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Sweetspot Bei 2-3 Abos


14.10.2019 19:29 - Gestartet von janwerner
Ich bin wirklich gespannt, ob die Strategie der Rechteinhaber so aufgehen wird, wie sie sich das vorstellen. Aktuell bekommt man in Deutschland mit Netflix und Amazon Prime ganz gut hin - wenn man wirklich fast alles haben will gegebenenfalls noch Sky Ticket dazu - Sport und Filme mal außen vor. Macht knapp 30 Euro pro Monat. Wenn nun noch Disney+, HBO und evtl. weitere Anbieter dazukommen, glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass die Mehrzahl der User bereit sein wird, diesen Betrag auf 40, 50 oder gar 60 Euro pro Monat aufzustocken. Nun gibt es natürlich kein Menschenrecht darauf, jede beliebige Serie sehen zu können, aber ich vermute, dass es eine Gegenbewegung zurück zum illegalen Streaming bzgl. Download per Usenet/Torrent geben wird.
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[1] Thunder115 antwortet auf janwerner
15.10.2019 14:10
Benutzer janwerner schrieb:
Wenn nun noch Disney+, HBO und evtl. weitere Anbieter dazukommen, glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass die Mehrzahl der User bereit sein wird, diesen Betrag auf 40, 50 oder gar 60 Euro pro Monat aufzustocken.

Am Ende wird man die monatlichen Kündigungsfrist nutzen und mal einen Monat das Angebot 1 nutzen, um die komplette Serie/Staffel zu schauen, um dann wieder zu kündigen. Die Anbieter hoffen dann sicher, dass man so angefixt ist, dass man eben nicht kündigt. Immerhin hat man selber die Wahl.
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[1.1] Bjoern_Koenig antwortet auf Thunder115
15.10.2019 14:19

3x geändert, zuletzt am 15.10.2019 14:36
Lieber Thunder115,

den "Trick" vieler Kunden mal eben ein Abo für einen Monat zu nutzen, um dann die brandneue Serie komplett zu schauen und wieder zu kündigen, kennen die Streaming-Anbieter allerdings mittlerweile auch.

Die Entwicklung geht eindeutig dahin, nur noch von Woche zu Woche eine neue Folge zu veröffentlichen. Zudem: Wer zum Beispiel den kostenlosen Testzeitraum "missbraucht" und mehrfach nutzt, riskiert eine dauerhafte Kontosperrung bei dem Streaming-Anbieter.

Viele Grüße

Björn König

Benutzer Thunder115 schrieb:

Am Ende wird man die monatlichen Kündigungsfrist nutzen und mal einen Monat das Angebot nutzen, um die komplette Serie/Staffel zu schauen, um dann wieder zu kündigen. Die Anbieter hoffen dann sicher, dass man so angefixt ist, dass man
eben nicht kündigt. Immerhin hat man selber die Wahl.
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[1.1.1] janwerner antwortet auf Bjoern_Koenig
15.10.2019 14:37
Benutzer Bjoern_Koenig schrieb:

Die Entwicklung geht eindeutig dahin, nur noch von Woche zu Woche eine neue Folge zu veröffentlichen. Zudem: Wer zum Beispiel den kostenlosen Testzeitraum "missbraucht" und mehrfach nutzt riskiert, bei dem Anbieter auch für künftige Anmeldungen komplett gesperrt zu werden.

Ehrlich gesagt wüsste ich nicht, wie die Anbieter das hinbekommen wollen. Neue E-Mail-Adresse, neue virtuelle Kreditkartennummer und fertig. Man könnte jetzt anfangen, eine SMS-Validierung zu erzwingen, aber die Hürden für die Anmeldung dürfen halt auch nicht zu hoch sein ...
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[1.1.1.1] Bjoern_Koenig antwortet auf janwerner
15.10.2019 14:50

2x geändert, zuletzt am 15.10.2019 15:25
Lieber Jan Werner,

bei Maxdome erfolgt die Registrierung samt vollständiger Postadresse zudem gibt es eine Verifizierung des Personalausweises bei FSK18-Inhalten. Hier gab es in der Vergangenheit durchaus schon Fälle, dass Nutzer anhand Ihrer Adresse gesperrt wurden.

Bei Amazon ist die Nutzung von Prime Video in der Regel an die Prime-Mitgliedschaft gebunden, hier nutzen Fake-Email-Adressen und virtuelle Kreditkarten sowieso nicht viel. Ganz nebenbei: Sollte Amazon den Eindruck bekommen, dass Sie bei der Anmeldung "flunkern", verlieren Sie nicht nur den Zugang zu Prime Video, sondern zu allen Amazon Diensten, das schließt auch den Versand, Amazon Payments, Amazon Fresh, Audible, Music Unlimited etc. mit ein.

Netflix geht zudem sehr restriktiv gegen Nutzer vor, die bei der Anmeldung ihre Identität bzw. den Standort (z.B. durch VPN-Dienste, Wegwerf-Email etc.) verschleiern. Diese Konten werden dann schnell geschlossen.

Viele Grüße

Björn König


Benutzer janwerner schrieb:

Ehrlich gesagt wüsste ich nicht, wie die Anbieter das hinbekommen wollen. Neue E-Mail-Adresse, neue virtuelle Kreditkartennummer und fertig. Man könnte jetzt anfangen, eine SMS-Validierung zu erzwingen, aber die Hürden für die Anmeldung
dürfen halt auch nicht zu hoch sein ...