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Wer hat die Verantwortung wirklich ?


23.05.2019 20:15 - Gestartet von industrieclub
Man mag ja jetzt leicht den Kopf über die Netzbetreiber schütteln, sollte dabei aber nicht vergessen, dass es der STAAT ist, der hier ein Auktionsverfahren ausgewählt
hat, von dem die Wirtschaftswissenschaft sagt, dass es besonders dafür geeignet ist
ja geradezu dazu verführt ! -- besonders viel Geld auszugeben ! Diesen Auktionstyp
hat der Staat ja bestimmt nicht aus Unwissenheit oder aus Zufall gewählt....
Der Mobilfunk bleibt -- neben dem elektr. Strom -- DIE Melkkuh des deutschen
Staates. -- Für die Infrastruktur mal wieder nicht gut....
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[1] machtdochnichts antwortet auf industrieclub
24.05.2019 11:33
Die "Melkkuh" ist der willige Bürger/Kunde!

Die Netzbetreiber haben auch schön gemolken.
Was glaubst du, woher sie die Milliarden haben, die sie jetzt so schwungvoll in die Bieterschale werfen?


Gerade die Telekomkunden freuen sich doch so, dass sie viel Geld für ihre Verträge ausgeben dürfen. Das ist es ihnen wert!


Denke mal an die UMTS-Auktion zurück. Auch da konnte man mit den Milliarden um sich werfen.

Danach war für das UMTS-Netz kein Geld da, aber für eine neue Milliardenauktion reicht es wieder locker aus.....


Nein, ich mag diesen Staat und vor allem seine Politiker auch nicht.

Aber ein wenig abschöpfen sollte er schon, meiner Meinung nach.
Wenn nicht so viel Geld da wäre, wäre die Auktion schon lange beendet.


Auch wenn die 5G-Frequenzen jetzt nur 1€ gekostet hätten, würden die Netzbetreiber wieder nur jammern, dass kein Geld für das Netz da sei.
Und während sie jammern, müssten sie gebückt stehen, da ihre Taschen so voller Geld sind, dass es sie nach unten zieht.

Für gute Netze würde nur eines helfen: Der Staat muss die Netzbetreiber zwingen, ihr Netz auszubauen!
Oder ihnen eigene Netze verwehren und selber eines aufbauen und an die Netzbetreiber vermieten.

Allerdings ist es mit dem Staat ähnlich, wenn er etwas bauen soll/will.
Auch beim Staat kostet alles Milliarden und wird nie fertig. Es gibt hunderte Beispiele. Das Bekannteste sollte der neue Berliner Flughafen sein.


Ziel dieser Auktion ist es für die Telekom/Vodafone Konkurrenz auszuschalten. Wenn ihnen das wieder gelingt, werden die Milliarden in ihre Taschen sprudeln.

Gewinner wird es wieder viele geben.


Es ist ein Teufelskreis. Das Rad dreht sich rückwärts.
Eine wirkliche Lösung sehe ich nicht.
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[2] Donaldfg antwortet auf industrieclub
24.05.2019 11:42
Hallo,


Benutzer industrieclub schrieb:
Man mag ja jetzt leicht den Kopf über die Netzbetreiber schütteln, sollte dabei aber nicht vergessen, dass es der STAAT ist, der hier ein Auktionsverfahren ausgewählt

sorry aber kann ich so nicht stehen lassen .
Der böse Staat soll mal wieder Schuld sein.

Die Auktion könnte lange beendet sein wenn nicht die Telekom hoffen würde durch hohe Gebote Drillich zum aufgegen zu bewegen.
Tatsache wozu braucht die Telekom soviel Frequenzen?
Drillisch hat ein Angebot gemacht und es hätte mit Runde 404: 8-8-7-6 bendet sein können.

hat, von dem die Wirtschaftswissenschaft sagt, dass es besonders dafür geeignet ist ja geradezu dazu verführt ! -- besonders viel Geld auszugeben ! Diesen Auktionstyp hat der Staat ja bestimmt nicht aus Unwissenheit oder aus Zufall gewählt....
Der Mobilfunk bleibt -- neben dem elektr. Strom -- DIE
Melkkuh des deutschen

Wer glaubt wenn die Frequenzen kostenlos vergeben werden wäre das Netz besser glaubt auch an den Weihnachtsmann.



Staates. -- Für die Infrastruktur mal wieder nicht gut....

Endlich verbindliche Aufllagen mit Strafzahlungen wenn die Fläche nicht versorgt wird. Aber an die Industrie traut sich doch keiner heran in Deutschland,könnte ja Arbeitsplätze kosten.