Diskussionsforum
  • 04.05.2019 06:02
    einmal geändert am 04.05.2019 06:05
    Chris111 schreibt

    Artikel führt zu falschem Fazit

    Wenn man den Artikel liest, meint man, ein Hausanschluss hätte immer 2500 Euro gekostet für die Kunden. Dass die Anschlussgebühren in der Planungsphase erlassen wurden, blieb unerwähnt.
    Dadurch wird der ganze Artikel inhaltlich verzerrt.
    Wenn ich den Artikel so lese, denke ich mir: 2500€ einmalig zahlen,erhöht, auf 10 Jahre gerechnet, die monatlichen Kosten um über 20 Euro. Dazu die noch ohnehin höheren Grundgebühren. Macht ca. 30 Euro mehr pro Monat. Das spart man sich, wenn man mit den 6, 16, 25 oder 50 Mbit, die man hat, alles machen kann, was man braucht

    Die Wahrheit ist aber: Die Anschlussgebühren wurden für alle erlassen, die rechtzeitig abgechlossen haben. Und dann ist das Fazit noch viel deutlicher: Die Kunden sind nicht einmal bereit, 5-10 Euro/Monat mehr zu zahlen für eine Bandbreitenvervielfachung, wenn sie ihnen keinen erkennbaren Mehrwert bringt.
  • 04.05.2019 09:02
    basti99 antwortet auf Chris111
    Benutzer Chris111 schrieb:
    >

    > Die Kunden sind nicht einmal
    >
    bereit, 5-10 Euro/Monat mehr zu zahlen für eine
    >
    Bandbreitenvervielfachung, wenn sie ihnen keinen erkennbaren
    >
    Mehrwert bringt.

    Gut auf den Punkt gebracht. Den allermeisten Privatkunden fehlt es an der Zahlungsbereitschaft und somit auch am Bedarf für solche Anschlüsse.

    Ich wohne zum Glück in einer Großstadt. Bekomme 20Mbit/s für 12 EUR mtl. Das reicht mir als Single für alle Anwendungen, und dass der Upload recht langsam ist, nehme ich in Kauf. Es würde mir niemals einfallen, mehr Geld für einen schnelleren Anschluss auszugeben.
  • 04.05.2019 11:30
    rac antwortet auf Chris111
    Benutzer Chris111 schrieb:
    > Die Wahrheit ist aber: Die Anschlussgebühren wurden für alle
    >
    erlassen, die rechtzeitig abgechlossen haben.

    Das ist die entscheidende Information mit der sich die effektiven Anschlusskosten berechnen lassen.

    An einer willkürlich ausgewählten Adresse im Wemag Ausbaugebiet kostet der günstigste Tarif im Preisvergleich 24,99€ monatlich plus 19,98€ für Bereitstellung und Versand. In Summe über 2 Jahre für nur 16/1 Mbit/s Internet 619,74€.

    Bei der neuen Breitbandversorgung und der Annahme eines Abschlusses vor dem Bau würden an der gleichen Adresse 12*29,99€+12*39,99€+29,99€ für den Anschluss+24*4,99€ für einen passenden Router. Im gleichen Zeitraum fallen also Gebühren von 989,51€an - jedoch für 50/50 Mbit/s.

    In Summe also 369,74€ Aufpreis plus ggf. 2*30€ für die Rufnummermitnahme (dann weitere 18,48€ als Preisdifferenz zum günstigsten Anbieter mit Festnetzflat)

    Also kostet der Anschluss ans schnelle Internet im Beispiel 448,22€ statt der genannten 2499€. Und damit nur rund 20% der geäußerten Summe. Sicherlich nicht günstig aber eine Investition in die Zukunft. Die beim Verkauf des Hauses ggf. auch zu einer höheren Wertsteigerung führen könnte.