Diskussionsforum
  • 13.02.2020 13:28
    ersinet schreibt

    Optischer vs digitaler Zoom

    "die rein optische und somit absolut verlustfreie Vergrößerung"
    Das kann man so eigentlich nicht stehen lassen, denn ein optischer Zoom ist nicht gleich "verlustfrei". Die Verluste können auch bei der Lichtausbeute bzw. durch Linsenverzerrungen enstehen. Ich stelle es beim Vergleich des Pixel 3 und P30 pro fest, dass der digitale Zoom von Google dem 5fach optischen Huawei Periskop bei schlechten Lichtverhältnissen teilweise überlegen ist. Mit mehr Licht und exzellenter Software (Stacking, AI etc.) holt Google da erstaunliches raus.
  • 13.02.2020 14:08
    Andre Reinhardt antwortet auf ersinet
    Benutzer ersinet schrieb:
    > "die rein optische und somit absolut verlustfreie
    >
    Vergrößerung"
    >
    Das kann man so eigentlich nicht stehen lassen, denn ein
    >
    optischer Zoom ist nicht gleich "verlustfrei". Die Verluste
    >
    können auch bei der Lichtausbeute bzw. durch Linsenverzerrungen
    >
    enstehen. Ich stelle es beim Vergleich des Pixel 3 und P30 pro
    >
    fest, dass der digitale Zoom von Google dem 5fach optischen
    >
    Huawei Periskop bei schlechten Lichtverhältnissen teilweise
    >
    überlegen ist. Mit mehr Licht und exzellenter Software
    >
    (Stacking, AI etc.) holt Google da erstaunliches raus.

    Hallo ersinet,


    in der Regel ist ein optischer Zoom einem digitalen durchaus überlegen, da ersteres physikalisch und letzteres künstlich arbeitet. Bislang ist mir jedenfalls noch kein digitaler Ansatz untergekommen, der mit einer optischen Variante mithalten konnte. Selbstredend hat die Linsenkonstruktion auch einen Einsatz auf die Qualität, es ändert aber nichts an der Tatsache, dass es sich um ein "echtes" Heranholen des Motivs handelt.

    Digitale Methoden sind, egal wie ausgefeilt, eben im Endeffekt nur künstlich berechnet. Zudem muss das Smartphone öfters aufgrund der aufwendigen Berechnungen länger ruhig gehalten werden, was die Gefahr für verwackelte Fotos erhöht.

    Sie können mir aber gerne ein Vergleichsfoto ihrer beiden Smartphones zur Analyse zukommen lassen.


    Viele Grüße
  • 13.02.2020 14:27
    ersinet antwortet auf Andre Reinhardt
    Häufig trifft es ja auch zu. Aber man kann es nicht eben nicht so pauschal sagen. "Künstlich" ist in dem Zusammenhang auch ein komisches Wort. Am Ende muss ein gutes Foto herauskommen. Wenn durch Spiegelkonstruktionen, die ja bei Tele-Objektiven im Smartphone offensichtlich notwendig sind, viel Licht verloren geht, hilft die optische Vergrößerung bei schlechtem Licht eben nicht immer weil die reale Auflösung durch Rauschunterdrückung etc. drastisch sinkt. Und Verwacklungen habe ich beim Pixel auch deutlich seltener gehabt als beim P30 pro. Das Stacking beginnt ja schon bevor der Auslöser betätigt wird. Ich kann jedem nur empfehlen, mal das Pixel zu testen, nicht um es zu kaufen, sondern um zu sehen, was man allein durch Software herausholen kann. Die Killer-Kombination wäre vermutlich die Software des Pixel mit der Hardware eines P30pro bzw. hier des S20 Ultra

    Benutzer Andre Reinhardt schrieb:
    > Benutzer ersinet schrieb:
    > > "die rein optische und somit absolut verlustfreie
    > >
    Vergrößerung"
    > >
    Das kann man so eigentlich nicht stehen lassen, denn ein
    > >
    optischer Zoom ist nicht gleich "verlustfrei". Die Verluste
    > >
    können auch bei der Lichtausbeute bzw. durch Linsenverzerrungen
    > >
    enstehen. Ich stelle es beim Vergleich des Pixel 3 und P30 pro
    > >
    fest, dass der digitale Zoom von Google dem 5fach optischen
    > >
    Huawei Periskop bei schlechten Lichtverhältnissen teilweise
    > >
    überlegen ist. Mit mehr Licht und exzellenter Software
    > >
    (Stacking, AI etc.) holt Google da erstaunliches raus.
    >
    > Hallo ersinet,
    >
    >
    > in der Regel ist ein optischer Zoom einem digitalen durchaus
    >
    überlegen, da ersteres physikalisch und letzteres künstlich
    >
    arbeitet. Bislang ist mir jedenfalls noch kein digitaler Ansatz
    >
    untergekommen, der mit einer optischen Variante mithalten
    >
    konnte. Selbstredend hat die Linsenkonstruktion auch einen
    >
    Einsatz auf die Qualität, es ändert aber nichts an der
    >
    Tatsache, dass es sich um ein "echtes" Heranholen des Motivs
    >
    handelt.
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    > Digitale Methoden sind, egal wie ausgefeilt, eben im Endeffekt
    >
    nur künstlich berechnet. Zudem muss das Smartphone öfters
    >
    aufgrund der aufwendigen Berechnungen länger ruhig gehalten
    >
    werden, was die Gefahr für verwackelte Fotos erhöht.
    >
    > Sie können mir aber gerne ein Vergleichsfoto ihrer beiden
    >
    Smartphones zur Analyse zukommen lassen.
    >
    >
    > Viele Grüße