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Nicht unnütz, nur nicht genutzt


13.07.2019 20:09 - Gestartet von EnnoH
Die Überschrift halte ich für falsch. Denn es handelt sich keineswegs um einen "unnützen Chip". Im Gegenteil könnte der nPa mit Online-Funktion äußerst nützlich sein. Meiner Meinung nach stecken da ungeahnte Möglichkeiten drin.

Das Problem ist nur die fehlende Akzeptanz.

Das fängt bspw. schon mit der Identifizierung an. Jede Institution kocht ihr eigenes Süppchen. Ein Konto mit dem nPA eröffnen? Fehlanzeige bei den meisten Banken. Alle haben angeblich das ultimative eigene Identifizierungssystem erfunden. Wie das nicht funktioniert zeigt derzeit ja die N26.

Weiter geht es über die staatlichen Behörden. Die Behörden die den nPA akzeptieren kann man an einer Hand abzählen. Ein Blick in die Ausweis-App spricht Bände. Bei meienr Stadtverwaltung ist es ja noch nicht mal möglich die Briefwahlunterlagen online zu beantragen. Geschweige denn standardisierte Verfahren mit dem nPA auszulösen.

Seit ich den nPA habe ist die Zahl der Anbieter rapide gesunken. Statt mehr werden es immer weniger Anbieter, die den nPA online akzeptieren.

Meiner Meinung nach sollte die Online-Funktion im nPA Pflicht werden.. Wenn nicht jeder auf seinem eigenen System zur Authentifizierung oder Verschlüsselung pochen würde hätte sich das System schon längst durchgesetzt.
Ich könnte mir so bspw. eine sichere Mailverschlüsselung, sicheres Online-Banking, sicheres Online-Shopping usw. usf. vorstellen - sicher deshalb, weil statt unsicherer Passwörter grundsätzlich immer der nPA als Hardware-Token erforderlich ist.

Aber was weiß denn ich schon. So bleibt es eben ein Rohrkrepierer. Schade.
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[1] yes_mc antwortet auf EnnoH
13.07.2019 22:24
Benutzer EnnoH schrieb:
Die Überschrift halte ich für falsch. Denn es handelt sich keineswegs um einen "unnützen Chip". Im Gegenteil könnte der nPa mit Online-Funktion äußerst nützlich sein. Meiner Meinung nach stecken da ungeahnte Möglichkeiten drin.

Das Problem ist nur die fehlende Akzeptanz.
...
Und die kommt daher, daß dadurch der sekundengenauen absoluten Überwachung eines jeden Menschen keinerlei Grenzen mehr gesetzt sind.

Übrigens braucht man nicht die "eingebaute Elektronik" zur Identifikation.
Das ist mit Hilfe der langen ID auf der Rückseite unten zu 100% genauso gut möglich.
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[2] Pitt_g antwortet auf EnnoH
15.07.2019 10:48

einmal geändert am 15.07.2019 10:48
das Ding ist dank dem zu bezahlenden Kartenleser ein Rohrkrepierer,
maximal verknüpft via NFC Smartphone ginge evtl. noch was.
und die paar Gelegenheiten wo man das im Jahr bräuchte...
da läuft ehr der Treibersupport des Anbieters aus.
Inwiewiet der Windows PC abgesichert ist um den Kartenleser nicht auszuhebeln kommt dazu.
Ich finde den langsamen Staat hier richtig gut.
Augen auf bei dem was man sich mit angeblichen Vorteilen ins Haus holt.
Wenn das für illegale Zwecke ausgenutzt werden kann, wird es einer ausnutzen und manipulieren wollen.
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[2.1] Keks antwortet auf Pitt_g
15.07.2019 15:42
Benutzer Pitt_g schrieb:
das Ding ist dank dem zu bezahlenden Kartenleser ein Rohrkrepierer, maximal verknüpft via NFC Smartphone ginge evtl. noch was. und die paar Gelegenheiten wo man das im Jahr bräuchte... da läuft ehr der Treibersupport des Anbieters aus.

Wie du schon schreibst: Dank Handy-App braucht man weder spezielles Lesegerät noch Treiber. Nur ein NFC-Handy.
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[2.1.1] helmut-wk antwortet auf Keks
22.07.2019 13:54
Benutzer Keks schrieb:
Benutzer Pitt_g schrieb:
das Ding ist dank dem zu bezahlenden Kartenleser ein Rohrkrepierer, maximal verknüpft via NFC Smartphone ginge evtl. noch was. und die paar Gelegenheiten wo man das im Jahr bräuchte... da läuft ehr der Treibersupport des Anbieters aus.

Wie du schon schreibst: Dank Handy-App braucht man weder spezielles Lesegerät noch Treiber. Nur ein NFC-Handy.

... dazu noch nen Trojaner, der das Händy ausspäht, und der Identitätsdiebstahl ist perfekt.