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Mal wieder wird mir der Dummheit der Menschen gespielt


30.06.2019 12:10 - Gestartet von yes_mc
Sicherlich gehört der KabelANSCHLUSS zur Wohnung (das verlegte Kabel und min. 1 Enddose).
Aber NICHT zur Wohnung gehört das nutzbare/durchgeschaltete Signal!!
Ist übrigens bei Kupferdoppelader nicht anders!
Die Kabelanbieter haben doch nur Schiß davor, daß die Leute endlich kapieren, daß der Sat-Empfang die technisch beste Lösung ist und KD (und VF) tun ja mit dem kastrierten "Plattformstandard" (Slang von KD) selbst den größten Bärendienst.
Und daß die Leute danach dann auch noch realisieren, daß ein DEDIZIERTER xDSL-Anschluß deutlich besser ist, als ein shared-medium-DOCSIS-Anschluß sorgt halt für zusätzliche Panik.
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[1] little-endian antwortet auf yes_mc
22.09.2019 08:21
Benutzer yes_mc schrieb:

Die Kabelanbieter haben doch nur Schiß davor, daß die Leute endlich kapieren, daß der Sat-Empfang die technisch beste Lösung ist und KD (und VF) tun ja mit dem kastrierten "Plattformstandard" (Slang von KD) selbst den größten Bärendienst.

Ja, die Dämlichkeit und konsequente Resistenz, sich zu informieren, kennt bei der breiten Masse leider kaum Grenzen, insofern volle Zustimmung.

Und daß die Leute danach dann auch noch realisieren, daß ein DEDIZIERTER xDSL-Anschluß deutlich besser ist, als ein shared-medium-DOCSIS-Anschluß sorgt halt für zusätzliche Panik.

Diesen (technisch unpassenden) Begriff kann ich allerdings genauso wenig mehr hören/lesen wie "Digitalisierung", immer dann, wenn es zur Abgrenzung eben gerade nicht taugt. Dedizierte DSL-Anbindung schön und gut, das ist sie die paar hundert Meter bis zum nächsten DSLAM, danach gibt es genauso IP-basierte "best effort" - Kost mit überbuchten Kernnetzen und Übergabgabepunkten zu anderen Carriern.

Nun gibt es sicherlich massive Unterschiede in der konkreten Überbuchung zwischen DSL und DOCSIS, doch dieses ständig zitierte "shared medium" gilt eben für das gesamte Internet und ist daher technisch der falsche Begriff, ständig wiedergekäut von unzähligen Laienmedien, womit sich der Kreis der Ahnungslosigkeit dann schließt.
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[2] sushiverweigerer antwortet auf yes_mc
22.09.2019 15:35
endlich kapieren, daß der Sat-Empfang die technisch beste Lösung ist

Das Anbringen von Sat-Anlagen ist Mietern im Regelfall verboten. Außerdem sind hohe Einmalkosten für Hardwarekauf und Installation erforderlich. Ich zahle keine 10 € im Monat für meinen digitalen Kabelanschluss.

deutlich besser ist, als ein shared-medium-DOCSIS-Anschluß sorgt halt für zusätzliche Panik.

Kabelinternet ist im Durchschnitt schneller als DSL. Außerdem ist VDSL bei mir nur mit 50 MBit möglich, Kabel geht hier bis 200 MBit. Telekom investiert hier 0 ins Netz.
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[2.1] yes_mc antwortet auf sushiverweigerer
22.09.2019 16:23
Benutzer sushiverweigerer schrieb:
Das Anbringen von Sat-Anlagen ist Mietern im Regelfall verboten. Außerdem sind hohe Einmalkosten für Hardwarekauf und Installation erforderlich. Ich zahle keine 10 € im Monat für meinen digitalen Kabelanschluss.
Das ist falsch! Grundfalsch!
So ein Verbot kann es rechtlich gar nicht geben (in D zumindest).
Jeder Mieter kann und darf in seiner Wohnung prinzipiell machen, was er will. Natürlich gibt es die eine oder andere Einschränkung (bauliche Veränderungen, Krach und manches andere mehr).
Solange eine Schüssel eine sog. "portable Lösung" ist (ohne Eingriff in Bausubstanz und ohne "Wirkung" in Denkmalschutzangelegenheiten - sofern diese für ein Gebäude bestehen), kann und darf JEDER Mieter so etwas immer nutzen!
Und wenn so ein Passus dann doch im Mietvertrag stehen sollte, ist er unwirksam. Daß die Deutschen größtenteils obrigkeitshörige A...kriecher sind, die sich durch sinnlose und nicht haltbare "Drohungen" einschüchtern lassen, ist ja bekannt.

Im Übrigen mag es in Deinem konkreten Fall so sein, daß xDSL mies ist und auch nicht ausgebaut wird. Bei den meisten Nutzern (erst recht in Städten) ist es aber andersrum. Weil dort auch die Überbuchung bei DOCSIS viel größer (untragbar groß) ist, mag zwar Kabelinternet auf dem PAPIER besser sein. In Wirklichkeit ist es das aber nicht!

Und Sat-Empfang ist und bleibt schon deshalb besser, weil die Playout-Center der Kabelbetreiber ja ihr Rohsignal auch vom Astra beziehen. Und das miserable "Plattformstandard"-TV-Bild sieht jeder Rentner, daß dies deutlich schlechter ist, als ein mit "teurer Technik als Einmalkosten für Hardwarekauf und Installation" "erkaufter" eigener Sat-Empfang. Über die bevormundungsfreie Vielfalt des Sat-Empfanges (in Geld gar nicht quantifizierbar) ggü. ständig bevormundetem Sender-Empfang eines Kabelanbieters wollen wir erst gar nicht reden.
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[2.1.1] sushiverweigerer antwortet auf yes_mc
22.09.2019 22:03
So ein Verbot kann es rechtlich gar nicht geben (in D zumindest).
Jeder Mieter kann und darf in seiner Wohnung prinzipiell machen, was er will. Natürlich gibt es die eine oder andere Einschränkung (bauliche Veränderungen, Krach und manches andere mehr).

Wo wird denn die Schüssel angebracht? Im Wohnzimmer aufgestellt? Ich kenne nur solche, die an der Hauswand (Bausubstanz) angebracht werden und das ist verboten.

Auch im sichtbaren Bereich außerhalb der Wohnung anzubringen ist verboten.

Hier kannst du nachlesen was das oberste deutsche Gericht dazu sagt:

www.gevestor.de/details/bgh-satellitenschuessel-darf-nicht-einfach-montiert-werden-25952.html%3famp
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[2.1.2] kleinerhoschie antwortet auf yes_mc
28.09.2019 08:50
Benutzer yes_mc schrieb:
Benutzer sushiverweigerer schrieb:
Das Anbringen von Sat-Anlagen ist Mietern im Regelfall verboten. Außerdem sind hohe Einmalkosten für Hardwarekauf und Installation erforderlich. Ich zahle keine 10 € im Monat für meinen digitalen Kabelanschluss.
Das ist falsch! Grundfalsch! So ein Verbot kann es rechtlich gar nicht geben (in D zumindest).
Jeder Mieter kann und darf in seiner Wohnung prinzipiell machen, was er will. Natürlich gibt es die eine oder andere Einschränkung (bauliche Veränderungen, Krach und manches andere mehr).
Solange eine Schüssel eine sog. "portable Lösung" ist (ohne Eingriff in Bausubstanz und ohne "Wirkung" in Denkmalschutzangelegenheiten - sofern diese für ein Gebäude bestehen), kann und darf JEDER Mieter so etwas immer nutzen! Und wenn so ein Passus dann doch im Mietvertrag stehen sollte, ist er unwirksam. Daß die Deutschen größtenteils obrigkeitshörige A...kriecher sind, die sich durch sinnlose und nicht haltbare "Drohungen" einschüchtern lassen, ist ja bekannt.

Im Übrigen mag es in Deinem konkreten Fall so sein, daß xDSL mies ist und auch nicht ausgebaut wird. Bei den meisten Nutzern (erst recht in Städten) ist es aber andersrum. Weil dort auch die Überbuchung bei DOCSIS viel größer (untragbar groß) ist, mag zwar Kabelinternet auf dem PAPIER besser sein. In Wirklichkeit ist es das aber nicht!

Und Sat-Empfang ist und bleibt schon deshalb besser, weil die Playout-Center der Kabelbetreiber ja ihr Rohsignal auch vom Astra beziehen. Und das miserable "Plattformstandard"-TV-Bild sieht jeder Rentner, daß dies deutlich schlechter ist, als ein mit "teurer Technik als Einmalkosten für Hardwarekauf und Installation" "erkaufter" eigener Sat-Empfang. Über die bevormundungsfreie Vielfalt des Sat-Empfanges (in Geld gar nicht quantifizierbar) ggü. ständig bevormundetem Sender-Empfang eines Kabelanbieters wollen wir erst gar nicht reden.

Es ist nicht nur in der Fall meines Vorredners so. Ich wohne direkt in der Innenstadt eines Orts mit 85.000 Einwohnern. Bei Unitymedia bekommen wir hier volle 400 Mbit/s Bandbreite, ob Tag, ob Nacht. Vorher waren wir bei der Telekom, die uns lediglich einen 25 Mbit/s-Anschluss anbieten konnte (wovon zu Spitzenzeiten gerade mal 5 ankamen). Gerade in der Stadt ist das Telekom-Netz „überbucht“, wie du sagst. Das liegt daran, dass jeder noch so kleine Laden einen Anschluss bei der Telekom hat. Hinzu kommt, dass um 2007 herum die Telekom zuerst in den Städten das heute „alte“ VDSL ausgebaut hat (Max 25 Mbit/s) und das „neue“ VDSL-Vectoring derzeit vorrangig auf dem Land voranbringt (bzw. voranbringen muss). Und bevor du mir jetzt mit diesem dämlichen Latenzen-Argument kommst: ich habe mit meinem Kabelanschluss einen Ping von ca. 11ms. Bei der Telekom waren es I.d.R. >50
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[2.1.2.1] RE: Gesetzgebung sollte endlich handeln
Creme de la Creme antwortet auf kleinerhoschie
07.05.2020 11:07

einmal geändert am 07.05.2020 11:07
Benutzer kleinerhoschie schrieb:

Es ist nicht nur in der Fall meines Vorredners so. Ich wohne direkt in der Innenstadt eines Orts mit 85.000 Einwohnern. Bei Unitymedia bekommen wir hier volle 400 Mbit/s Bandbreite, ob Tag, ob Nacht.

Ich habe von jemandem in Wismar die Situation mit KabelInternet mitbekommen. Da ging in zwei Wohnungen (Umzug) über Kabel in den Abendstunden gar nichts. Die Nutzer haben dann mit Zustimmung desVermieters selbst die TAE von unten durch Büroräume in ihre Wohnung legen dürfen und haben dann VDSL gebucht.
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[2.2] x-user antwortet auf sushiverweigerer
28.09.2019 10:43
Benutzer sushiverweigerer schrieb:
endlich kapieren, daß der Sat-Empfang die technisch beste Lösung ist

Das Anbringen von Sat-Anlagen ist Mietern im Regelfall verboten. Außerdem sind hohe Einmalkosten für Hardwarekauf und Installation erforderlich. Ich zahle keine 10 € im Monat für meinen digitalen Kabelanschluss.

Hohe Hardwarekosten fallen nicht immer an, oft reicht eine kleine Campingschüssel für Astra aus, gebraucht um die 50€. Receiver gibts auch spottbillig SecondHand, hat aber jeder 100 Euro TripleTV sowieso mit drin.
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[3] RE: Gesetzgebung sollte endlich handeln
Creme de la Creme antwortet auf yes_mc
07.05.2020 11:18
Benutzer yes_mc schrieb:
Die Kabelanbieter haben doch nur Schiß davor, daß die Leute endlich kapieren, daß der Sat-Empfang die technisch beste Lösung ist und KD (und VF) tun ja mit dem kastrierten "Plattformstandard" (Slang von KD) selbst den größten Bärendienst.

Wir haben auf dem Lande auch Sat. In Gebäuden mit vielen Wohnungseinheiten ist mMn aber so eine Kabelversorgung der einzelnen Wohnungseinheiten doch eine gute Idee. Eine Sat-Schüssel für jede Wohnung ist doch wirklich unsinnig. Ich Denke mir das schon manchmal hier, wenn an einem Haus mit zwei Einheiten zwei Schüsseln hängen. Nachteil ist nur, dass die Leute über die Kabelgebühren über den Tisch gezogen werden. Oder hat das Kabel-Signal eine schlechtere Quali?