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Abweichende (willkürliche) Tarifierung einzelner Rufnummern


03.04.2002 12:14 - Gestartet von Lars
Hallo.

Darf ein VNB eigentlich willkürlich einzelne Rufnummern, sei es nun im Ausland oder innerhalb der BRD, abweichend von der "normalen Bepreisung" frei tarifieren?

Im vorliegenden Beispiel wird ja eine belgische (warum nicht gleich eine deutsche?) Rufnummer aus der normalen Bepreisung rausgenommen und anders abgerechnet!

Auf diese Weise kann doch jede x-beliebige Rufnummer wie eine 0190-0 abgerechnet werden!

Lars
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[1] penetrator antwortet auf Lars
03.04.2002 12:43
Wahrscheinlich kostet Belgien generell 50 Ct./min, es wird jedoch nur zu dieser einen Nummer durchgestellt.
Was im Endeffekt auf das Gleiche hinausläuft.


Benutzer Lars schrieb:
Hallo.

Darf ein VNB eigentlich willkürlich einzelne Rufnummern, sei es nun im Ausland oder innerhalb der BRD, abweichend von der "normalen Bepreisung" frei tarifieren?

Im vorliegenden Beispiel wird ja eine belgische (warum nicht gleich eine deutsche?) Rufnummer aus der normalen Bepreisung rausgenommen und anders abgerechnet!

Auf diese Weise kann doch jede x-beliebige Rufnummer wie eine 0190-0 abgerechnet werden!

Lars
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[1.1] Kai Petzke antwortet auf penetrator
03.04.2002 12:57
Benutzer penetrator schrieb:
Wahrscheinlich kostet Belgien generell 50 Ct./min, es wird jedoch nur zu dieser einen Nummer durchgestellt.

Belgien kostet normalerweise 10 Cent pro Minute bei 010012.

Benutzer Lars schrieb:
Darf ein VNB eigentlich willkürlich einzelne Rufnummern, sei es nun im Ausland oder innerhalb der BRD, abweichend von der "normalen Bepreisung" frei tarifieren?

Grundsätzlich ja. Aufschläge für ausländische Mobilfunknummern sind ja absolut üblich. Genauso sind Aufschläge für ausländische Sondernummern möglich. Und so lange eine Tarifansage informiert, wie teuer der Spaß am Ende ist, dürfte das rechtlich ziemlich wasserdicht sein.

Anders bei unklarer Auszeichnung, wenn also der höhere Preis nicht oder nur sehr schwer zu erkennen ist.


Kai
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[1.1.1] vickycolle antwortet auf Kai Petzke
03.04.2002 13:10
Benutzer Kai Petzke schrieb:
Belgien kostet normalerweise 10 Cent pro Minute bei 010012.
zb auch zu faxgeräten die bei mir keine ohren haben :-)

Grundsätzlich ja. Aufschläge für ausländische Mobilfunknummern sind ja absolut üblich.
diese sind dann in der jeweiligen anbieterpreisliste gesondert tarifiert > punkt aus ende!

Genauso sind Aufschläge für ausländische Sondernummern möglich.
siehe oben.

Und so lange eine Tarifansage informiert, wie teuer der Spaß am Ende ist, dürfte das rechtlich ziemlich wasserdicht sein.
tarifansage? wo?
nein herr richter, eine tarifansage habe ich nicht gehört.
aber herr richter, ich habe hier die offizielle preisliste des anbieters ... und da ....


gruss
vicky

ps: nimms mir nicht übel kai, aber grad von dir hätte ich eine andere aussage erwartet, denn viele leute vertrauen genau dem was DU scheibst!

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[1.1.1.1] Dotty234 antwortet auf vickycolle
03.04.2002 13:17
Benutzer vickycolle schrieb:

tarifansage? wo? nein herr richter, eine tarifansage habe ich nicht gehört. aber herr richter, ich habe hier die offizielle preisliste des anbieters ... und da ....

Dafür wird der Anbieter eben ein halbes Dutzend seiner Technikmitarbeiter als Zeugen mitbringen, die bestätigen (wohl auch zu Recht, wenn ich Deine ... richtig interpretiere), dass keine Fehlfunktion der Tarifansage bestand...

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[1.1.1.1.1] vickycolle antwortet auf Dotty234
03.04.2002 13:31
Benutzer Dotty234 schrieb:

Dafür wird der Anbieter eben ein halbes Dutzend seiner Technikmitarbeiter als Zeugen mitbringen, die bestätigen (wohl auch zu Recht, wenn ich Deine ... richtig interpretiere), dass keine Fehlfunktion der Tarifansage bestand...

interessiert mich eigentlich nicht ob die 3000 mitarbeiter des unternehmens durch den zeugenstand geschleift werden. :-)

ich habe in dem fall einen schriftlichen vertrag und der ist für beide seiten bindet - aus ende!

gruss
vicky
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[1.1.1.2] Kai Petzke antwortet auf vickycolle
03.04.2002 13:26
Benutzer vickycolle schrieb:

ps: nimms mir nicht übel kai, aber grad von dir hätte ich eine andere aussage erwartet, denn viele leute vertrauen genau dem was DU scheibst!

Sicher. Und ich bin bei der Einschätzung von dem, was Richter urteilen, aus eigener Erfahrung eher pessimistisch. Natürlich bin ich gegen Wildwuchs bei der Numerierung und denke, dass da gesetzliche Vorschriften her müssen, und habe z.B. mit der Regulierungsbehörde (inklusive Herrn Kurth) auch schon im Sinne des Verbrauchers darüber gesprochen. Meiner Meinung nach muss ab einem gewissen Preis pro Minute bzw. ab einem gewissen Preis pro Verbindung eine eindeutige Bestätigung durch den Verbraucher erfolgen (z.B. Ansage einer Zufallskombination aus zwei Ziffern, die der Verbraucher dann auf der Tastatur eingeben muss).

Aber so lange es kein entsprechendes Gesetz gibt: Wer eine Tarifansage wie "50 Cent pro Minute" hört und dann weiter die Nummer nutzt, weil sie eigentlich 10 Cent kosten müsste, lässt sich als Verbraucher auf ein sehr gefährliches Spiel ein.


Kai
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[1.2] 04155 antwortet auf penetrator
03.04.2002 12:57
Benutzer penetrator schrieb:
Wahrscheinlich kostet Belgien generell 50 Ct./min, es wird jedoch nur zu dieser einen Nummer durchgestellt. Was im Endeffekt auf das Gleiche hinausläuft.

Dann schau doch mal hier nach:

http://www.010012.com/index.php

... und suche Belgien aus der Liste raus.

Da erhält man 10 Cent/min fürs Festnetz und 37 Cent/min fürs Mobilnetz.

Da muss schon mehr dahinter stecken, wenn ja dieser Anschluss NUR über die 010012 zu erreichen ist.
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[1.3] Dotty234 antwortet auf penetrator
03.04.2002 12:58
Benutzer penetrator schrieb:
Wahrscheinlich kostet Belgien generell 50 Ct./min, es wird jedoch nur zu dieser einen Nummer durchgestellt. Was im Endeffekt auf das Gleiche hinausläuft.

Wenn man sich die Webseite von http://www.010012.com/index.php
anschaut, steht da aber
Belgien 0.10 EUR/min
Belgien-Bruessel 0.10 EUR/min
Belgien mobil 0.37 EUR/min

Auf diese Weise kann doch jede x-beliebige Rufnummer wie eine 0190-0 abgerechnet werden!

Scheint so. Ob das im Sinne des Erfinders ist.


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[1.4] vickycolle antwortet auf penetrator
03.04.2002 13:01
Benutzer penetrator schrieb:
Wahrscheinlich kostet Belgien generell 50 Ct./min, es wird jedoch nur zu dieser einen Nummer durchgestellt. Was im Endeffekt auf das Gleiche hinausläuft.

falsch.
generell gilt für belgien bei 010012 ein preis von 10 ct/min bzw. 37 ct zum mobilfunk > punkt aus, ende :-)

und genau das ist der heikle punkt bei "auslandsnummern" oder hamburger nummern der HanseNet Telekommunikation.
die rechtslage ist in dem fall sehr eindeutig, wie selten im tk-bereich.
wenn eine 0032-nummer am 3.4.2002 um 15 uhr über 010012 angerufen wird und auch durchgestellt wird dann kostet diese verbindung 10/37 ct/min.

gruss
vicky

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[1.4.1] Dotty234 antwortet auf vickycolle
03.04.2002 13:10
Benutzer vickycolle schrieb:

und genau das ist der heikle punkt bei 'auslandsnummern' oder hamburger nummern der HanseNet Telekommunikation. die rechtslage ist in dem fall sehr eindeutig, wie selten im tk-bereich.
wenn eine 0032-nummer am 3.4.2002 um 15 uhr über 010012 angerufen wird und auch durchgestellt wird dann kostet diese verbindung 10/37 ct/min.

Und wenn die 010012er Leute neben diesen Preisen im Amtsblatt der RegTP für bestimmte belgische Ziele ein 'Preis nach Ansage' oder eben einen sonstigen anderen Preis veröffentlicht haben? (Ich weiß aber nicht, ob das überhaupt geht).
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[1.4.1.1] vickycolle antwortet auf Dotty234
03.04.2002 13:20
Benutzer Dotty234 schrieb:

Und wenn die 010012er Leute neben diesen Preisen im Amtsblatt der RegTP für bestimmte belgische Ziele ein 'Preis nach Ansage' oder eben einen sonstigen anderen Preis veröffentlicht haben? (Ich weiß aber nicht, ob das überhaupt geht).

preis nach ansage nicht - siehe faxgerät ohne ohren!
was natürlich geht ist, wenn eine oder mehrere spezielle nummern als quasi-netz tarifiert werden und auch so ausgewiesen werden in der preisliste.
nur so ist es ja möglich extrapreise zb für einzelne stadtnetze zu machen usw...

0032- xxxxx = 10 ct
0032-2- xxx = 6 ct
0032-2-99999999 = 1 euro
0032-2-88888888 = 100 euro

usw....

gruss
vicky
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[1.4.1.1.1] Dotty234 antwortet auf vickycolle
03.04.2002 13:32
Benutzer vickycolle schrieb:

was natürlich geht ist, wenn eine oder mehrere spezielle nummern als quasi-netz tarifiert werden und auch so ausgewiesen werden in der preisliste.
nur so ist es ja möglich extrapreise zb für einzelne stadtnetze zu machen usw...

0032- xxxxx = 10 ct
0032-2- xxx = 6 ct
0032-2-99999999 = 1 euro
0032-2-88888888 = 100 euro

usw....

Womit wir wieder beim Ausgangsproblem wären: dass nämlich beliebige Nummern zu Mehrwertnummern umfunktioniert werden.
010012 gibt ja keine speziellen Tarife für "besondere" belgischen Ziele an, tun wir aber mal so, als ob sie es getan hätten: Dann heißt das weiterhin, dass man zukünftig für jede Zielnummer beim Anbieter nachschauen muß, ob er dafür nicht eine spezielle Tarifierung abseits seines "allgemeinen" Tarifs (hier also z.B. Belgien) hat.
Dann wäre für mich auch die 010er Gasse gestorben...
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[1.4.1.1.1.1] vickycolle antwortet auf Dotty234
03.04.2002 13:40
Benutzer Dotty234 schrieb:

Womit wir wieder beim Ausgangsproblem wären: dass nämlich beliebige Nummern zu Mehrwertnummern umfunktioniert werden.
ja kann sie!
soweit sie ausgewiesen ist.

010012 gibt ja keine speziellen Tarife für "besondere" belgischen Ziele an, tun wir aber mal so, als ob sie es getan hätten: Dann heißt das weiterhin, dass man zukünftig für jede Zielnummer beim Anbieter nachschauen muß, ob er dafür nicht eine spezielle Tarifierung abseits seines "allgemeinen" Tarifs (hier also z.B. Belgien) hat.
ja, das wäre die folge dessen!
die anbieter sind frei in der gestaltung ihres tarifangebotes so auch der anzahl der angebotenen tarife.

Dann wäre für mich auch die 010er Gasse gestorben...
thats life. :-)
nicht schön, aber ist so.

gruss
vicky

ps: das ist der grundsatz der freiheit allgemein:
freiheit = eigenverantwortung



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[1.4.1.1.1.1.1] Lars antwortet auf vickycolle
03.04.2002 13:51
Benutzer vickycolle schrieb:
Benutzer Dotty234 schrieb:
Womit wir wieder beim Ausgangsproblem wären: dass nämlich beliebige Nummern zu Mehrwertnummern umfunktioniert werden.
ja kann sie! soweit sie ausgewiesen ist.

Definiere 'ausgewiesen'...! Wenn plötzlich eine neue 'Pseudo-Mehrwertnummer' im Ausland hinzukommt, bei der anders tarifiert wird als vertraglich mit dem Kunden auf Grundlage der Preisliste zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses vereinbart, dann reicht meiner Meinung nach eine einfache und unverbindliche Ansage vor dem Gespräch eben nicht aus. Vertrag ist Vertrag, zumindest bei PreSelection!

Benutzer vickycolle schrieb dazu:
rechtsgrundlage für die abrechnung ist die offizielle preisliste, welche in schriftlicher form vorliegen muss und für den kunden archivierbar.

Genau meine Meinung!

Gruß
Lars
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[1.4.1.1.1.1.1.1] vickycolle antwortet auf Lars
03.04.2002 14:15
Benutzer Lars schrieb:
Definiere 'ausgewiesen'...! Wenn plötzlich eine neue 'Pseudo-Mehrwertnummer' im Ausland hinzukommt, bei der anders tarifiert wird als vertraglich mit dem Kunden auf Grundlage der Preisliste zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses vereinbart, dann reicht meiner Meinung nach eine einfache und unverbindliche Ansage vor dem Gespräch eben nicht aus.
eben :-)

Vertrag
ist Vertrag, zumindest bei PreSelection!
gilt auch bei cbc, nur das dort der vertrag eben von verbg zu verbg zustande kommt.
der preis muss jedoch für den kunden einsehbar und fixierbar sein - und dies ist die schriftform.
der anbieter darf also wohl stündlich seine preise ändern (auch ohne ansagen) aber er muss dem kunden die möglichkeit geben den aktuellen kurs sozusagen :-), auf eine dem kunden zumutbare weise, nachlesen zu können und als hardkopie zu erhalten (zb auf einer webseite oder in seiner geschäftstellen oder über einen faxabruf.


Genau meine Meinung!
eben :-)


gruss
vicky

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[1.4.1.1.1.1.1.1.1] Dotty234 antwortet auf vickycolle
03.04.2002 17:28
Benutzer vickycolle schrieb:

dann reicht meiner Meinung nach eine einfache und unverbindliche Ansage vor dem Gespräch eben nicht aus.
eben :-)

aktuellen kurs sozusagen :-), auf eine dem kunden zumutbare weise, nachlesen zu können und als hardkopie zu erhalten (zb auf einer webseite oder in seiner geschäftstellen oder über einen faxabruf.

Sorry,
ich kann dieser Ansicht nicht folgen. Es soll den Anbietern also erlaubt sein, die Tarife im Stundentakt zu ändern, sofern sie das nur irgendwo veröffentlichen (man also wirklich vor jedem Anruf irgendwo, was aber nicht festgelegt ist, nachschauen soll, wie der 'aktuelle Kurs' ist).

Da ist mir ja eine Ansage noch lieber ... (selbst wenn ich das auch völlig unzureichend finde)


Nach dem, was ihr da vorschlagt, wäre es für 010er-Anbieter problemlos möglich 'Ad-hoc-Premium-Rate-Nummern' zu generieren und auch wieder verschwinden zu lassen. Beispiel:
Man schalte Fernsehwerbespots für 'Unterhaltungsgespräche über 010xyz-00zz-abcdefgh, nur 10Cent/min', 60 Minuten später ändere man auf seiner Webseite (kannst Du Dir jetzt ausdrucken und übers Bett hängen) den Preis auf 100Cent/min. Voila, Premium-Rate-Nummer, und ansagen brauche ich die Kosten auch nicht mehr.

Ich denke, es wäre sinnvoller, wenn 010er-Tarife _alle_ mindestens zwei Wochen vorher im Amtsblatt der RegTP veröffentlicht werden, damit man weiß, woran man ist. Wer Basar-Tarife will, kann ja die 01900-Anbieter verwenden. (Ich zitiere mal aus der gestrigen SüdWest-Presse[immerhin größte süddeutsche Gebietsmonopolzeitung]: 'Keine 0190er-Nummern mehr
Weil viele Leser verunsichert sind, verzichten wir von heute an in unseren Telefon-Tabellen auf Anbieter-Nummer, die mit 0190 beginnen.[...]')
Wenn auf die Beständigkeit von 010er-Tarifen nicht einigermaßen Verlaß ist, wird halt zukünftig ganz auf Tariftabellen verzichtet werden. Man kann doch nicht verlangen, dass man sich im Stundentakt über die 'aktuellen' Tarife informiert.

Und für Telefondienste mit Anbieterauszahlung gibt es 0190/0900; dafür war 010 nicht gedacht (sondern eben nur als VNB-Zugang) und die RegTP sollte dieser Aufweichung der Nummernräume schnellstens einen Riegel vorschieben.

Und wenn die RegTP schon dabei ist, könnte sie gleich festlegen, dass für 'logisch zusammenhängende Ziele' nur ein Preis gelten darf; konkret also hier: Ziel ist Festnetz Belgien dafür ein Preis. Und VNBs, die sich über 010er Nummern neue Tarifräume öffnen wollen, muß halt knallhart die Lizenz entzogen werden.

Sonst wird halt die 010er Gasse für die meisten Normalkunden sterben, jedenfalls IMHO.
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[1.4.1.2] sp. antwortet auf Dotty234
03.04.2002 22:55
Benutzer Dotty234 schrieb:

Und wenn die 010012er Leute neben diesen Preisen im Amtsblatt der RegTP für bestimmte belgische Ziele ein 'Preis nach Ansage' oder eben einen
sonstigen anderen Preis veröffentlicht haben?
(Ich weiß aber nicht, ob das überhaupt geht).

Ich möchte bezweifeln, daß das rechtlich möglich ist. Sinn ist ja gerade Offenlegung und Beweisbarkeit von Preisen. Andererseits werden ja auch bereits aktuell die Preise recht wild geändert, ohne daß rein technisch eine Veröffentlichung im Amtsblatt möglich ist (wobei das natürlich primär die ohnehin frei tarifierbaren 01900 betrifft...)

Wie dem auch sei: Wenn auf der Website des Anbieters ein Preis steht, der geringer ist als der abgerechnete, dann sehe ich darin zumindest eine Nebenpflichtverletzung, auch wenn der abgerechnete Preis im Amtsblatt steht. -> Schadensersatzpflicht, d.h. i.E. nur zu zahlen ist der auf der Website genannte Preis.

Sp.
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[1.4.2] Bash antwortet auf vickycolle
03.04.2002 13:20
Benutzer vickycolle schrieb:
falsch.
generell gilt für belgien bei 010012 ein preis von 10 ct/min bzw. 37 ct zum mobilfunk > punkt aus, ende :-)

wenn eine 0032-nummer am 3.4.2002 um 15 uhr über 010012 angerufen wird und auch durchgestellt wird dann kostet diese verbindung 10/37 ct/min.

Wieso? Wenn die Bandansage kommt: "Nur 50 Cent pro Minute!", dann ist die Bandansage doch sicherlich als aktueller einzustufen, als die Tariftabelle.
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[1.4.2.1] vickycolle antwortet auf Bash
03.04.2002 13:29
Benutzer Bash schrieb:
Wieso? Wenn die Bandansage kommt: "Nur 50 Cent pro Minute!", dann ist die Bandansage doch sicherlich als aktueller einzustufen, als die Tariftabelle.

dies ist eine freiwillige verbraucherinformation, nicht mehr und nicht weniger.
rechtsgrundlage für die abrechnung ist die offizielle preisliste, welche in schriftlicher form vorliegen muss und für den kunden archivierbar.

gruss
vicky
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[1.4.2.1.1] Keks antwortet auf vickycolle
03.04.2002 22:14
Benutzer vickycolle schrieb:
Benutzer Bash schrieb:
Wieso? Wenn die Bandansage kommt: "Nur 50 Cent pro Minute!", dann ist die Bandansage doch sicherlich als aktueller einzustufen, als die Tariftabelle.

Und wenn man die Ansage nicht hört? Kann ja sein, dass man den Moment grad erst den Hörere abhebt (falls man mit Lautsprecher gewählt hat). Oder grad mal Husten/Niesen muss. Daher klingt folgender Text von vicky für mich logischer:

dies ist eine freiwillige verbraucherinformation, nicht mehr und nicht weniger.
rechtsgrundlage für die abrechnung ist die offizielle preisliste, welche in schriftlicher form vorliegen muss und für den kunden archivierbar.

gruss
vicky

Liebe Grüße, Keks.
blitztarif.de
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[1.4.2.1.1.1] Micky34 antwortet auf Keks
05.04.2002 12:11
Benutzer Keks schrieb:
Benutzer vickycolle schrieb:
Benutzer Bash schrieb:
Wieso? Wenn die Bandansage kommt: "Nur 50 Cent pro Minute!",
dann ist die Bandansage doch sicherlich als aktueller einzustufen, als die Tariftabelle.

Und wenn man die Ansage nicht hört? Kann ja sein, dass man den Moment grad erst den Hörere abhebt (falls man mit Lautsprecher gewählt hat). Oder grad mal Husten/Niesen muss. Daher klingt folgender Text von vicky für mich logischer:

Außerdem, wenn beim ersten klingeln sofort der Hörer abgenommen wird hört man die Ansage auch nicht.
Hatte mich mal mit einer Nebenstellennummer vertan und ein Faxgerät am Aperrat das beim ersten Klingeln abnahm, dadurch hörte ich nur den Anfang der Ansage aber keinen Preis. Es war zwar ein anderer VNB, aber ich nehme an daß das überall gleich ist.

Micky

dies ist eine freiwillige verbraucherinformation, nicht mehr und nicht weniger.
rechtsgrundlage für die abrechnung ist die offizielle preisliste, welche in schriftlicher form vorliegen muss und für
den kunden archivierbar.

gruss
vicky

Liebe Grüße, Keks.
blitztarif.de