.

Wo ist der Unterschied zu heute?

War doch schon immer so bei Simquadrat, dem Anbieter von SIM-Karten ohne Telefonnummer. Daher konnten dieser vull-MVNO auch SIM-Karten mit ausschließlicher Festnetzvorwahl oder ausländischen Festnetznummern vergeben. Die Rufnummern-Zuordnung und Pin-Verwaltung läuft bei denen ja ausschließlich über die eigene Vermittlungsstelle.