Diskussionsforum
  • 11.02.2019 15:37
    2x geändert, zuletzt am 11.02.2019 16:20
    d3k3 schreibt

    Bargeld soll schleichend kriminalisiert werden

    Warum hier gerade China als absolutes Negativbeispiel für Überwachung und Kontrolle als Vorbild gepriesen wird?

    Fakt ist: Bargeld soll schleichend kriminalisiert werden. Aber: Für eine Privatsphäre gibt es gute Gründe. Nur weil man anonym kaufen will, ist man noch lange kein Krimineller.
    Das beste Argument für das Bargeld ist, dass es nicht nachvollziehbar ist.
    Es geht den Staat nichts an, wohin ich mit der Bahn fahre, in welchem Supermarkt ich einkaufe und an welcher Tankstelle ich mein Auto tanke.
    Der immer weiter ausufernden Schnüffelei staatlicher Institutionen muss Einhalt geboten werden.
    Je weniger Möglichkeiten der Staat zum Schnüffeln hat, desto besser.

    Wenn das Bargeld abgeschafft wird, kommt wohl:
    1. die Besteuerung von Bankeinlagen oder (die ein oder andere) "einmalige" Vermögensabgabe auf Bankeinlagen
    2. die Erhebung von Negativzinsen auf Bankeinlagen (Abhebung als Bargeld dann nicht mehr möglich, um das Geld dem Bankensystem zu entziehen)
    3. die Erhebung von Gebühren für jede einzelne Zahlungstransaktion, an denen die Banken dann mitverdienen werden
    4. Kontosperrung bei nicht regierungskonformer Meinung, damit Unterdrückung von Oppositionellen bis hin zur physischen Vernichtung
    5. Kein Strom für Internet/Zahlungsterminals keine Zahlung/kein Kauf möglich (neulich gerade im REWE erlebt
    6. ......................(lässt sich weiter ergänzen)

    Also nur Bargeld ist gelebte Freiheit.
  • 11.02.2019 16:45
    2x geändert, zuletzt am 11.02.2019 16:54
    machtdochnichts antwortet auf d3k3
    Benutzer d3k3 schrieb:
    > Bargeld soll schleichend kriminalisiert werden.

    Entschuldige bitte, aber wie kommt man zu so einer Schlußfolgerung?

    > Für eine Privatsphäre gibt es gute Gründe.

    Stimmt.

    > Nur weil man anonym kaufen will, ist man noch lange kein Krimineller.

    ?
    Siehe oben. Fühlst du dich verfolgt? Immer? Von wem?


    > Das beste Argument für das Bargeld ist, dass es nicht nachvollziehbar ist.

    Das stimmt nicht.
    Wie kommst du zu deinem Geld?
    In der Regel bekommt man es vom Automaten. Der gibt aber nur Geld heraus, wenn man sich autorisiert. Der Automat/die Bank und "Sie" wissen, dass du Geld abgehoben hast. "Sie" wissen auch welche Scheine. Die Scheine sind nummeriert und eindeutig identifizierbar.

    Wenn du nun mit diesem Schein etwas bezahlst, haben "Sie" dich!
    Du bist geliefert, niemand kann dir mehr helfen!

    Münzen geben die Automaten meines Wissens nach nicht heraus.

    > Es geht den Staat nichts an, wohin ich mit der Bahn fahre, in
    >
    welchem Supermarkt ich einkaufe und an welcher Tankstelle ich
    >
    mein Auto tanke.

    Glaubst du wirklich, der Staat will wissen, in welchem Supermarkt du einkaufst?
    Meine Güte.


    > Der immer weiter ausufernden Schnüffelei staatlicher Institutionen muss Einhalt geboten werden.

    Mit Bargeld?
    Lachhaft.
    Als erstes würde ich meine Telefon-SIM in 1000 Stücke schneiden, DSL/Telefon kündigen und mein Auto abmelden! Damit kommst du schon viel weiter.
    Und die Wohnung kündigen, sonst wissen "Sie" wo du wohnst!

    > Je weniger Möglichkeiten der Staat zum Schnüffeln hat, desto besser.

    Ich sag mal besser nichts dazu.


    > Wenn das Bargeld abgeschafft wird, kommt wohl:

    > 1. die Besteuerung von Bankeinlagen oder (die ein oder andere)
    >
    "einmalige" Vermögensabgabe auf Bankeinlagen

    Okay. Du scheinst nicht viel Geld zur Verfügung zu haben. Da reicht die Hosentasche.

    Viel habe ich zwar auch nicht, allerdings zu viel, um es unter dem Kopfkissen zu horten.
    Allerdings könnten Bankeinlagen so oder so besteuert werden. Das ist doch völlig unabhängig davon, ob man bar oder mit Karte bezahlt.
    Ich nehme an, du bekommst Taschengeld in bar.
    Mir ist jedenfalls keine (reguläre) Einkommensmöglichkeit mehr bekannt, die ohne Konto auskommt. Gibt es noch Arbeitgeber, die bar auszahlen? Und ein Selbstständiger ohne Konto?
    Also Punkt 1 scheint mir schon mal Käse zu sein.

    > 2. die Erhebung von Negativzinsen auf Bankeinlagen (Abhebung
    >
    als Bargeld dann nicht mehr möglich, um das Geld dem
    >
    Bankensystem zu entziehen)

    Dieser Punkt 2 scheint mir Punkt 1 noch zu toppen!
    Ich sage besser mal nur so viel: Ein möglicher Negativzins ist unabhängig von der Zahlungsweise.

    > 3. die Erhebung von Gebühren für jede einzelne Zahlungstransaktion, an denen die Banken dann mitverdienen werden

    Es wird nicht besser.
    Wenn Gebühren erhoben werden sollen, werden sie erhoben. Ob ich nun für 20 Überweisungen 10€ bezahle oder für das einmalige Abheben vom Automaten 10€ - Wo ist der Unterschied?

    Ich gehe hier von Personen aus, die ihren Lebensunterhalt selber bestreiten müssen. Da hat man eine Menge an Zahlungen verschiedenster Art und kommt auch mit einer einzelnen Automatenabhebung nicht sehr weit.
    Es sei denn, man hebt alles ab. Diese Möglichkeit hat aber nur eine sehr begrenzte Anzahl an Personen. Eigentlich nur Taschengeldempfänger, deren Lebensunterhalt von anderen bestritten wird.

    > 4. Kontosperrung bei nicht regierungskonformer Meinung, damit Unterdrückung von Oppositionellen bis hin zur physischen Vernichtung

    Bis hin zur physischen Vernichtung?
    Jetzt würde ich dir aber wirklich raten, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dringend!


    Im Übrigen kann auch das Konto eines Barzahlers gesperrt werden.
    Somit ist auch Punkt 4 wie 1,2 und 3 einfach nur Käse.

    > 5. Kein Strom für Internet/Zahlungsterminals keine Zahlung/kein
    >
    Kauf möglich (neulich gerade im REWE erlebt

    Die Kassen für die Barzahlung hätten aber funktioniert?
    Sollte die Kassiererin auf einem Fahrrad sitzen und mittels Dynamo den Strom für die Registrierkassen und den Scanner erzeugen?


    > 6. ......................(lässt sich weiter ergänzen)


    Dann fang doch einfach mal mit einem einzigen (1) Punkt an, den du ergänzen könntest.


    > Also nur Bargeld ist gelebte Freiheit.

    Dann sieht es um meine Freiheit schlecht aus. Oder gar um mein Leben?

    Wenn ich deine (und manch andere) Meinung zu diesem Thema so lese, wird mir wirklich Angst und Bange. Wo soll das noch hinführen?

    Neuland schön und gut, aber Mittelalter?
    Hoffentlich werden nicht bald wieder Hexen verbrannt....
  • 11.02.2019 20:40
    Zuschauer 1 antwortet auf machtdochnichts
    Benutzer machtdochnichts schrieb:
    > Benutzer d3k3 schrieb:

    > > Das beste Argument für das Bargeld ist, dass es nicht
    > >
    nachvollziehbar ist.

    > Das stimmt nicht.

    Wie kommen Sie denn auf diese schräge Idee? Das ist ja noch abstruster als der Rest Ihrer unwahren Behauptungen.

    > "Sie" wissen
    >
    auch welche Scheine. Die Scheine sind nummeriert und eindeutig
    >
    identifizierbar.

    Für diese Räuberpistole - beim Abheben von Bargeld würden die Seriennummern der Geldscheine einem Bankkonto zugeordnet - haben Sie sicherlich Belege, nicht wahr?

    Ansonsten ist aber selbst diese Angstmacherei völlig unbegründet. Denn selbst wenn erfasst würde, wer welchen Geldschein einmal aus einem Automaten gezogen oder am Bankschalter erhalten hat: Dann geht man einfach zum nächsten Supermarkt, kauft ein Päckchen Kaugummi, bezahlt mit einem 100-Euro-Schein und läuft fortan mit 99 Euro garantiert unregistriertem und nicht zuordenbarem Bargeld durch die Gegend.

    > > Es geht den Staat nichts an, wohin ich mit der Bahn fahre, in
    > >
    welchem Supermarkt ich einkaufe und an welcher Tankstelle ich
    > >
    mein Auto tanke.
    >
    > Glaubst du wirklich, der Staat will wissen, in welchem
    >
    Supermarkt du einkaufst?

    Ob den Staat das interessiert oder sonst jemanden ist letztlich egal. Ob diese Daten statt beim staatlichen Big Brother bei privatwirtschaftlichen Little Brothers landen spielt keine Rolle. Sie werden auf alle Fälle erfasst und wo sie später einmal landen (aus Versehen oder aus Absicht oder durch Zwang), zusammengeführt und ausgewertet werden kann man heute nicht absehen. Dass das aber passieren wird, davon kann man ziemlich sicher ausgehen. Besser ist es für den Einzelnen, wenn diese Daten gar nicht erst vorhanden sind, denn was es nicht gibt kann auch nicht missbraucht werden.

    > > 1. die Besteuerung von Bankeinlagen oder (die ein oder andere)
    > >
    "einmalige" Vermögensabgabe auf Bankeinlagen

    > Allerdings könnten Bankeinlagen so oder so besteuert werden.
    >
    Das ist doch völlig unabhängig davon, ob man bar oder mit Karte
    >
    bezahlt.

    Sind Sie wirklich so primitiv gestrickt? Es geht um eine denkbare Abschaffung von Bargeld. In einer Welt ohne Bargeld wäre es ein leichtes, Bankguthaben zu besteuern. Solange es aber die praktikable Möglichkeit gibt, das Vermögen in Form von Geldscheinen von der Bank zu holen und so einer möglichen Besteuerung zu entgehen, ist eine Maßnahme wie die Besteuerung von Bankguthaben so gut wie ausgeschlossen.

    > Dieser Punkt 2 scheint mir Punkt 1 noch zu toppen!

    Wenn Sie damit Ihr Unvermögen meinen, einfache Zusammenhänge im aktuellen Geldsystem zu erkennen, dann ja.

    > > 3. die Erhebung von Gebühren für jede einzelne
    > >
    Zahlungstransaktion, an denen die Banken dann mitverdienen
    > >
    werden
    >
    > Wenn Gebühren erhoben werden sollen, werden sie erhoben. Ob ich
    >
    nun für 20 Überweisungen 10€ bezahle oder für das einmalige
    >
    Abheben vom Automaten 10€ - Wo ist der Unterschied?

    Mit Bargeld kann jeder soviele Transaktionen wie er will abwickeln, ohne dass eine übergeordnete Stelle dafür die Hand aufhalten kann. Egal es ein Euro ist für den Obdachlosen,10 Euro für den Patensohn oder 37,20 Euro an der Supermarktkasse: All das kann man mit Bargeld bezahlen, ohne dass noch zusätzliche Gebühren dazukämen.

  • 11.02.2019 21:49
    basti99 antwortet auf Zuschauer 1
    Alles längst in Vorbereitung:

    https://www.welt.de/wirtschaft/article188528229/Bargeld-So-koennte-eine-stille-Enteignung-ueber-Negativzinsen-funktionieren.html

    In meinem Umfeld ist auffällig, dass immer diejenigen die Abschaffung des Bargelds propagieren, die selbst gar kein Geld haben.
  • 12.02.2019 13:42
    einmal geändert am 12.02.2019 13:56
    machtdochnichts antwortet auf Zuschauer 1
    Vorneweg: Dies ist mein letzter Kommentar in diesem Thread. Es bringt nichts...



    Benutzer Zuschauer 1 schrieb:
    > Für diese Räuberpistole - beim Abheben von Bargeld würden die
    >
    Seriennummern der Geldscheine einem Bankkonto zugeordnet -
    >
    haben Sie sicherlich Belege, nicht wahr?

    Ja habe ich.
    Die Belege stehen im selben Dokument, in dem auch steht, dass bargeldlose (private!!) Zahlungen überwacht und unliebsame Personen physisch vernichtet werden, nachdem Bargeldzahler kriminalisiert wurden.

    Das betreffende Dokument scheint Ihnen und d3k3 ja vorzuliegen.


    > Ansonsten ist aber selbst diese Angstmacherei völlig unbegründet.

    Angstmacherei? Von mir?
    Du lieber Himmel. Lesen Sie Sich doch bitte den Kommentar einmal in Ruhe durch, auf den ich geantwortet habe. Der Ursprungsposter leidet unter Ängsten, die nicht mehr geschürt werden brauchen.


    > Dann geht man einfach zum nächsten Supermarkt......

    Zum Glück haben Sie Supermarkt geschrieben. Der kann es verkraften.
    Ein Kioskbesitzer würde sich freuen, wenn Sie ein Päckchen Kaugummi mit einem Hunderter bezahlen wollen.

    > Ob den Staat das interessiert oder sonst jemanden ist letztlich egal.

    Stimmt.

    > Sie [die elektronischen Zahlungen] werden auf alle Fälle erfasst

    Auf alle Fälle?
    Hier hätte ich gerne mal ein verwertbares Dokument!
    Wer hat erfasst, dass ich gestern einen Kaugummi im Edeka gekauft habe?
    In wessen Datenbank steht das?



    > und wo sie später einmal landen (aus Versehen oder aus Absicht oder durch Zwang), zusammengeführt und ausgewertet werden kann man heute nicht absehen.

    Hier sind wir aber wieder bei Räuberpistolen und Angstmacherei!

    > Dass das aber passieren wird, davon kann man ziemlich sicher ausgehen.

    ;-)

    > Besser ist es für den Einzelnen, wenn diese Daten gar nicht erst vorhanden sind, denn was es nicht gibt kann auch nicht missbraucht werden.

    Eigentlich würde ich Ihnen da sogar zustimmen.
    Allerdings geht es in meinem Beitrag und im Artikel ausschließlich um bargeldloses Bezahlen.

    Es gibt viel wichtigere Daten, die freiwillig in die Welt gepostet werden.
    Darüber denkt niemand nach.
    Auch ist es scheinbar allen egal, was unsere jeweiligen Regierungen veranstalten.

    Hauptsache wir haben Bargeld. Dann sind wir frei!

    Achtung: Darauf hatte ich geantwortet:
    > > Also nur Bargeld ist gelebte Freiheit.


    > Sind Sie wirklich so primitiv gestrickt?

    Das gebe ich gerne zurück!

    > Es geht um eine denkbare Abschaffung von Bargeld.

    Eigentlich nicht. Es geht mehr darum, dass man überhaupt elektronisch bezahlen kann. Im Neuland geht das oft genug nicht. Tankstellen und Supermärkte - dann ist schon fast(!) Schluß.


    > Solange es aber die praktikable Möglichkeit gibt, das Vermögen in Form von
    >
    Geldscheinen von der Bank zu holen und so einer möglichen
    >
    Besteuerung zu entgehen, ist eine Maßnahme wie die Besteuerung
    >
    von Bankguthaben so gut wie ausgeschlossen.

    Diese Möglichkeit gibt es auch ohne Bargeld!
    Einfach Gold o.ä. kaufen. Das ging früher, das geht heute und das wird auch morgen noch gehen.
    Und Gold ist viel leichter zuhause aufzubewahren als Bargeld.
    Um den Bargeldwert von einem Schuhkarton voll Gold unter dem Bett aufzubewahren, braucht man schon fast einen Schuppen. Vor allem wenn man die Scheine vorher im Supermarkt gegen Münzen und Kaugummi eingetauscht hat.

    Ich persönlich habe eher auf den Kauf von Grundstücken und Firmenanteilen gesetzt.
    Zwar zahle ich da auch Steuern, habe aber am Jahresende einen Gewinn.
    Hätte ich mein Geld in der Hosentasche.....


    > Wenn Sie damit Ihr Unvermögen meinen, einfache Zusammenhänge im
    >
    aktuellen Geldsystem zu erkennen, dann ja.

    Eben.
    Jetzt ist es genug.

    Setzt ihr mal eure Aluhüte auf und spielt mit eurem Bargeld.


    > Mit Bargeld kann jeder soviele Transaktionen wie er will
    >
    abwickeln, ohne dass eine übergeordnete Stelle dafür die Hand
    >
    aufhalten kann.

    Das mag ich bezweifeln! Sooo viele Transaktionen sind da nicht möglich. Ein Hunderter ist schnell aufgebraucht.

    > Egal es ein Euro ist für den Obdachlosen,10 Euro für den Patensohn oder 37,20 Euro an der Supermarktkasse: All das kann man mit Bargeld bezahlen, ohne dass noch zusätzliche Gebühren dazukämen.

    Welche Kosten kommen auf mich zu, wenn ich 37,20€ meinem Patensohn überweise?


    Mann, Mann, Mann.....
    Es geht mir darum, dass bargeldloses Zahlen oft genug überhaupt nicht möglich ist. Auch wenn man es will.
    Wir leben derzeit in einem so rückschrittlichen Land.... und es wird nicht besser.

    Zumindest ich will Bargeld nicht abschaffen, aber ich will, dass wir uns weiterentwickeln und nicht seit Jahrzehnten auf der Stelle stehen.

    Der Titel des Teltarif-Artikels lautet:

    Abgehängt: Deutschland hat Probleme mit der Infrastruktur


    Ja, so ist es.
    Aber nicht nur Deutschland hat ein Problem, auch seine Bürger. Warum auch immer.

    Neuland und Neubürger - das passt zusammen.

    Warum freuen sich die Leute in Hausach nicht, wenn ihr Telefon nicht geht, oder anderswo kein LTE, nicht mal UMTS......
    Die sollen doch froh sein. So kann man sie nicht überwachen!

    Für mich ist hier Ende Gelände.
  • 12.02.2019 14:59
    Zuschauer 1 antwortet auf machtdochnichts
    Benutzer machtdochnichts schrieb:
    > Vorneweg: Dies ist mein letzter Kommentar in diesem Thread. Es
    >
    bringt nichts...

    Ja, super. Erst die große Welle machen, Falschinformationen verbreiten und sich dann verdünnisieren.

    > Benutzer Zuschauer 1 schrieb:
    > > Für diese Räuberpistole - beim Abheben von Bargeld würden die
    > >
    Seriennummern der Geldscheine einem Bankkonto zugeordnet -
    > >
    haben Sie sicherlich Belege, nicht wahr?

    > Die Belege stehen im selben Dokument, in dem auch steht, dass
    >
    bargeldlose (private!!) Zahlungen überwacht und unliebsame
    >
    Personen physisch vernichtet werden, nachdem Bargeldzahler
    >
    kriminalisiert wurden.

    Ihre verklausulierte Entschuldigung, einfach Quatsch geschrieben zu haben, nehme ich an.

    > > Ansonsten ist aber selbst diese Angstmacherei völlig
    > >
    unbegründet.

    > Angstmacherei? Von mir?
    >
    Du lieber Himmel. Lesen Sie Sich doch bitte den Kommentar
    >
    einmal in Ruhe durch, auf den ich geantwortet habe. Der
    >
    Ursprungsposter leidet unter Ängsten, die nicht mehr geschürt
    >
    werden brauchen.

    Und? Glauben Sie es wird dadurch besser, dass Sie absichtlich Falschinformationen verbreiten? Glauben Sie dass außer dem Threadersteller niemand Ihre Äußerungen liest und Sie es daher mit der Wahrheit nicht so genau nehmen müssen?

    > > Sie [die elektronischen Zahlungen] werden auf alle Fälle
    > >
    erfasst

    > Auf alle Fälle?
    >
    Hier hätte ich gerne mal ein verwertbares Dokument!
    >
    Wer hat erfasst, dass ich gestern einen Kaugummi im Edeka
    >
    gekauft habe?
    > In wessen Datenbank steht das?

    In der des Supermarkts bzw. des beteiligten Zahlungsdienstleisters. Für seine Abrechnung wird der Supermarkt die Zuordnung von Rechnung/Bon-Nr und Zahlungseingangsnummer speichern müssen (Verpflichtung durch AO, GoB). Für eigene Auswertungen/Marketing/Marktforschung wird er es speichern wollen - ob er es speichern und auswerten darf kommt auf die genaueren Umstände an.

    > > und wo sie später einmal landen (aus Versehen oder aus Absicht
    > >
    oder durch Zwang), zusammengeführt und ausgewertet werden kann
    > >
    man heute nicht absehen.
    > Hier sind wir aber wieder bei Räuberpistolen und Angstmacherei!

    Das sind ganz reale Bedrohungen der Privatsphäre des einzelnen, die entweder schon vorhanden oder absehbar sind. Wem das egal ist kann es ja ignorieren, es gibt schließlich auch genug Leute, die ihre intimsten Details irgendwelchen US-Datenkraken anvertrauen.

    > Eigentlich würde ich Ihnen da sogar zustimmen.
    >
    Allerdings geht es in meinem Beitrag und im Artikel
    >
    ausschließlich um bargeldloses Bezahlen.

    Mag sein, dem Vorgänger ging es aber offensichtlich um den weiter gefassten Rahmen einer Welt (fast) ohne Bargeld. Wenn Sie ihn absichtlich missverstehen und als Aluhutträger diffamieren wollen ist das Ihre Sache. Nicht sinnvoll ist es jedenfalls, berechtigte Sorgen zu überwacherischen Tendenzen als Spinnereien abzutun.

    > > Es geht um eine denkbare Abschaffung von Bargeld.
    > Eigentlich nicht. Es geht mehr darum, dass man überhaupt
    >
    elektronisch bezahlen kann. Im Neuland geht das oft genug
    >
    nicht. Tankstellen und Supermärkte - dann ist schon fast(!)
    >
    Schluß.

    Mag sein, dass es für Sie erstrebenswert ist überall elektronisch bezahlen zu können. Für mich ist es das eher nicht. Mir ist es ganz recht, wenn Barzahlung der übliche Standardfall ist und man nicht allein schon der Barzahlung wegen irgendwo schief angeguckt wird.

    > Diese Möglichkeit gibt es auch ohne Bargeld!
    >
    Einfach Gold o.ä. kaufen. Das ging früher, das geht heute und
    >
    das wird auch morgen noch gehen.

    Mit der Geschichte des Verbots von Goldbesitz für Privatleute kennen Sie sich offensichtlich nicht aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Goldverbot

    Zudem ist Goldbesitz in erster Linie etwas für Superreiche, denen die Wechselkursschwankungen nichts ausmachen. Die können bei Bedarf Edelmetalle kaufen und verkaufen oder finden andere Möglichkeiten ihr Vermögen zu verstecken. Wer mit weniger Geld auskommen muss wird sich das zweimal überlegen und ist mit Banknoten wesentlich besser beraten.

    > > Mit Bargeld kann jeder soviele Transaktionen wie er will
    > >
    abwickeln, ohne dass eine übergeordnete Stelle dafür die Hand
    > >
    aufhalten kann.

    > Das mag ich bezweifeln! Sooo viele Transaktionen sind da nicht
    >
    möglich. Ein Hunderter ist schnell aufgebraucht.

    Auf elektronischem Weg ist die kleinste Handelseinheit, genau wie beim Bargeld, 1 Cent. Ohne dass ich eigene Einnahmen habe kann ich mit einem 100-Euro-Schein also maximal 10000 Transaktionen durchführen. Wenn ich regelmäßige Einnahmen habe, kann ich beim Bargeld wie auch bei elektronischem Geld beliebig viele Transaktionen durchführen. Nur dass die Banken oder Zahlungsdienstleister bei jeder elektronischen Transaktion schon jetzt etwas abbekommen oder in Zukunft dazu übergehen können (entweder aus eigenem Antrieb oder aufgrund von Verpflichtungen dazu). Wo war da noch einmal ihr Argument?

    > Welche Kosten kommen auf mich zu, wenn ich 37,20€ meinem
    >
    Patensohn überweise?

    Woher soll ich wissen, welche Art von Konten oder Zahlungsdiensten Sie so benutzen?
  • 17.02.2019 01:52
    helmut-wk antwortet auf machtdochnichts
    Benutzer machtdochnichts schrieb:
    > Benutzer d3k3 schrieb:
    > > Bargeld soll schleichend kriminalisiert werden.
    >
    > Entschuldige bitte, aber wie kommt man zu so einer
    >
    Schlußfolgerung?
    >
    Ich habe jedenfalls schon Magazinbeiträge im Fernsehen gesehen in denen darauf hingewiesen wurde, dass Bargeld insbesondere Kriminellen nützt ...

    > > Nur weil man anonym kaufen will, ist man noch lange kein
    > >
    Krimineller.
    >
    > ?
    > Siehe oben. Fühlst du dich verfolgt? Immer? Von wem?
    >
    Vielleicht hat d3k3 eibńfach nur ein paar Infos mehr als du.

    > Wie kommst du zu deinem Geld?
    >
    In der Regel bekommt man es vom Automaten. Der gibt aber nur
    >
    Geld heraus, wenn man sich autorisiert. Der Automat/die Bank
    >
    und "Sie" wissen, dass du Geld abgehoben hast. "Sie" wissen
    >
    auch welche Scheine. Die Scheine sind nummeriert und eindeutig
    >
    identifizierbar.
    >
    Ist nur deutlich aufwändiger. Von welchem Konto zu welchem Konto überwiesen wurde, ist bei einer Überweisung immer zu erkennen, das liegt im Wesen der Sache. Geldscheine zu registrieren (bei jedem Einkauf!) ist etwas ganz anderes ...

    > Glaubst du wirklich, der Staat will wissen, in welchem
    >
    Supermarkt du einkaufst?
    > Meine Güte.
    >
    In China will der Staat das wissen.

    Du kannst dich auch nicht darauf vertrauen, dass unsere Demokratie ewig weiterbesteht. Angesichts von Trump, Orban & Co sowie einer AfD im Parlament einerseits und wachsenden Problemen z.B. wg. Klimawandel andererseits ist es sogar ziemlich wahrscheinlich, dass es in diesem Jahrundert wieder eine Diktatur bei uns geben wird. und die würde sich freuen, wenn es kein Bargeld mehr gibt - ein Mausklick und der unliebsame Bürger kann wede kaufen noch verkaufen ...

    > > Der immer weiter ausufernden Schnüffelei staatlicher
    > >
    Institutionen muss Einhalt geboten werden.
    >
    > Mit Bargeld?
    > Lachhaft.
    >
    Bargeld kann nicht die einzige Form der gegenwehr sein, aber so war das ja auch wohl kaum gemeint.

    > > Wenn das Bargeld abgeschafft wird, kommt wohl:
    >
    Da würde ich jetzt auch nicht alle Punkte unterschreiben wollen.

    > Die Kassen für die Barzahlung hätten aber funktioniert?
    >
    Wie kommst du darauf, dass Barkassen funktionieren, wenn der Strom ausfällt? Oder hast du d3k3 absichtlich missverstanden?

    > Neuland schön und gut, aber Mittelalter?
    >
    Hoffentlich werden nicht bald wieder Hexen verbrannt....
    >
    Im Mittelalter wurden keine Hexen verbrannt, im Gegenteil konnte man exkommuniziert werden, wenn man an einen so heidnischen Aberglauben glaubte. Erst im Beginn der Neuzeit (mit dem Erfolg des Hexenhammers) kam es auch zum Massenhaften Hexenwahn.
    Aber davon angesehen: Ich weiß nicht, ob in den nächsten Jahrzehnten eine Diktatur kommt, und wenn, dass weiß ich auch nicht, ob von links, rechts oder gar nicht-staatlich durch ein Konsortium von Facebook, Google, Huawei etc. Aber es ist auf jeden Fall sinnvoll, sich Freiräume zu bewahren bzw, zu erkämpfen. Man muss keinen Aluhaut tragen, um alarmiert zu sein, wenn Länder als Vorbild hingestellt werden, in denen es schwierig bis unmöglich ist, mit Bargeld einzukaufen, wie im Artikel auf teltarif geschehen.
    Und "Hexen" werden ja heute eher von denen "verbrannt", die Freiräume abschaffen und transparent machen wollen, ich sag nur Google ...

    Dass es an der Infrastruktur in D mangelt (und das fängt schon bei Straßen oder Schulgebäuden an), stimmt natürlich. Funklöcher müssen auch nicht sein, auch wenn ich mein Händy meist ausgeschaltet zu Hause lasse, weil ich es unterwegs nicht brauche ;)