Diskussionsforum
  • 17.03.2019 13:30
    cassiel schreibt

    Labersäcke

    Mal wieder typischPolitböcke: von Digitalradio sprechen und damit nur DAB+ meinen. Als ob es kein Internetradio gäbe, oder bestenfalls nur als "Ergänzung". Dabei hat IP-Radio schon alles was es an Radio gibt in jeder Hinsicht überholt. Aber unsere Neuland-Politsäcke haben eben von digital so viel Ahnung wie ein Kuh vom Gewitter.
  • 17.03.2019 15:01
    christian-w antwortet auf cassiel
    Mal wieder typisch Laberbock - hat von heute verfügbaren Bandbreiten und Übertragungsverfahren so viel Ahnung wie ein Kuh vom Gewitter.

    Heutige (!) LTE/UMTS Zellen sind in Ballungsräumen und auch auf dem Land nicht ansatzweise in der Lage hunderte/tausende gleichzeitige Audiostreams zuverlässig zu vermitteln. Die Mobilfunk Datennetze sind jetzt schon örtlich überlastet - es macht somit keinen Sinn die eh schon vollen Zellen mit Unicast-Streams vollzumüllen.

    Später, wenn in einigen Jahren (!) 5G Broadcast spezifiziert, getestet und zugelassen wird, kann man DAB+ gerne in Frage stellen, aber bis es so weit ist dauert es nun mal noch mindestens 5 Jahre und dann ist man gerade mal an dem Punk an dem DAB+ vor 3-4 Jahren war, nämlich dem "Henne-/Ei-Problem": Denn wer investiert zuerst? Die Programmveranstalter in 5G Lizenzen oder die Hörer in 5G-Broadcast fähige Empfangsgeräte?

    Hast du eigentlich mal Programmveranstalter gefragt ob die geil darauf sind sich von Mobilfunkbetreibern abhängig zu machen? Denn anders als beim klassischen Rundfunk kann man im Mobilfunk-Frequenzspektrum mal nicht eben seine kleine Regionale Small-Scale Frequenz bei der LfM/BnetzA beantragen und so mit eigener Sendetechnik an laufenden Kosten bei der Verbreitung sparen.