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Kosten für Zugang zu den Daten


30.01.2020 16:34 - Gestartet von kammann
Die 20€ Obergrenze gelten nur für den reinen Messstellenbetrieb. Ich kenne keinen Messstellenbetreiber, der einen kostenfreien Zugriff auf die beim Stromkunden erhobenen Daten ermöglicht. Die wollen alle zusätzliche Abos oder (überteuerte) Stromtarife verkaufen, damit man dann auch über ein Webportal Tagesverläufe im Stromverbrauch abrufen kann. Wer versucht, die Daten direkt am Stromzähler abzugreifen, hat - zumindest beim Bayernwerk - ebenfalls Pech. Obwohl intelligente Stromzähler immer eine gefahrlos erreichbare IR-Schnittstelle haben und Daten über dem Stromverbrauch über ein genormtes Protokoll bereitstellen - das Bayernwerk deaktiviert diese Schnittstelle, damit man als Kunde deren kostenpflichtigen Webservice bestellt.
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[1] flyer213 antwortet auf kammann
30.01.2020 17:44

einmal geändert am 30.01.2020 17:46
Ja, 20€ zusätzlich zu der Grundgebühr. Zur Zeit eben nur die Grundgebühr.
Bei 16 Jahren macht das 320€ für nichts!
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[1.1] postb1 antwortet auf flyer213
31.01.2020 08:17
Benutzer flyer213 schrieb:
Ja, 20€ zusätzlich zu der Grundgebühr. Zur Zeit eben nur die Grundgebühr.
Bei 16 Jahren macht das 320€ für nichts!
Aberaber....
das ist doch jetzt alles sehr viel komfortabler als früher.
Wird den Leuten erzählt.
Immerhin muß der Stromableser nicht mehr kommen...wenn er denn überhaupt noch kommen würde.
Denn ähnlich wie der Streckengeher bei der Eisenbahn schon vor Jahrzehnten, wurde inzwischen auch der Ableser abgeschafft.
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[2] tosho antwortet auf kammann
31.01.2020 00:53
Benutzer kammann schrieb:
Die 20€ Obergrenze gelten nur für den reinen Messstellenbetrieb. Ich kenne keinen Messstellenbetreiber, der einen kostenfreien Zugriff auf die beim Stromkunden erhobenen Daten ermöglicht. Die wollen alle zusätzliche Abos oder (überteuerte) Stromtarife verkaufen, damit man dann auch über ein Webportal Tagesverläufe im Stromverbrauch abrufen kann. Wer versucht, die Daten direkt am Stromzähler abzugreifen, hat - zumindest beim Bayernwerk - ebenfalls Pech. Obwohl intelligente Stromzähler immer eine gefahrlos erreichbare IR-Schnittstelle haben und Daten über dem Stromverbrauch über ein genormtes Protokoll bereitstellen - das Bayernwerk deaktiviert diese Schnittstelle, damit man als Kunde deren kostenpflichtigen Webservice bestellt.

Großes Kino. Die schnorcheln unsere Gewohnheiten aus, aber wir selbst dürfen das nicht wissen. Erinnert mich irgendwie an Zuckerberg & Co.
Das Wort, das mir dazu einfällt würde mit Sicherheit das Posting meiner Antwort verhindern.
Wir werden von unseren Politikern an jeden Hütchenspieler verkauft, wenn für die dabei auch nur ein kleiner Krümel abfällt. Nicht umsonst wehrt sich dieses Gesocks mit Händen und Füßen gegen eine Verschärfung der Korruptions- und Schmiergeldgesetze für Politiker.

Gabriel (nein, nicht der Erzengel und auch nicht der begnadete Musiker) ist jetzt übrigens im Vorstand der deutschen Bank angekommen. Sein Lebenswerk ist damit vollbracht. Passt aber auch. Zwei Gestalten, die keine Ahnung von ihrem Geschäft haben aber das durch einem lässigen Umgang mit den Gesetzen ausgleichen.