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Mobilcom-Debitel


04.01.2020 01:13 - Gestartet von JoergR
Kommt leider ziemlich spät, zumindest für mich. Folgendes habe ich aber den Verbrauchern und sevicebeobachtern hier mitzuteilen und hoffe, dass einige dieser Art Falle entgehen können:
Debitels kundenfeindliche Auffassung von Service und Vertragsleistung kostet Kunden 500 Euro
Ich habe bei Debitel einen zweijährigen Vertrag für eine X-Box. Da eineinhalb Jahre alles gut ging, kam es bei einem Besuch in unserem Debitel-Shop zu einer vorzeitigen zweijährigen Verlängerung. Großer Fehler, denn zwei Wochen später kam es zu einem unerklärlichen, massiven Datenabzug. Mehrere Fachleute, darunter auch der Shop-Mitarbeiter, diagnostizierten einen Hardwarefehler bei der Box. Eine Reklamation beantwortete Debitel nach 5 (!) Wochen. Man war weder bereit, das defekte Gerät auszutauschen, noch zu prüfen. Ein Angebot, meinen Vertrag das halbe Jahr normal auslaufen zu lassen und dafür die Verlängerung aufzuheben, wurde ebenfalls abgelehnt. Eine Aufforderung der Verbraucherzentrale Berlin, sich zu dieser Angelegenheit im Kundeninteresse zu verhalten, wurde abgelehnt, genauso wie eine zweite Eingabe, sich mit dem eigentlichen Problem zu beschäftigen. Wieder Fehlanzeige, es kam nur ein Vortrag über Smartphones. Im Dezember dann ein letztes Mal der Versuch, dass sich Debitel zu der defekten Box äußert. Der wurde gar nicht erst beantwortet. Null Reaktion. Das ist der Umgang mit „Kunden“.
Nun kann ich das Gerät schon ein halbes Jahr nicht mehr vollumfänglich benutzen, musste eine Alternative beschaffen und bezahlen und kann noch zwei Jahre für nichts an Debitel monatlich 20 Euro überweisen. Immer wieder wurde ich mit Belehrungen über Smartphoneverhalten bombardiert, obwohl ich mehrfach betonte, dass die Box nicht zum Telefonieren benutzt wird, sondern neben einem Laptop steht, den ich für die E-Mail Bearbeitung und gelegentliche Recherchen, ohne Filme, Downloads oder andere Späße benutze.
Verhöhnt wurde ich in einem Debitel-Schreiben mit dem Satz, in dem der Wunsch geäußert wurde,
„mich künftig wieder zu den zufriedenen Kunden zählen zu dürfen“. Aus „Kulanz hätte ich den Vertrag an eine andere Person“ abgeben können, kam in einem anderen Schreiben. Wer nimmt einen Vertrag mit einem defekten Gerät? Das Verhöhnen ging also weiter.
480 Euro für nichts und dann noch diese kundenverachtende Haltung. Debitel ist kein Partner, es ist ein Unternehmen, dass die Belange der Kunden ignoriert und ohne Service abkassiert. Ein Gerichtsverfahren, in dem ein Gutachter vorab vom Kunden bezahlt werden muss, kann sich wohl kaum jemand leisten.