Diskussionsforum
  • 26.04.2019 20:31
    einmal geändert am 26.04.2019 20:32
    MrRob schreibt

    ARPU bei Telekom D so niedrig

    Das zeigt, dass die Rechnung der Telekom einfach nicht aufgeht, wenn sie Smartphonetarife für 20 Euro mit nur 0,7 GB (MagentaMobil XS) ausstatten. Da flüchten Kunden in andere Angebote.
    Wer seine Kunden in 2019 mit derart mickrigen Datenvolumina verschreckt und SpeedOn mit 0,5 GB für 7,95 Euro anbietet, sollte irgendwann die Klatsche bekommen für diese Unverfrorenheiten.
  • 26.04.2019 21:10
    spezi10 antwortet auf MrRob
    Benutzer MrRob schrieb:
    > Das zeigt, dass die Rechnung der Telekom einfach nicht aufgeht,
    >
    wenn sie Smartphonetarife für 20 Euro mit nur 0,7 GB
    >
    (MagentaMobil XS) ausstatten. Da flüchten Kunden in andere
    >
    Angebote.

    Der Vorteil von T-Mobile US ist eben, dass es Discounterangebote für 10 Euro oder weniger mit kleinem Datenvolumen in den USA praktisch nicht zu geben scheint. Oder zumindest nicht populär sind. Anders ist es nicht zu erklären, dass T-Mobile US mit seinen Tarifen in den USA so erfolgreich ist.

    Bei Prepaid-Tarifen scheint es bei T-Mobile US bei 40$ für 10 GB loszugehen (es gibt noch einen Tarif für 3$, da kosten Daten und Gesprächsminuten aber noch extra...). Oder man nimmt einen Prepaid-Tarif ohne Volumebegrenzung für 50$. Bei Vertragstarifen gibt es unlimitiert für 70$ (mit ein paar anderen Goodies). Bei allen Tarifen spart man dann etwas beim zweiten, dritten, ... "Anschluss" (also weitere Karten für die Familie).

    Auch bei der "Billigmarke" MetroPCS geht es mit 40$ für 10GB los.

    Das "Geheimnis: des hohen ARPUs in den USA liegt also darin, dass man grundsätzlich erstmal sehr viel zahlen muss, selbst für die kleinsten Tarife. Dann gibt es aber auch schnell mehr Leistung fürs Geld als in Deutschland (insbesondere wenn man die ganze Familie ausstattet).
  • 28.04.2019 14:00
    mannesmann antwortet auf spezi10
    Benutzer spezi10 schrieb:
    > Das "Geheimnis: des hohen ARPUs in den USA liegt also darin,
    >
    dass man grundsätzlich erstmal sehr viel zahlen muss, selbst
    >
    für die kleinsten Tarife. Dann gibt es aber auch schnell mehr
    >
    Leistung fürs Geld als in Deutschland (insbesondere wenn man
    >
    die ganze Familie ausstattet).

    Und wer beim (US) Militär ist oder war bekommt dann noch irrsinnige Rabatte (zwichen 20% und 50%) bei T-Mobile USA, darauf wird direkt auf der offiziellen "normalen" Seite hingewiesen. Alles ganz einfach, ganz simyo!

    Wer bei der Bundeswehr ist, bekommt höchst umständlich und relativ geheim (nur über das Intranet der Bundeswehr) über einen Rahmenvertrag für Geschäftskundentarife bei T-Mobile Deutschland Rabatt. Veteranen bekommen nix.

    Ist wie bei den Autos, VW kauft den Amis die Betrugsdiesel zum Neupreis zurück und hier bekommt der Kunde nix, ach doch er darf zusehen wie der Restwert über Nacht auf 0 sinkt.

    Monsanto wurde bei Bayer "entsorgt" auf Kosten der Arbeiter und Aktionäre.

    usw.

    Also ich sehe da ein Muster, aber laut unserer Presse stimmt das nicht, denn die USA macht alles falsch und Deutschland alles richtig.
  • 28.04.2019 21:29
    spezi10 antwortet auf mannesmann
    Benutzer mannesmann schrieb:

    > Und wer beim (US) Militär ist oder war bekommt dann noch
    >
    irrsinnige Rabatte (zwichen 20% und 50%) bei T-Mobile USA,
    >
    darauf wird direkt auf der offiziellen "normalen" Seite
    >
    hingewiesen. Alles ganz einfach, ganz simyo!

    Das ist schön für angehörige des US-Militärs & Co. Aber auch da geht es dann eben bei 55$ los für die erste "Line"...

    > Also ich sehe da ein Muster, aber laut unserer Presse stimmt
    >
    das nicht, denn die USA macht alles falsch und Deutschland
    >
    alles richtig.

    Bei Durchschnittsumsätzen pro Nutzer und Monat von ~40 Euro in den USA (nach allen Rabatten) vs ~15 Euro in Deutschland würde zumindest die Telekom auch der Meinung sein, dass es in den USA diesbezüglich besser läuft...