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Deutsche Glasfaser


20.02.2019 17:34 - Gestartet von TePeBox
Soweit ist es ja toll, dass die Deutsche Glasfaser ländliche Bereiche mit schnellem Internet versorgt... Aber ist bekannt, dass hinter der Firma eine "Amerikanische Heuschrecke" (Investmentfirma) steckt? Was viele vergessen: Der Glasfaseranschluss gehört, wenn die Deutsche Glasfaser den Ausbau gemacht hat, für "immer" denen und man ist darauf angewiesen, welche "Open Access" Partner sie zulassen (zwar soll der Zugang zu den Netzen "fair" sein aber das muss erst bewiesen werden, dass das klappt)... Da sich im ländlichen Bereich kaum mehrere Glasfaser lohnen werden (und das ist ja auch nicht erwünscht) wird man denen ein "quasi Monopol" in vielen Gemeinden geben. Ich fürchte, darüber sind sich viele Bürgermeister nicht im Klaren, was sie da ihren Gemeinden antun... Vielleicht mal eine Betrachtung auf teltarif wert...
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[1] WisserBesser antwortet auf TePeBox
20.02.2019 20:09
Benutzer TePeBox schrieb:
Soweit ist es ja toll, dass die Deutsche Glasfaser ländliche Bereiche mit schnellem Internet versorgt... Aber ist bekannt, dass hinter der Firma eine "Amerikanische Heuschrecke" (Investmentfirma) steckt? Was viele vergessen: Der Glasfaseranschluss gehört, wenn die Deutsche Glasfaser den Ausbau gemacht hat, für "immer" denen und man ist darauf angewiesen, welche "Open Access" Partner sie zulassen (zwar soll der Zugang zu den Netzen "fair" sein aber das muss erst bewiesen werden, dass das klappt)... Da sich im ländlichen Bereich kaum mehrere Glasfaser lohnen werden (und das ist ja auch nicht erwünscht) wird man denen ein "quasi Monopol" in vielen Gemeinden geben. Ich fürchte, darüber sind sich viele Bürgermeister nicht im Klaren, was sie da ihren Gemeinden antun... Vielleicht mal eine Betrachtung auf teltarif wert...

Auch für amerikanische Investmentfirmen gelten hierzulande die gleichen Gesetze wie für deutsche Firmen. Das eine amerikanische Firma dahinter steckt wundert eigentlich niemanden. Denn wir deutsche sind Dumm. Das gab es auch schon bei Filmen wie Tomb Rider - stupid german money. Die Amerikaner kassieren einen haufen Steuergelder und haben eben für immer diese Leitung liegen, wofür sie nach dem Bestandsschutz Geld für die Durchleitung verlangen können. Durch die hohe Subvention rentiert sich dieses Invesment schneller du NSA-Skandal sagen kannst.
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[2] whalesafer antwortet auf TePeBox
21.02.2019 09:03
Benutzer TePeBox schrieb:
Soweit ist es ja toll, dass die Deutsche Glasfaser ländliche Bereiche mit schnellem Internet versorgt... Aber ist bekannt, dass hinter der Firma eine "Amerikanische Heuschrecke" (Investmentfirma) steckt? Was viele vergessen: Der Glasfaseranschluss gehört, wenn die Deutsche Glasfaser den Ausbau gemacht hat, für "immer" denen

Dass das Netz dem Netzbetreiber gehört, ist normal. Immerhin bezahlt die Deutsche Glasfaser ihr Netz weit überwiegend selbst. Bei der Telekom z.B. bezahlt der Staat über hohe Förderungen aus Steuergeldern das Netz, das danach zu 100% der Telekom gehört. Im FTTH-Bereich ist die Telekom übrigens auch nicht verpflichtet, andere Netzbetreiber auf ihr Netz zu lassen. Zwei Drittel der Telekom-Anteile sind im Streubesitz, und zwei Drittel davon werden von ausländischen Investoren gehalten. Zwei von drei Mobilfunkbetreibern in Deutschland (Vodafone und Telefonica) gehören ausländischen Investoren und der dritte ist die Telekom, die fast zur Hälfte ausländischen Investoren gehört.
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[2.1] TePeBox antwortet auf whalesafer
24.02.2019 23:43
Benutzer whalesafer schrieb:
Benutzer TePeBox schrieb:
Soweit ist es ja toll, dass die Deutsche Glasfaser ländliche Bereiche mit schnellem Internet versorgt... Aber ist bekannt, dass hinter der Firma eine "Amerikanische Heuschrecke" (Investmentfirma) steckt? Was viele vergessen: Der Glasfaseranschluss gehört, wenn die Deutsche Glasfaser den Ausbau gemacht hat, für "immer" denen

Dass das Netz dem Netzbetreiber gehört, ist normal. Immerhin bezahlt die Deutsche Glasfaser ihr Netz weit überwiegend selbst. Bei der Telekom z.B. bezahlt der Staat über hohe Förderungen aus Steuergeldern das Netz, das danach zu 100% der Telekom gehört. Im FTTH-Bereich ist die Telekom übrigens auch nicht verpflichtet, andere Netzbetreiber auf ihr Netz zu lassen. Zwei Drittel der Telekom-Anteile sind im Streubesitz, und zwei Drittel davon werden von ausländischen Investoren gehalten. Zwei von drei Mobilfunkbetreibern in Deutschland (Vodafone und Telefonica) gehören ausländischen Investoren und der dritte ist die Telekom, die fast zur Hälfte ausländischen Investoren gehört.
Die Telekom steht aber immer noch unter "besonderer Beobachtung". Und der Bund hat noch gute Anteile... Das macht zumindest ein wenig mehr vertrauen als 100% in den Händen einer "Heuschrecke". Die Telekom ist viel in größeren Orten unterwegs wo Konkurrenz herrscht. Die Deutsche Glasfaser versorgt hauptsächlich ländliche Gebiete wo Alternativen Mangelware ist. Da ist deren Monopolsituation echt kritisch.
Die Situation im Mobilfunk ist total anders... Da gibt es echten Wettbewerb...