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Annahmen...


05.02.2020 23:44 - Gestartet von Sven Dahmen
Die Annahme, dass sich die positive Entwicklung dessen, was ursprünglich D2 war, auch ohne die Anbindung an Vodafone eingestellt hätte, ist durch nichts zu belegen. Im Gegenteil: vieles spricht dafür, dass D2 nach der Entstehung von e-Plus in einer unangenehmen Mittelposition (Netzausbau geringer als Telekom, Preise höher als e-Plus) zerrieben worden wäre. Ob Mannesmann die gerade in der "heißen Zeit" des frühen bis mittleren Netzausbaus notwendigen Investitionen hätte finanzieren können, ist auch mehr als fraglich.
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[1] hrgajek antwortet auf Sven Dahmen
09.02.2020 14:13
Hallo,

Benutzer Sven Dahmen schrieb:
Die Annahme, dass sich die positive Entwicklung dessen, was ursprünglich D2 war, auch ohne die Anbindung an Vodafone eingestellt hätte, ist durch nichts zu belegen.

Stimmt. Dazu spielen zuviele Faktoren eine Rolle.

dass D2 nach der Entstehung von e-Plus in einer unangenehmen Mittelposition (Netzausbau geringer als Telekom, Preise höher als e-Plus) zerrieben worden wäre.

Es hätte vielleicht VIAG nicht geben. Aber auch das ist spekulativ.

Ob Mannesmann die gerade in der "heißen Zeit" des frühen bis mittleren Netzausbaus notwendigen Investitionen hätte finanzieren können, ist auch mehr als fraglich.

Vielleicht hätte es neue und andere Allianzen gegeben.

Aber auch das ist reine Theorie.

Der DNA-Wechsel vom einst kreativen D2-Privat-Kunden-Produkt zum Shareholder-Value getrieben Unternehmen ist bis heute deutlich spürbar.