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Erfahrungsbericht


04.04.2019 22:30 - Gestartet von rac
Die Pfandbon-App kann sicher zur Reduktion von Pfandbon-Papier beitragen, durch Handy und Server ist das Pfandeinlösen nur unwesentlich umweltfreundlicher.
Jedoch bedeutet die App für alle Kunden eine Verlängerung der Einkaufszeit. Erstens dauert das Handyapp-Öffnen und Code-Einsannen am Leergutautomaten wesentlich länger als die Ausgabe der Papierversion. Zweitens dauert auch das Einlösen (derzeit) länger als der analoge Vorgang.
Beim Sammeln mehrerer Bons müssen alle einzeln eingelöst werden - Bei einem Jahr Sammeln entsprechend 52 einzelne Codes. Hier wäre ein Zusammenfassen in einen Gesamtbon bzw. für die dreijährige Verjährungsfrist entsprechen ein Bon pro Kalenderjahr sicherlich praktischer.

In den entsprechenden Filialen wirbt Kaufland lokal für das neue Konzept und den Download der App. Ansicht hat der Prozess ganz gut geklappt, zumindest nach mehreren Versuchen an mehreren Kassen. Das Konzept braucht noch etwas praktische Erfahrung und ein Erproben von allen Kassierenden.

Um die Pfandbons zu aktualisieren fehlt noch ein Aktualisieren-Button. Bislang muss die App geschlossen und neu geöffnet werden, um die eingescannten Bons zu laden. Dann sind sie aber zuverlässig verfügbar.

Das Sammeln von Pfandbons in der App bietet sich aktuell vielleicht als virtuelle Familien-Urlaubskasse an, ansonsten hält sich der Mehrwert in Grenzen. Eher ein zusätzlicher Speicherfresser.

Das Konzept sollte ggf. noch erweitert werden und z. B. mit einer Bezahlapp-Funktion wie Payback-Pay etc. kombiniert werden, bei der Zahlung und Pfandbon-Einlösung in einem Vorgang erfolgen. Weiter könnte ein digitaler Gutschein in die App integriert werden, bei dem das Guthaben durch Pfandbons und weitere Aufladungen erhöht werden kann.