Diskussionsforum
  • 12.02.2019 11:59
    BjWei schreibt

    Wir haben Internet per 56K-Modem ...

    ... mehr gibt's nicht dank OPAL/HYTAS-Netz von 1996!
    Somit würden wir uns schon über einfachstes DSL mit 6 MBit freuen!
    Solange unsere technisch blöden und von Lobbyisten gut geschmierten Politiker eine solche Grundversorgung für ALLE nicht umsetzen, müssen sie sich nicht wundern, wenn WIR dann ALTERNATIVEN wählen!
  • 12.02.2019 15:33
    BjWei antwortet auf Kuch
    Diese "Alternativen" sind keine ...
    > aber es gibt doch jetzt schon zahlreiche Alternativen zu DSL,
    >
    zum Beispiel LTE-Zuhause-Tarife und Internet per Satellit:
    Kommt davon nichts in Frage?
    > Alexander Kuch

    Wir hatten UMTS und LTE per Stick, 5 GB monatlich ... keine Alternative zu einer Leitung!
    Satellit nutzen Bekannte, die müssen alles nachts machen ... katastrophal, nie wieder!
    GigaCube & Co.-Tarife haben jetzt zwar Kapazität, aber die Funkzellen sind derart überbucht ... geht also auch nicht als Leitungsersatz!
    Und so nutzen wir momentan unsere alte Gemeinschaftsantenne zur Internetdistribution, abhängig davon, daß ein rüstiger Rentner tagtäglich unterwegs ist, um es am Laufen zu halten.
    Wenn der mal ausfällt oder bei großen (z.B. Blitz)schäden gibt's schon mal Tage bis Wochen gar kein Internet, auch für angeschlossene Gewerbebetriebe.

    Übrigens:
    Das Ganze spielt sich in 09579 Grünhainichen, Ortsteil Waldkirchen, ab, wo die Telekom seit Jahren einen Netzumbau verspricht ...
  • 13.02.2019 07:52
    marius1977 antwortet auf BjWei
    Benutzer BjWei schrieb:
    > > aber es gibt doch jetzt schon zahlreiche Alternativen zu DSL,
    > >
    zum Beispiel LTE-Zuhause-Tarife und Internet per Satellit:
    > Kommt davon nichts in Frage?
    > > Alexander Kuch
    >
    > Wir hatten UMTS und LTE per Stick, 5 GB monatlich ... keine
    >
    Alternative zu einer Leitung!

    > Übrigens:
    > Das Ganze spielt sich in 09579 Grünhainichen, Ortsteil
    >
    Waldkirchen, ab, wo die Telekom seit Jahren einen Netzumbau
    >
    verspricht ...

    Nicht immer auf den Provider zeigen! Die Kommune muss aktiv werden. Es stehen massig Fördermittel zur Verfügung, die nur zum Bruchteil angerufen werden.

    https://www.zdf.de/nachrichten/heute/breitbandgelder-werden-nicht-abgerufen-100.html

    Eigentlich beschämend, wenn ein Bürgermeister seine Bürger so im Stich lässt und den Wohnort unattraktiv macht?!

  • 13.02.2019 11:36
    einmal geändert am 13.02.2019 11:36
    BjWei antwortet auf marius1977
    Die Crux an der Sache ist die ...
    > Nicht immer auf den Provider zeigen! Die Kommune muss aktiv
    >
    werden. Es stehen massig Fördermittel zur Verfügung, die nur
    >
    zum Bruchteil angerufen werden.
    > Eigentlich beschämend, wenn ein Bürgermeister seine Bürger so
    >
    im Stich lässt und den Wohnort unattraktiv macht?!

    Diese Fördergelder wurden eingesetzt, um einem regionalen Anbieter die Anbindung unserer Antennengemeinschaften an sein Grundnetz zu ermöglichen, damit wir keine Kopfstellen mehr selbst betreiben müssen.
    Darüber sind wir auch sehr froh, versorgt er uns damit doch auch mit Internet mit bis zu 100 MBit.
    NUR:
    Die eigentlichen Verteilnetze betreiben wir Antennengemeinschaften ehrenamtlich in Eigenregie weiter selbst, wenn unser (einziger) Wartungsmann (Rentner) mal ausfällt, gibt es ggf. wochenlang gar kein Internet!
    Würden wir es dagegen von den Leuten des Regionalanbieters machen lassen, wären wir als Verein in kürzester Zeit pleite und damit das Verteilnetz außer Betrieb.
    Die Crux:
    Wir gelten als sehr gut ausgebaut wegen dieser 100 MBit! Und das glaubt leider auch der Bürgermeister, weil er keine Ahnung hat!