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Umweltfreudliche Anlagen


18.04.2002 13:44 - Gestartet von 010chris
Viag Interkom hat (u.a. in Regensburg) Mobilfunksender auf Windrädern installiert. Auch eine Art von umweltfreundlicher Installation. Einen Nachteil hat das ganze: immer wenn der Wind nicht weht, gibts auch kein Viag... Aber dafür kann man sich ja in D1 einbuchen.
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[1] thunderhawk antwortet auf 010chris
18.04.2002 13:59
Benutzer 010chris schrieb:
Viag Interkom hat (u.a. in Regensburg) Mobilfunksender auf Windrädern installiert. Auch eine Art von umweltfreundlicher Installation. Einen Nachteil hat das ganze: immer wenn der Wind nicht weht, gibts auch kein Viag... Aber dafür kann man sich ja in D1 einbuchen.

wir haben hier auch auf Windrädern T-Mobile...aber ich kann mir nicht vorstellen, dass bei euch bei Windstille die Anlage abschaltet...es gibt doch notstromaggregate...

ThunderHawk
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[1.1] stefan_BS antwortet auf thunderhawk
22.11.2007 11:30
Benutzer thunderhawk schrieb:
Benutzer 010chris schrieb:
Viag Interkom hat (u.a. in Regensburg) Mobilfunksender auf Windrädern installiert. Auch eine Art von
umweltfreundlicher Installation. Einen Nachteil hat das ganze: immer wenn der Wind nicht weht, gibts auch kein Viag... Aber dafür kann man sich ja in D1 einbuchen.

wir haben hier auch auf Windrädern T-Mobile...aber ich kann mir nicht vorstellen, dass bei euch bei Windstille die Anlage abschaltet...es gibt doch notstromaggregate...

ThunderHawk

Ich bin mir nicht so sicher aber vielleicht nutzen die nur die Höhe der Windräder und nicht deren Strom?
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[2] AndreasHezel antwortet auf 010chris
22.11.2007 13:18
Benutzer 010chris schrieb:
Viag Interkom hat (u.a. in Regensburg) Mobilfunksender auf Windrädern installiert. Auch eine Art von umweltfreundlicher Installation. Einen Nachteil hat das ganze: immer wenn der Wind nicht weht, gibts auch kein Viag...

Das halte ich für ein Gerücht. Windräder werden in Deutschland zumeist gebaut um Strom ins Netz einzuspeisen und die meisten Windräder benötigen Netz um überhaupt funktionieren zu können. Daher halte ich es für extrem unwahrscheinlich, dass O2 auf einem Windrad eine Sendeanlage baut, die ausschliesslich durch Windenergie gespeist wird. Die teure Technik ist zu schade um nur bei Wind zu laufen.
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[2.1] lcr-freak antwortet auf AndreasHezel
22.11.2007 15:47
Benutzer AndreasHezel schrieb:
Benutzer 010chris schrieb:
Viag Interkom hat (u.a. in Regensburg) Mobilfunksender auf Windrädern installiert. Auch eine Art von
umweltfreundlicher Installation. Einen Nachteil hat das ganze: immer wenn der Wind
nicht weht, gibts auch kein Viag...

Das halte ich für ein Gerücht. Windräder werden in Deutschland zumeist gebaut um Strom ins Netz einzuspeisen und die meisten Windräder benötigen Netz um überhaupt funktionieren zu können. Daher halte ich es für extrem unwahrscheinlich, dass O2 auf einem Windrad eine Sendeanlage baut, die ausschliesslich durch Windenergie gespeist wird. Die teure Technik ist zu schade um nur bei Wind zu laufen.


Ja genau, außerdem ist das Windrad zu teuer und zu leistungsfähig (z.B. 2 MW), um nur damit eine Basisstation zu versorgen...
So gut wie alle Windräder speisen ins Stromnetz ein und werden bei Windflaute aus selbigem wieder versorgt, um die Steuerung aufrecht zu erhalten. Genauso versorgen sie auch die Basisstationen, die meist keinen separaten Stromanschluss besitzen.

Die Mobilfunkstationen sind bei allen Windrädern, die ich mit dieser Lösung kenne, nur ein Nebenprodukt des Standortes.
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[2.1.1] RE: Umweltfreudliche Nebenleistung
klaussc antwortet auf lcr-freak
22.11.2007 18:36
Benutzer lcr-freak schrieb:
Benutzer AndreasHezel schrieb:
Benutzer 010chris schrieb:
Viag Interkom hat (u.a. in Regensburg) Mobilfunksender auf Windrädern installiert. Auch eine Art von
umweltfreundlicher Installation. Einen Nachteil hat das ganze: immer wenn der Wind
nicht weht, gibts auch kein Viag...


Die Mobilfunkstationen sind bei allen Windrädern, die ich mit dieser Lösung kenne, nur ein Nebenprodukt des Standortes.

Die Stromerzeugung ist nur eine Nebenleistung der WKA bezogen auf einen O2-Mobilfunksender.

Die Hauptleistung des Windkraftanlagenbetreibers (gegenüber O2) ist die Bereitstellung eines erhöhten Montageortes für die Antennen.

Und genau so steht es auch im Vertragswerk zwischen O2 und dem WKA-Betreiber, AGB, Seite 427, ganz unten, weiß auf hellgrau, Schriftgröße 4, kurz nach der Unterzeichnung zweimal revidiert, brauchte O2 aber nicht mitgeteilt werden... (AGB S. 612)

Wahrscheinlich hatte der Betreiber der Anlage mal eine O2-Vertrag und daraus gelernt ;-)

Gruß
Klaus