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die Grünen und ihr Pfand...


06.01.2020 11:18 - Gestartet von RollinCHK
Ich kann mir nicht helfen. Reparierbarkeit, leichter Akkutausch, ja, bin ich schon für, keine Frage. Wenn ich aber Pfand lese und dann an die Grünen denke... Stichwort Dosenpfand... na ja saubere Gräben haben wir ja jetzt in Deutschland und sozial Schwache und Obdachlose können sich was dazu verdienen. Ist das ein Erfolg?

Wir haben doch im Grunde immer noch nicht die einheitlichen Ladegeräte...
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[1] ttfried antwortet auf RollinCHK
06.01.2020 15:16

einmal geändert am 06.01.2020 15:20
Wir haben doch im Grunde immer noch nicht die einheitlichen Ladegeräte...

Das ist das!

DIe Handys und Tablets haben inzwischen alle Micro-USB (wie seinerzeit EU-weit beschlossen) und sinnvollerweise neuerdings auch USB-C. Halt einen Standard.
Da passt jedes Ladegerät an jedes Handy/Tablet, notfalls mti USB-Dings-zu-Bumms-Adapter.

Trotzdem wird treudoof zu jedem Handy ein Ladegerät mitgeliefert.
Warum??? Ich ersauf' in den Dingern. Bei einem neuen Smartphone pack' ich das Ladegerät schon gar nicht mehr aus - das läd' eh' über das Multiport-Ladegerät wo alles läd, was grad Strom braucht.

Also: Einfach verbieten, Handys und Tablets ein Ladegerät beizulegen. Wer eins braucht,vielleicht ein besonders starkes/gutes/schönes, soll es halt extra kaufen.

Dito: Akkus sollten tauschbar sein.
Hilft freilich nix, wenn der Akku tauschbar ist, es aber schon nach etwas über zwei Jahren keinen Ersatz gibt (mir gerade passiert) - weder Original noch Alternative.
Man sollte dann die Bevorratung von Ersatzakkus vorschreiben. Und die sollen dann auch frisch produziert sein. Hab' mal für ein älteres Handy einen Ersatz gekauft. Der war nach zwei Wochen tot - wahrscheinlich war er im selben Jahr produziert worden wie das Handy, und das war von 2006. Totgelagert ist auch keine Lösung.
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[1.1] blumenwiese antwortet auf ttfried
06.01.2020 18:50
Benutzer ttfried schrieb:
Also: Einfach verbieten, Handys und Tablets ein Ladegerät beizulegen. Wer eins braucht,vielleicht ein besonders starkes/gutes/schönes, soll es halt extra kaufen.

Wenn Kunden Ladegeräte stören würden, würden sie Handys und andere Gerätschaften bevorzugen, wo so etwas nicht beiliegt. Der Wunsch, Geräte ohne beiliegende Ladegeräte zu kaufen, scheint nur eine kaum messbare Minderheit zu haben. Bezeichnenderweise gehören offenbar viele davon zur Verbotspartei.

Oder kurz: Angeboten wird, was nachgefragt wird.
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[1.1.1] ttfried antwortet auf blumenwiese
06.01.2020 19:17
Wenn Kunden Ladegeräte stören würden, würden sie Handys und andere Gerätschaften bevorzugen, wo so etwas nicht beiliegt.

Es stört sie ja nicht. Sie nehmen's halt mit und legen's irgenwo hin.


Der Wunsch, Geräte ohne beiliegende Ladegeräte zu kaufen, scheint nur eine kaum messbare Minderheit zu haben.

Die Masse hat meiner Meinung nach diesbezüglich überhaupt keinen Wunsch.
Die kaufen, was es gibt und nehmen das so hin.


Oder kurz: Angeboten wird, was nachgefragt wird.

Eingeschränkt.
Es werden viele Produkte angeboten, die so paketiert sind, dass es den Logistikaufwand für den Anbieter vereinfacht.
Autos sind ein gutes Beispiel dafür - Ausstattungspakete.
Ich hasse dunkel getönte Seitenscheiben hinten - das frage ich nicht nach, das lehne ich sogar laut und deutlich ab. Dafür will ich aber eine Frontscheibenheizung. Die gibt's auch für 200€ - aber nur bei der Ausstattungsvariante "Edelsport" bei der die dunklen Scheiben zwangsweise dabei sind. Usw.
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[1.1.1.1] blumenwiese antwortet auf ttfried
06.01.2020 19:45
Benutzer ttfried schrieb:
Ich hasse dunkel getönte Seitenscheiben hinten - das frage ich nicht nach, das lehne ich sogar laut und deutlich ab. Dafür will ich aber eine Frontscheibenheizung. Die gibt's auch für 200€ - aber nur bei der Ausstattungsvariante "Edelsport" bei der die dunklen Scheiben zwangsweise dabei sind. Usw.

In Ordnung. Nur heißt das nicht, dass auch die Mehrheit der Käufer dunkle Seitenscheiben hasst.