Diskussionsforum
  • 11.05.2019 06:56
    flatburger schreibt

    Wettbewerbsverzerrung beenden

    folgende Sachverhalte müssen sich ändern:

    1. Kabelanschluß ist im Mietvertrag festgeschrieben - abschaffen
    2. Zahlungen der Fernsehanstalten an die Kabelnetzbetreiber - abschaffen
    3. endlich freien Zugang zum Netz durch Wettbewerber schaffen

    Einzig die Routerfreiheit beim Kabelanschluß wurde gesetzlich geregelt.

    mfG
  • 11.05.2019 09:37
    chrissaso780 antwortet auf flatburger
    Benutzer flatburger schrieb:
    > 1. Kabelanschluß ist im Mietvertrag festgeschrieben -
    >
    abschaffen

    Ich bin auch dafür. Ich kann auch verstehen wenn dies Technisch nicht möglich ist. Da diese Anlagen vielleicht Jährlich Gewartet werden müssen. Kann eine Bestimmung des Gesetzgeber sein oder auch nur aus Gründen der Versicherung.

    Lass den Verstärker der sich im Keller ist mal in Flammen aufgehen. Wer Bezahlt dann den Schaden?

    So eine Dienstleistung für die Wartung Kostet auch Geld.
  • 11.05.2019 15:40
    hansbrel antwortet auf chrissaso780
    Benutzer chrissaso780 schrieb:
    > Benutzer flatburger schrieb:
    > > 1. Kabelanschluß ist im Mietvertrag festgeschrieben -
    > >
    abschaffen
    >
    > Ich bin auch dafür. Ich kann auch verstehen wenn dies Technisch
    >
    nicht möglich ist. Da diese Anlagen vielleicht Jährlich
    >
    Gewartet werden müssen. Kann eine Bestimmung des Gesetzgeber
    >
    sein oder auch nur aus Gründen der Versicherung.
    >
    > Lass den Verstärker der sich im Keller ist mal in Flammen
    >
    aufgehen. Wer Bezahlt dann den Schaden?
    >
    > So eine Dienstleistung für die Wartung Kostet auch Geld.


    Daran würde es schon nicht scheitern. Vor allem könnte man sich hier auf einen Standard einigen.

    Der User hier hat einen wichtigen Punkt reingebracht. Ja. Sowas darf es nicht geben. Maximal ein Angebot zu xyz zu kommen. Möglichst aber nicht.

    Wenn man sich mal ansieht, dass die eu Probleme damit hat, dass in Windows der IE vorinstalliert ist, dann müsste dies hier zu einer Milliarden Sanktion führen.

    Das geht gar nicht, auch wenn es für den Kunden eigtl gut ist. Letztlich bezahlt man bei Unity und co sonst 20€ Gebühr für fast nix. Dennoch das darf nicht.

    Guter Punkt.

    ...Je mehr ich hier dabei bin, desto mehr finde ich, was eh nicht sein darf.

    Mit dieser Sache hier kann man eigtl viele Markt und Verbraucherfeindlichkeiten angehen.

    Bei der Unity übernahme hat man zb Freies digital Kabel eingeführt. Das ist Pflicht. Denkbar wäre auch normales free Tv in hd als freies Kabel tv anzubieten.

    Das gilt aber natürlich für jeden dann.

    Warum das alles? Ich finde, wenn vf quasi als Verwalter des deutschen Kabelnetzes fungiert, müssen sie hier ein ganz anderes Verständnis an den Tag legen.

    Und eine Klausel muss es auch geben, die sie bei Missbrauch in die Schranken weisen lässt.

    Wenn solche Dinge da sind, gibt es zwar eine Übermacht aber letztlich sind alle besser dran als heute.

  • 11.05.2019 16:51
    chrissaso780 antwortet auf hansbrel
    Benutzer hansbrel schrieb:
    > Wenn solche Dinge da sind, gibt es zwar eine Übermacht aber
    >
    letztlich sind alle besser dran als heute.
    >
    Das die KNB TV Gebühren über die Nebenkosten von Mietwohnungen kassieren dürfen das haben wir unseren Europa Kanzler zu verdanken. Kohl der hat das Kabelnetz gebaut.

    Deutschland ist sowas von Konservativ. Bloß nichts abschaffen oder verändern die Welt könnte zusammen brechen. Einmal Eingeführt und nie wieder abgeschafft.

    Unsere SD Sender hätten auch schon längst Abgeschaltet sein müssen.

    20 Euro im Monat für Fernsehen ist schon sehr viel Geld.
    Die anderen Anbieter bekommen das für weniger Geld hin.

    Sollte die Fusion von der EU genehmigt werden. Die Firmen und Verbände stehen schon Schlange die dagegen Klage einreichen werden. Das wird ein Nachspiel vor Gericht haben.
  • 12.05.2019 13:43
    38385901 antwortet auf chrissaso780
    Benutzer chrissaso780 schrieb:
    > Benutzer hansbrel schrieb:
    > > Wenn solche Dinge da sind, gibt es zwar eine Übermacht aber
    > >
    letztlich sind alle besser dran als heute.
    > >
    > Das die KNB TV Gebühren über die Nebenkosten von Mietwohnungen
    >
    kassieren dürfen das haben wir unseren Europa Kanzler zu
    >
    verdanken. Kohl der hat das Kabelnetz gebaut.
    >
    > Deutschland ist sowas von Konservativ. Bloß nichts abschaffen
    >
    oder verändern die Welt könnte zusammen brechen. Einmal
    >
    Eingeführt und nie wieder abgeschafft.
    >
    > Unsere SD Sender hätten auch schon längst Abgeschaltet sein
    >
    müssen.
    >
    > 20 Euro im Monat für Fernsehen ist schon sehr viel Geld.
    >
    Die anderen Anbieter bekommen das für weniger Geld hin.
    >
    > Sollte die Fusion von der EU genehmigt werden. Die Firmen und
    >
    Verbände stehen schon Schlange die dagegen Klage einreichen
    >
    werden. Das wird ein Nachspiel vor Gericht haben.

    Bitte bei den Tatsachen bleiben: Es war der Postminister Schwarz-Schilling der in den 1980er Jahren den landesweiten Ausbau des Kabelfernsehen (nicht ganz uneigennützig) vorangetrieben hat. Die Kabelfernsehgebühren über die Mietnebenkosten zu zahlen muß kein Nachteil bedeuten, da diese günstiger als bei einem Einzelnutzervertrag sind. Schon die analoge TV Abschaltung im Kabelfernsehnetz war eine Herausforderung, auch eine SD Senderabschaltung hat finanzielle Auswirkungen, siehe DVB-T2! Ich bin gegen eine Fusion von Vodafone und UM, da dadurch ein Quasimonopol im Kabelfernsehnetz entsteht.
  • 12.05.2019 14:59
    basti99 antwortet auf 38385901
    Benutzer 38385901 schrieb:


    > Die Kabelfernsehgebühren über die
    >
    Mietnebenkosten zu zahlen muß kein Nachteil bedeuten, da diese
    >
    günstiger als bei einem Einzelnutzervertrag sind.

    Das entspricht nicht meiner Wahrnehmung. Ich habe in meiner letzten Wohnung über die Nebenkosten 16 EUR / mtl. für einen Primacom Kabelanschluss bezahlt, der nichtmal die Privatsender in HD beinhaltete.

    Über Magenta TV, zattoo, etc. hätte ich vergleichbare oder bessere Leistung für maximal 10 EUR monatlich erhalten. Den VDSL - Anschluss habe ich sowieso. Und ich setzte noch einen drauf: Da ich RTL, Sat1, etc, sowieso nicht schaue, hätte es auch ein DVB-T(2)- Anschuss für 0 EUR monatlich getan (von der einmaligen Hardware- Investition abgesehen).

    Ich musste also zwangsweise einen überteuerten Preis für etwas bezahlen, was ich gar nicht benötige. Das gehört untersagt.




  • 13.05.2019 08:03
    lucky2029 antwortet auf basti99
    Benutzer basti99 schrieb:
    > Benutzer 38385901 schrieb:
    >
    >
    > > Die Kabelfernsehgebühren über die
    > >
    Mietnebenkosten zu zahlen muß kein Nachteil bedeuten, da diese
    > >
    günstiger als bei einem Einzelnutzervertrag sind.
    >
    > Das entspricht nicht meiner Wahrnehmung. Ich habe in meiner
    >
    letzten Wohnung über die Nebenkosten 16 EUR / mtl. für einen
    >
    Primacom Kabelanschluss bezahlt, der nichtmal die Privatsender
    >
    in HD beinhaltete.
    >
    > Über Magenta TV, zattoo, etc. hätte ich vergleichbare oder
    >
    bessere Leistung für maximal 10 EUR monatlich erhalten. Den
    >
    VDSL - Anschluss habe ich sowieso. Und ich setzte noch einen
    >
    drauf: Da ich RTL, Sat1, etc, sowieso nicht schaue, hätte es
    >
    auch ein DVB-T(2)- Anschuss für 0 EUR monatlich getan (von der
    >
    einmaligen Hardware- Investition abgesehen).
    >
    > Ich musste also zwangsweise einen überteuerten Preis für etwas
    >
    bezahlen, was ich gar nicht benötige. Das gehört untersagt.
    >
    Das ist allerdings mehr ein Thema des Vermieters. Der hat übrigens oft die Wahl welchen Kabelanbieter er nutzen möchte. Es gibt Vermieter die einzelne Mieter aus dem Vertrag entlassen, aber dann wird es dir die anderen Mieter teuer. Angerechnet wird eine Pauschale. Je mehr Mieter dabei sind, desto günstiger wird es für die einzelnen. Ich bin selbst zwangsversorgt mit NetCologne und kann weder beim Kabel (was ich nicht brauche) noch beim VDSL einen alternativen Anbieten wählen.