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So kennt man die CDU


02.03.2020 19:38 - Gestartet von sushiverweigerer
Immer um das Wohl der Deutschen Wirtschaft bemüht, zum Nachteil des Verbrauchers.
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[1] Sonnenklee antwortet auf sushiverweigerer
02.03.2020 22:00
Benutzer sushiverweigerer schrieb:
Immer um das Wohl der Deutschen Wirtschaft bemüht, zum Nachteil des Verbrauchers.

Bemerkenswerte Argumentation. Wenn etwas für die Wirtschaft gut ist, dann ist es für die Bürger schlecht? Hieße im Umkehrschluss, wenn die links orientierten Parteien etwas für die Bürger tun, dann ist das für die Wirtschaft schlecht. Wie man im Sozialismus feststellen kann, ist da etwas dran. Soll jeder für sich entscheiden, welches System er besser findet.

Ich bin mal gespannt, wie groß das Geschrei ist, wenn durch geringere Vertragslaufzeiten bspw. Mobiltelefone nicht mehr entsprechend subventioniert werden und sich dadurch bestimmte Leute kein teures Samsung oder Apple Smartphone mehr leisten können. Ich vermute eher, genau das würden die betroffenen Personen als Nachteil ansehen.

Man fährt mitunter gar nicht so schlecht, wenn sich der Markt selbst reguliert.
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[1.1] sushiverweigerer antwortet auf Sonnenklee
03.03.2020 03:24
Ich bin mal gespannt, wie groß das Geschrei ist, wenn durch geringere Vertragslaufzeiten bspw. Mobiltelefone nicht mehr entsprechend subventioniert werden und sich dadurch bestimmte Leute kein teures Samsung oder Apple Smartphone mehr leisten können. Ich vermute eher, genau das würden die betroffenen Personen als Nachteil ansehen.

Intelligente Leute kaufen sich ihr Handy selbst, denn zahlen muß man es eh immer, geschenkt bekommt man nix.

Wenn man einen wirklich günstigen Mobilfunktarif abschließen will, dann sind das eh immer SIM-Only-Tarife.

Und wer sich sein iPhone nicht leisten kann, der muss halt sparen oder sich ein Xiaomi kaufen. Es haben ohnehin zu viele Leute teure Handys, die sie sich garnicht leisten können, gilt auch für Autos.
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[1.1.1] Sonnenklee antwortet auf sushiverweigerer
03.03.2020 09:33
Benutzer sushiverweigerer schrieb:

Intelligente Leute kaufen sich ihr Handy selbst, denn zahlen muß man es eh immer, geschenkt bekommt man nix.

Wenn man einen wirklich günstigen Mobilfunktarif abschließen will, dann sind das eh immer SIM-Only-Tarife.

Und wer sich sein iPhone nicht leisten kann, der muss halt sparen oder sich ein Xiaomi kaufen. Es haben ohnehin zu viele Leute teure Handys, die sie sich garnicht leisten können, gilt auch für Autos.

Ich halte es auch für sehr sinnvoll, Tarif und Endgerät zu trennen. Nur machen das viele Leute eben nicht. Wer sich ein teures Smartphone so nicht leisten kann, der wird durch kürzere Vertragslaufzeiten sehr wahrscheinlich bei der Hardware umdenken müssen. Daher gehe ich davon aus, dass gerade diese Personengruppe die Auswirkungen eher kritisch sehen wird.

Egal wie es geregelt wird, meiner Meinung nach bieten sowohl kurze wie auch lange Vertragslaufzeiten Vor- und Nachteile. Solange der Markt beide Modelle bietet (wie derzeit möglich), halte ich das für die Verbraucher sinnvoller als eine zu starke Reglementierung.
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[2] telefonator66 antwortet auf sushiverweigerer
03.03.2020 22:20
Es gibt doch genügend Angebote ohne Laufzeit oder mit 1 Monat.
Jeder Bürger in Deutschland ist mündig seinen Vertrag nach Wunsch
schon jetzt ganz individuell zusammen zustellen.
Aber wir Deutschen können wohl nur meckern und wollen alles geschenkt.
Und wenn nach 20 Monaten Laufzeit das Handy kaputt ist und eine
Verlängerung gemacht wird mit 24 Monaten Laufzeit nach Ablauf der noch 4 Monate wird gleich geklagt das es dann ein 28 Monatsvertrag ist.
Sind denn hier alle besch..... ?
Seit froh das es solche Angebote gibt sonst wärt Ihr 4 Monate ohne Gerät oder zahlt halt 2 Verträge.

Solange man sich das Handy nicht selbst für Betrag xxxx,xx Euro kaufen möchte sondern subventioniert haben möchte, so lange muss und soll es solche Verträge geben, im Business Bereich werden im Festnetz bis zu 60 Monate abgeschlossen.

Was soll immer diese Gemecker wegen der 24 Monate.
Die guten Politiker sollen lieber die wirklichen Probleme lösen statt sich mit solchen
Banalitäten aufzuhalten, denn der Markt reguliert sich hier selbst.

Erst zig Milliarden den Anbietern entziehen und dann noch deren Geschäft kaputtreden, wie soll denn der Fachhandel Provision bekommen für seine kostenintensive Beratung.
Alles klar, nur noch Online und jede Frage beim Fachhandel fragen, dann wird es irgend wann bedeuten : Kaufe vor den Fragen einen 15min Fragencoupon für 20,00 Euro und dann helfen wir Dir gerne und richten Dein Smartphone ein.

Sorry, viele sagen sicher : kein Problem mache alles Online und selbst.
Aber viele Kunden und das sind sicher über 50% brauchen die Erfahrung
des Fachhandels und der kostet und lebt von Verträgen mit Laufzeit.

Und nun komme der Shitstorm der Onliner über mich....
Daniel

Benutzer sushiverweigerer schrieb:
Immer um das Wohl der Deutschen Wirtschaft bemüht, zum Nachteil
des Verbrauchers.
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[2.1] Telegenthe antwortet auf telefonator66
05.03.2020 08:14
Benutzer telefonator66 schrieb:

muss und soll es solche Verträge geben, im Business Bereich werden im Festnetz bis zu 60 Monate abgeschlossen.

Was soll immer diese Gemecker wegen der 24 Monate.

Mit solchen 60-Monatsverträgen kämpfe ich auch bei einigen Kunden. Es wird immer getan, als ob der "Verbraucher" (blödes Wort übrigens) ein Volltrottel ist, und der Businesskunde ein Konzern mit eigener Rechtsabteilung. Es gibt auch dort Leute, die eben in erster Linie Landschaftsgärtner, Lungenarzt oder Tanzlehrer sind. Und die unterschreiben manchmal einen Unfug, weil sie einfach nicht wissen, daß das unflexibel ist, und sie die Verträge nicht nach unten anpassen können.

Ich akzeptiere, daß es gerade im Festnetzbereich zuweilen Vorleistungen gibt, die eine Mindestvertragsdauer rechtfertigen, eine Alternative wäre ein vereinbarter Investitionskostenzuschuß. Was mich aber nervt, ist die Verlängerung um 12 Monate, auch wenn ich sogar als Fachhändler geringfügig daran mit verdiene. Das ist nicht durch Anfangsinvestitionen begründet, und bringt bei jeder Veränderung der Situation (Fusion, Verkleinerung, Umstellung auf VPABX, mehr Homebüro, veränderte Unternehmens-IT etc) den Zwang zu Zwischenlösungen. Und die kosten Geld. Manche fein auf den Kunden abgestimmte Lösung habe ich schon verworfen (oder oft gar nicht vorgeschlagen), weil sich ein Kleinunternehmer in einem Netz von Verträgen befand, welches kurzfristig gar nicht aufzudröseln war.