Diskussionsforum
  • 12.02.2019 04:45
    Sven Dahmen schreibt

    Guter Ansatz

    Statt wieder auf Lücken- und Brückentechnologien ohne Langzeitperspektive zu setzen, erkennt die FDP hier die Zeichen richtig.
  • 14.02.2019 23:21
    martinjohannes93 antwortet auf Sven Dahmen
    Benutzer Sven Dahmen schrieb:
    > Statt wieder auf Lücken- und Brückentechnologien ohne
    >
    Langzeitperspektive zu setzen, erkennt die FDP hier die Zeichen
    >
    richtig.

    Vectoring und Supervectoring ist eine Brückentechnologie im Festnetzausbau und dient vermutlich als Verzögerung bis 5G vom Verteilerkasten bis ins Haus funktioniert - anstatt dass man Glasfaser voran treibt. Dieses Problem sollte die Politik angehen. Immerhin ist der FDP bewusst, was die Digitalisierung ist - die richtigen Schritte wollen sie dennoch nicht einleiten.

    DAB+ stoppen ist meines Erachtens blödsinn, weil es einige Zeit dauert, bis wir eine Infrastruktur über Mobilfunknetze haben, bei denen Streaming-Anwendungen flächendeckend funktionieren. Es ist Zeit, sich von UKW zu verabschieden. Auch für dei Verkehrstelematik stellt DAB+ eine bedeutsame Technologie dar. Bis 5G oder 4G entsprechend ausgebaut ist, dauert es aber wohlmöglich Jahre. Dort werden die Mobilfunkprovider ja den weißen Flecken nicht herr und wollen das vermutlich auch gar nicht. Der Vorteil von DAB+ und UKW besteht in der Broadcast-Aussendung. Ich will lieber nicht wissen, was für Traffic das verursacht, wenn jeder vom Smartphone streamt... Außerdem bietet es Anwendungen wie dem autonomen Fahren diverse Redundanzen: Stau-Informationen über TPEG und mobilem Internet
  • 18.02.2019 22:07
    Wechseler antwortet auf Sven Dahmen
    Benutzer Sven Dahmen schrieb:
    > Statt wieder auf Lücken- und Brückentechnologien ohne
    >
    Langzeitperspektive zu setzen, erkennt die FDP hier die Zeichen
    >
    richtig.

    Grundsätzlich ist jede Digitalumstellung einer alten Technologie unnötig, weil sie letztlich das Ende dieser besiegelt. Der UKW-Hörfunk ist nur noch nicht reif dafür, weshalb er sich so vehement wehrt.

    Es lassen sich zahlreiche Beispiele finden: Die Digitalisierung des alten Telefonfestnetzes war eine gigantische Investition - und komplett raus geschmissenes Geld - die Festnetztelefonie ist nur wenige Jahre später komplett tot. Ebenso unnötig war die Einführung digitaler Mobiltelefonie (2G, 3G), man hätte direkt auch gleich auf reinen Datenfunk (heute LTE) setzen können, das mobile Telefonie gar nicht mehr unterstützt - die nutzt schließlich auch keiner mehr.

    Auch beim linearen Fernsehen zeichnet sich ab: die aufwendige Umstellung auf digitale Übertragungsverfahren findet kurz vor absehbaren Ende des linearen Fernsehens statt. Das Musterbeispiel dürfte das terrestrische Fernsehen sein. Und genau so und nicht anders wird es auch mit dem terrestrischen Radio laufen.

    Mit solchen digitalen Migrationsprojekten wird zwar jede Menge Geld verdient, aber im Grunde sind sie überflüssig. Ein bißchen Abwarten und anschließende ersatzlosd Abschaltung wäre wirtschaftlicher.