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Berechnung


15.02.2021 11:05 - Gestartet von michi01
Man kann sich den "schön gerechneten" 4 Wochenpreis doch ganz einfach ausrechnen.

Das Jahr hat 52 Kalenderwochen.
52/4= 13

Also bei Aldi z.b. 13x7,99= 103,87

103,87/12 Monate= 8,66 Durchnittspreis im Monat.

Sowas haben wir noch in der Schule gelernt :-)
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[1] d.c.n antwortet auf michi01
15.02.2021 20:22
Benutzer michi01 schrieb:
Man kann sich den "schön gerechneten" 4 Wochenpreis doch ganz einfach ausrechnen.

solch' eine Rechnung erwarte ich aber eigentlich von einem Fachmagazin, denn mMn ist "üblich", monatsweise anzugeben und abzurechnen.

Diese-28-Tage-Nummer ist fuer mich schlicht Verar5chung.
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[2] Zuschauer 1 antwortet auf michi01
16.02.2021 11:11
Benutzer michi01 schrieb:

103,87/12 Monate= 8,66 Durchnittspreis im Monat.

Sowas haben wir noch in der Schule gelernt :-)

Das ist in der Tat eine Möglichkeit zu rechnen. Eine andere ist es, die Länge eines Jahres exakter zu berücksichtigen. Genau genommen hat ein Jahr nämlich nicht 364 Tage (wie es 13 mal 4 Wochen, also 52 Wochen sind), sondern 365 Tage oder 366 Tage in Schaltjahren. Wenn man das berücksichtigt, kommt man auf etwa 13,044 Wochen pro Jahr. Mit dieser Verfeinerung kann man den Jahrespreis wiederum auf einen durchschnittlichen Monatspreis umrechnen und kommt auf ein paar Cent mehr als die o.g. 8,66 Euro pro Monat.

Eine weitere Möglichkeit ist es, so vorzugehen, wie es der Tarifrechner bei Teltarif macht. Der legt bei der Berechnung zugrunde, wieviele 4-Wochen-Pakete man braucht, um einen gewissen Vergleichszeitraum (z.B. 2 Jahre) abzudecken. Sprich, um 730 Tage abzudecken muss man 27 mal ein Paket à 7,99 Euro kaufen und dann verteilt man diesen Betrag auf die Nutzungszeit von 2 Jahren (die 27 kommt zustande als "ceil(730/28)", wobei "ceil" die Aufrundungsfunktion/obere Gaußklammer repräsentiert). Zudem berücksichtigt der Tarifrechner auch einen möglichen Anschlusspreis oder Startguthaben und legt diese Einmalkosten/Gutschriften dann ebenfalls noch auf den Vergleichszeitraum um. Auf die Weise kann man auch auf einen durchschnittlichen Monatspreis von rund 8,99 Euro kommen. Und wenn man schon im Voraus weiß, dass man Leistungen nutzen wird, die nicht von den Flatrates abgedeckt sind (z.B. Auslandstelefonate), dann kann man diese auch gleich einmal vom Tarifrechner mit in den Preis einbeziehen lassen.

Diese Rechnungen sind sicherlich alle nicht falsch, auch wenn sie zu leicht unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Der Vergleichszeitraum von zwei Jahren ist beispielsweise schon relativ lang, wenn man bedenkt, welche Preissenkungen bzw. Leistungserhöhungen es in dieser Zeit schon geben kann. Dennoch sind zwei Jahre auf der anderen Seite auch ein guter Vergleichszeitraum, weil das noch immer die übliche Mindestvertragsdauer bei Postpaid-Tarifen ist. Bei Prepaid-Angeboten könnte man im Prinzip bei jeder Änderung am Tarif bzw. dem Inklusivangeboten die Rechnung neu aufmachen und ggf. wechseln, aber wer will das schon?

Welche Berechnung man für seine eigene Entscheidung nutzt wird immer auf die individuelle Situation ankommen (z.B. SIM-Karte schon vorhanden oder nicht). Und ziemlich sicher wird am Ende die Entscheidung für oder gegen einen bestimmten Tarif auch davon abhängen, welchen Aufwand man in die ganze Sache stecken möchte. Wer im Prinzip mit seinem bestehenden Vertrag zufrieden ist und keine Lust hat auf ein Theater mit Rufnummernübertragung und Identifikationsverfahren beim neuen Anbieter, der wird nicht wegen weniger Cent im Monat wechseln wollen.